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Schwarze Uhren: die besten Modelle

Die schönsten schwarzen Uhren

05.07.2013, 8:28 Uhr | Frank Lansky

Die erste schwarze Uhr der Welt: der Chronograph I von Porsche Design. (Quelle: Hersteller)

Die erste schwarze Uhr der Welt: der Chronograph I von Porsche Design.

(Quelle: Hersteller)
Gleich zu Anfang ein kleiner Wermutstropfen: Einige Modelle werden im schnellen Wechsel der Kollektionen nicht mehr produziert. Sie müssen Sie also von Grossisten oder gebraucht erwerben. Dazu zählt beispielsweise die Ferrari Chronograph Watch In DLC By Panerai. Hier hebt sich das gelbe Ferrari-Logo mit dem sich aufbäumenden Pferd – das Cavallino Rampante - wunderbar ab. (Quelle: Hersteller)

Gleich zu Anfang ein kleiner Wermutstropfen: Einige Modelle werden im schnellen Wechsel der Kollektionen nicht mehr produziert. Sie müssen Sie also von Grossisten oder gebraucht erwerben. Dazu zählt beispielsweise die Ferrari Chronograph Watch In DLC By Panerai. Hier hebt sich das gelbe Ferrari-Logo mit dem sich aufbäumenden Pferd – das Cavallino Rampante - wunderbar ab.

(Quelle: Hersteller)
Tudor Fastrider Black Shield. Im Innern der ansehnlichen Uhr tickt der Klassiker Valjoux 7753 mit Tricompax-Zifferblatt, das heißt, dass die Totalisatoren auf die Neun, die Drei und die Sechs gelegt sind und das Logo schön ordentlich auf der Zwölf prangt. (Quelle: Hersteller)

Tudor Fastrider Black Shield. Im Innern der ansehnlichen Uhr tickt der Klassiker Valjoux 7753 mit Tricompax-Zifferblatt, das heißt, dass die Totalisatoren auf die Neun, die Drei und die Sechs gelegt sind und das Logo schön ordentlich auf der Zwölf prangt.

(Quelle: Hersteller)
Die Zuriner Depth-Charge ZV-01 V12. Zuriner ist eine junge Firma aus Hongkong, sie wurde gegründet vom kanadischen Uhren-Fan Dave Simmons. (Quelle: Hersteller)

Die Zuriner Depth-Charge ZV-01 V12. Zuriner ist eine junge Firma aus Hongkong, sie wurde gegründet vom kanadischen Uhren-Fan Dave Simmons.

(Quelle: Hersteller)
IWC Ingenieur Automatic AMG Black Series Ceramic. Ein besonders interessanter optischer Effekt bei der 46 Millimeter messenden Uhr: Hochglänzend und seidenmatt wechseln sich ab. Verbaut wurde das Manufakturkaliber 80110. (Quelle: Hersteller)

IWC Ingenieur Automatic AMG Black Series Ceramic. Ein besonders interessanter optischer Effekt bei der 46 Millimeter messenden Uhr: Hochglänzend und seidenmatt wechseln sich ab. Verbaut wurde das Manufakturkaliber 80110.

(Quelle: Hersteller)
Omega Speedmaster Dark Side of the Moon. Die Uhr ist sehr aufgeräumt, weil es nur zwei Totalisatoren gibt – Zwölf-Stunden-Zähler und 60-Minuten-Zähler sind gemeinsam im Hilfszifferblatt auf der Drei untergebracht. Die Uhr schlug eine Menge Wellen auf der Baselworld 2013. (Quelle: Hersteller)

Omega Speedmaster Dark Side of the Moon. Die Uhr ist sehr aufgeräumt, weil es nur zwei Totalisatoren gibt – Zwölf-Stunden-Zähler und 60-Minuten-Zähler sind gemeinsam im Hilfszifferblatt auf der Drei untergebracht. Die Uhr schlug eine Menge Wellen auf der Baselworld 2013.

(Quelle: Hersteller)
Carrera Calibre 36 Chronograph Flyback “Racing”. Die Kaliberbezeichung Calibre 36 bezieht sich auf die Frequenz von 36.000 Halbschwingungen, die aus dem berühmten El-Primero-Kaliber der Schwestermarke Zenith entnommen wurde. Die Uhr hat eine Flyback-Funktion, sie erlaubt den Start einer neuen Messung ohne vorheriges Stoppen und Nullstellen.  (Quelle: Hersteller)

Carrera Calibre 36 Chronograph Flyback “Racing”. Die Kaliberbezeichung Calibre 36 bezieht sich auf die Frequenz von 36.000 Halbschwingungen, die aus dem berühmten El-Primero-Kaliber der Schwestermarke Zenith entnommen wurde. Die Uhr hat eine Flyback-Funktion, sie erlaubt den Start einer neuen Messung ohne vorheriges Stoppen und Nullstellen.

(Quelle: Hersteller)
Die Breitling Chronomat GMT Blacksteel. Das automatische Manufakturkaliber 04 erlaubt das Stundenweise Vor- und Zurückstellen der Ortszeit in Stundenschritten. (Quelle: Hersteller)

Die Breitling Chronomat GMT Blacksteel. Das automatische Manufakturkaliber 04 erlaubt das Stundenweise Vor- und Zurückstellen der Ortszeit in Stundenschritten.

