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Sexspielzeug: So werden die Sextoys richtig benutzt

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Die wichtigsten Sextoys: So werden sie benutzt

17.02.2017, 13:27 Uhr | Sabine Kelle

Sexspielzeug: So werden die Sextoys richtig benutzt. Ratgeber für Sextoys: So geht’s richtig. (Quelle: Beate Uhse)

Ratgeber für Sextoys: So geht’s richtig. (Quelle: Beate Uhse)

E-Stimulatoren, Penishüllen und -ringe: Wissen Sie wirklich, wie diese Sexspielzeuge richtig funktionieren? Ein bisschen Hintergrundwissen schadet nicht, damit beim Liebesspiel alles glatt läuft.

Wer Sexspielzeug nicht richtig einsetzt, gefährdet unter Umständen seine Gesundheit. Hier erfahren Sie das Wichtigste über die gängigsten Toys.

Handschellen und Fesseln

Das Gefühl dem Partner ausgeliefert zu sein, ist bei Fesselspielen das A und O. Dazu können allerlei Alltagsgegenstände verwendet werden: Schals, Strumpfhosen, Gürtel, Schnüre... Allerdings schneiden diese Materialien schnell in die Haut ein. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Fesseln in einem Notfall schnell lösen oder durchschneiden können. Wer nicht auf das Gefühl richtiger Handschellen verzichten will, behält den Schlüssel immer griffbereit. Am besten einen Zweitschlüssel ganz in der an einer sicheren Stelle deponieren. Stehen Sie auf Bondage, können Sie in einem entsprechenden Seminar die richtigen Knoten-Künste erlernen. Lassen Sie die gefesselte Person jedoch nie allein, denn steht der Gefesselte über längere Zeit, kann es zu Kreislaufproblemen kommen. Die Seile sollten außerdem die Blutzirkulation nicht beeinträchtigen.

Der Penisring

Ein Penisring hilft dabei, dass sich das Blut im Schwellkörper staut – also die Erektion verstärkt wird und erhalten bleibt. Entscheidend ist dabei die richtige Größe: Bei zu großen Penisringen läuft das Blut wieder zurück. Bei zu kleinen Penisringen kann der Blutstau schmerzhaft werden, wenn das Material in die Haut schneidet. Haben Sie noch wenig Erfahrung mit Penisringen, greifen Sie lieber zu biegsamen Materialien wie Latex. Die lassen sich im Notfall schnell durchtrennen. Mit mehr Erfahrung können Sie sich an Metall-Ringen probieren: Da diese nicht nachgeben, müssen Sie perfekt sitzen.

Einen Bogen sollten Sie um Billigware mit schlechter Qualität, rauen oder scharfen Oberflächen machen – ansonsten kann es zu Verletzungen kommen. Um auf Nummer sicher zu gehen, vermessen Sie Ihr bestes Stück. Überlegen Sie dabei zuerst, wo genau Sie den Penisring tragen wollen: hinter oder vor den Hoden oder vor der Eichel. Online finden Sie Penisgrößen-Rechner, die den Durchmesser angeben. Ziehen Sie davon noch etwa drei bis fünf Millimeter ab. >>

Penishüllen

Eine Alternative zum Penisring ist die Penishülle oder auch der Peniskäfig: Dieses Sextoy verhilft ebenso zu einer standfesteren Erektion und verzögerten Orgasmen. Außerdem können je nach Modell Sie und/oder Ihre Partnerin zusätzlich stimuliert werden: Hüllen mit Noppen nach außen für die Frau, nach innen für den Mann. Manche sind wie ein Penis geformt und andere nur wie eine zusätzliche Haut oder wie ein Netz. Wie beim Penisring sollte man den Durchmesser beachten. Denn auch hier kann es zu einem gefährlichen Blutstau kommen, so dass der Penis in der Hülle feststeckt. In anderen Fällen wird die Haut durch einen zu festen Sitz gereizt. Ziehen Sie die Penishülle daher sofort aus, wenn Sie Schmerzen haben. Selbst bei den geschlossenen Penishüllen gilt: Sie ersetzen nicht das Kondom und die Empfängnisverhütung sowie den Schutz vor Geschlechtskrankheiten.

