Whisky-Destillierung

Whisky-Lexikon

05.12.2012, 12:29 Uhr

Destillierung Die am Ende der Gärung gewonnene bierartige Flüssigkeit mit einem Alkoholgehalt von sieben bis neun Prozent wird für den Destillier-Prozess in große, meist kupferne Brennblasen gefüllt. Die Flüssigkeit wird auf 78 Grad Celsius erhitzt, der Alkohol kondensiert, wird aufgefangen umgeleitet und wieder abgekühlt. Dieser Prozess wird meistens zweimal durchgeführt, um den Alkohol durch unterschiedliche Siedepunkte schrittweise und sorgfältig vom Wasser zu trennen. Viele halten den Destillations-Prozess für den entscheidendsten bei der Herstellung von Whisky. Der feinste und reinste Teil des Destillats, der sogenannte Middle-Cut (oder Spirit Cut) wird separat entnommen und in Fässern gesammelt. Der Herstellungsprozess des Whiskys beginnt mit dem Mälzen, es folgt die Gärung, dann die Destillierung und schließlich die Reifung. Double Wood Die Bezeichnung Double Wood steht für die Verwendung zweier verschiedener Fassarten bei der Reifung von Whisky. Dieses Verfahren wird auch als Finishing oder Extra-Maturation bezeichnet. Hierbei reift der Whisky nach der klassischen Reifung im Eichenfass nochmals mehrere Jahre beispielsweise in ehemaligen Bourbon-, Sherry-, Portwein- oder Weißwein-Fässern. Dieses Verfahren ist seit einiger Zeit in Mode, um Whiskys mit besonderen Aromen herzustellen. Zurück zur Übersicht

Quelle: wanted.de

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