(Quelle: Hersteller)
Die Hublot Classic Fusion All Black Blue. Die H-förmigen Schrauben auf dem Gehäuse bestehen aus beschichtetem Titan. (Quelle: Hersteller)

Die Hublot Classic Fusion All Black Blue. Die H-förmigen Schrauben auf dem Gehäuse bestehen aus beschichtetem Titan.

(Quelle: Hersteller)
Die erste schwarze Uhr der Welt: Der Chronograph I. – Gründer Ferdinand Alexander Porsche schaffte mit der Erfindung den Urknall einer neuen Uhren-Kategorie, so wie er zuvor mit dem Porsche 911 einen Meilenstein in der Welt der Automobile gesetzt hatte. Zugleich war der Chrono I das erste Produkt des neu gegründeten "Porsche Design Studio". (Quelle: Hersteller)

Die erste schwarze Uhr der Welt: Der Chronograph I. – Gründer Ferdinand Alexander Porsche schaffte mit der Erfindung den Urknall einer neuen Uhren-Kategorie, so wie er zuvor mit dem Porsche 911 einen Meilenstein in der Welt der Automobile gesetzt hatte. Zugleich war der Chrono I das erste Produkt des neu gegründeten "Porsche Design Studio".

(Quelle: Hersteller)
In der Chronoscope arbeitet das Junghans-Automatikwerk J880.1, das ist im Prinzip ein Valjoux 7750. Der Durchmesser: 44,5 Millimeter. (Quelle: Hersteller)

In der Chronoscope arbeitet das Junghans-Automatikwerk J880.1, das ist im Prinzip ein Valjoux 7750. Der Durchmesser: 44,5 Millimeter.

(Quelle: Hersteller)
In der Willy Automatic schlägt das Kaliber ETA 2824-2, der Durchmesser beträgt 42 Millimeter. (Quelle: Hersteller)

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Jede Farbe ist erlaubt, solange es nur schwarz ist: Was in der Modebranche lange als unumstößliches Gesetz galt, ist für viele Uhren-Fans nach wie vor das Maß aller Dinge. Komplett schwarze Uhren haben sich einen Stammplatz unter den beliebtesten Zeitmessern im Markt erobert. Wir haben uns einige interessante Modelle in diversen Preislagen genauer angeschaut.

Matt und komplett schwarz wie das Universum – so trat 1972 die "Chronograph I" von Porsche Design an, um die Uhren-Welt zu revolutionieren. Der Zeitmesser begeisterte die Fachwelt, der Rest ist Geschichte: Seit Jahrzehnten überzeugen schwarze Uhren, sie sind edel und dezent, sie passen sowohl zum Anzug als auch zur Jeans. Deshalb ist die Uhr schwarz Die dunklen Zeitmesser sind zudem extrem kratzfest – denn die schwarze Farbe entsteht zum einen durch ultra-harte Hightech-Keramik. Oder aber durch diverse Verfahren, die den Laien wegen der vielen Abkürzungen schnell verwirren: Eine Variante ist beispielsweise Titancarbid (TiC) – der schwarze Stoff wird im CVD-Verfahren aufgebracht, das steht für Chemical Vapour Deposition und bedeutet chemische Gasphasen-Abscheidung. Häufig wird auch der Begriff PVD verwendet, das heißt physical vapour deposition, kurz physikalische Gasphasenabscheidung.

Hier wird in der Gaswolke eine Keramik-Schicht aufgetragen. Schwarz wie die Nacht wird die Uhr auch über eine Karbon-Beschichtung, die zwar nur wenige Mikrometer misst, aber dennoch einiges wegstecken kann. Die Fachleute nennen dies DLC – Diamond Like Carbon, oder Diamond Like Coating. Der Diamant-Staub ist nichts anderes als aufgedampfter Kohlenstoff, er wird auch verwendet, um den Verschleiß bei Motoren und im Maschinen- und Anlagenbau zu verringern, etwa bei Nockenwellen, Ventilen Bohrern oder Zahnrädern.

Und auch das Militär setzt auf den Stoff, aus dem die Uhren-Träume sind – schwarze Messer sind bei Elite-Einheiten gefragt, denn sie reflektieren nachts nicht das Mondlicht und tagsüber nicht die Sonne. So weit, so martialisch. Am Handgelenk zeichnen sich die Uhren ganz einfach durch eine enorme Farbtiefe aus, wenn sie mit kräftigen Farben kombiniert werden - bestaunen wir nun einige dunkle Meisterwerke.