Dildos Ein Dildo ist ein unkompliziertes Sextoy, das in vielen Varianten angeboten wird. Sie können Ihre Partnerin damit stimulieren oder Sie sehen ihr dabei zu. Außerdem gibt es die sogenannten "Strap-on"-Dildos, die Rollenspiele möglich machen. Viele Dildos können ebenfalls anal verwendet werden. Das oberste Gebot: Feuchtigkeit währenddessen und danach. In diesem Fall hilft Gleitgel. Nach jeder Verwendung unbedingt ausreichend waschen. Dafür gibt es sogar spezielle Sextoy-Reiniger. Ansonsten kann es tatsächlich zu Infektionen kommen. Diese Hygienemaßnahmen gelten im Übrigen für alle folgenden Sexspielzeuge! Beim Kauf sollten Sie auf gutes Material ohne Weichmacher achten, wie Silikon und Latex. Daneben gibt es Modelle aus Holz oder Glas. Aber Vorsicht: Wollen Sie den Dildo für ein langes Liebesspiel verwenden, werden schwere Dildos mitunter anstrengend. Der Vibrator

Vibratoren werden wie Dildos verwendet, ihr aufregendes Plus ist die Vibration. Doch genau dieser Aspekt birgt viele Tücken. Manche Modelle übertönen Lustgeräusche durch viel zu lautes Brummen, andere sind so stark eingestellt, dass die erogenen Zonen beinahe taub werden. Hier hilft vor dem Kauf nur: im Geschäft die Lautstärke ausprobieren oder viele Rezensionen lesen. Billige Produkte können nach längerem Gebrauch überhitzen und sogar zu Verbrennungen führen. Gute Modelle sind leise, wasserdicht und haben mehrere Vibrationsprogramme. Um die Partnerin zu stimulieren, sind bereits kleine Auflege-Vibratoren gut geeignet. Mit Silikon kann man nichts falsch machen.

Masturbatoren, Liebeskugeln, Eier und Elektro-Stimulatoren

Masturbatoren gibt es in vielen Varianten - von der anatomisch echt geformten Vagina bis hin zum unscheinbaren Ei für die Hosentasche. Die Basis-Funktion: Mann führt sein bestes Stück mit etwas Gleitgel in einen Kanal ein und erlebt durch Auf- und Abbewegungen ein ähnliches Gefühl wie beim Sex. Manche funktionieren ohne Ihr Zutun, sodass Sie die Hände frei haben. Das Material ist meist gummiartig. Oft sind Noppen oder anderen Stimulationsstrukturen vorhanden. Beim Kauf sollten Sie besonderes Augenmerk auf die Nutzerfreundlichkeit legen: Lässt sich der Masturbator individuell einstellen, um den Druck Ihren Bedürfnissen anzupassen? Kann der "Lustkanal" für die Reinigung problemlos herausgenommen werden? Es gibt auch Masturbatoren zum Wegwerfen.

Liebeskugeln und Vibrationseier eignen sich auch als Paartoy. Vor allem wenn Sie per Fernbedienung die Vibration steuern können. Sie sollten nur Liebeskugeln und -eier benutzen, die eine Rückhol-Schlaufe haben. Nach Cyber-Sex kommt Elektro-Sex (auch Estim genannt): Elektrische Sexspielzeuge stimulieren mit selbstklebenden Elektroden an den errogenen Zonen. Der Reizstrom bewegt sich in dem Bereich, der auch für die Physiotherapie verwendet wird. Beispiele: Fingervibratoren, oder Handschuhe für besondere Massagen. Für Menschen mit Herzleiden oder Schrittmachern ist Elektro-Sex nicht geeignet. Auch vor der Anwendung an Brüsten, Brustwarzen, dem Kopf und überhaupt der oberen Körperhälfte wird gewarnt – der Strom darf nie über das Herz fließen.

Finger weg vom DIY-Sextoys

Letzte Warnung: Im Internet kursieren viele Anleitungen, die zeigen, wie man Sexspielzeug aus Alltagsgegenständen herstellt. Diese führen immer wieder ins Krankenhaus und zu kuriosen Schlagzeilen. Nur geprüfte (zum Beispiel vom TÜV) und richtig angewandte Liebesspielzeuge bescheren wirklich sorgenfreie Lust.

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