Rot-und schwarz: Rasant am Handgelenk Ein extrem rasantes Modell ist die "Ferrari Chronograph Watch In DLC By Panerai". Das Ferrari-Rot auf der 45 Millimeter großen Uhr hebt sich wunderbar vom mattschwarzen Schimmer ab. Sehr gelungen ist die Silhouette eines Formel-Eins-Renners über der Sechs. Für diese Uhr müssen Sie bei ungetragener Lagerware rund 13.000 Euro einplanen. Vom Auto zum Motorrad: Eine ganze Hausnummer günstiger, aber genauso edel ist dank ihres rot-schwarzen Kontrasts die "Fastrider Black Shield". Die kleine Rolex-Schwester Tudor hat das gute Stück in Kooperation mit der Motorradmarke Ducati entwickelt. Hier besteht das Gehäuse aus Hightech-Keramik, die im Spritzgussverfahren gefertigt wird. Die Uhr ist für knapp 4000 Euro zu haben. Und nun eine Uhr, die sich trotz der Düsternis auf dem Zifferblatt und der damit einhergehenden schwierigen Ablesbarkeit im Cockpit als Fliegeruhr bezeichnet: Die "Breitling Chronomat GMT Blacksteel" bringt satte 47 Millimeter Durchmesser ans Handgelenk. Interessant ist der Kontrast zwischen anthrazitfarbenen Stunden- und Minutenzeigern und Indexen und den roten Zeigern der Totalisatoren, der Stoppsekunde und die der roten Spitze des Zeigers für die zweite Zeitzone. Die Uhr kostet rund 9010 Euro.

Ganz in schwarz: Auffällig unauffällig Eine Uhr für Puristen ist die "Zuriner Depth-Charge ZV-01 V12" – sie ist mit 48 Millimeter und über 200 Gramm Gewicht eine kleine Hantel. Angetrieben wird die DLC-beschichtete Taucheruhr per Handaufzug über ein Schweizer Unitas-Kaliber Marke ETA 6497. Die Uhr ist mit rund 1300 Euro absolut erschwinglich – und der Kauf läuft bequem direkt über die Zuriner-Website. Die ZV-01 ist die erste Uhr der jungen Firma – und eine Hommage an die "Panerai Radiomir Egiziano", die in den 50ern an die ägyptische Marine geliefert wurde. Auf Keramik setzt wiederum IWC: Die "Ingenieur Automatic AMG Black Series Ceramic" feiert die Partnerschaft mit dem Formel-1-Renstall Mercedes-AMG-Petronas. Während in Rennautos Keramik bei den Bremsscheiben, Federn und Dämpfern eingesetzt wird,

bestehen bei der Uhr Gehäuse, Lünette, Köpfe der Lünetten-Schrauben, Kronenschutz und Krone aus kratzfestem Zirkonoxid. Renn-Fans könne sich die Uhr für knapp 11.000 Euro zulegen. Zwei weitere sehr interessante Modelle liefert Junghans: Die "Willy Chronoscope" und die "Willy Automatic" feiern die Kooperation mit der Ski-Legende Willy Bogner. Der Chronograf kostet 2190 Euro, die einfachere Version ist für 1390 Euro zu haben. Beide Modelle sind PVD-beschichtet und schwarz wie die Nacht, nur die Indexe und das Bogner-B bringen ein wenig blaues, respektive grünes Licht in die ewige Dunkelheit. Kleine Akzente durch Edelmetall Von TAG Heuer stammt die Carrera Calibre 36 Chronograph Flyback Racing. Mit dieser Uhr feiert die Marke das 50jährige Bestehen des Carrera-Modells, das nach dem Langstreckenrennen Carrera Panamericana in Mexiko benannt wurde. Das sandgestrahlte, 43 Millimeter große Titangehäuse wurde mit einer Titancarbid-Beschichtung geschwärzt. Besonderer Clou: Die aufgesetzten Minutenzahlen bestehen aus Schwarzgold, das ist eine Legierung aus Gold und Kobalt. Zu haben für 7.100 Euro. Technisch sehr komplex ist die Omega Speedmaster Dark Side of the Moon. Die Alchimisten von Omega haben sich hier richtig ins Zeug gelegt: Die gesamte Uhr ist aus Keramik – Gehäuse, Krone, Drücker, Lünette, Schnalle, Zifferblatt. Eine Meisterleistung der Speedy ist die Herstellung: Das 44-Millimeter-Gehäuse ist aus einem Block Zirkoniumoxid gefräst, woran der ZrO2-Schriftzug erinnert. Indexe und Zeiger sind aus Weißgold, das ja prima zum Schein der hellen Seite des Mondes passt. Weltall-Enthusiasten schnallen sich die Uhr für gut 8000 Euro ans Handgelenk. Eine interessante Farbkombination bringt Hublot mit der Classic Fusion All Black Blue an den Start. Das Gehäuse besteht aus mikrogestrahlter Keramik, verbaut wurde das Automatik-Werk HUB1112. Die Uhr haben wir bei Wiederverkäufern für rund 6000 Euro gesichtet. Alle Stücke können Sie sich in unserer Fotoshow ansehen. Noch ein nettes Factlet zum Schluss: Die einzige Luxusmarke, die bis heute bewusst auf schwarze Uhren verzichtet, ist Rolex. Genau deswegen blüht auch das Geschäft mit der Veredelung der stählernen Uhren mit dem Kronen-Logo.

Quelle: Frank Lansky, wanted.de

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