22.01.2013, 9:24 Uhr | Marion Hughes
Wird Salz als die Speise der Götter bezeichnet, so gilt Pfeffer als König der Gewürze. Wie Salz diente auch er unseren Vorfahren als Zahlungsmittel. wanted.de hat sich die Aromageber Pfeffer & Salz, die wir heute so schätzen einmal genau angeschaut.
So vielseitig sind die Möglichkeiten seiner Verwendung, dass man ohne Mühe ein komplettes Pfeffer-Menü zubereiten könnte: von der Suppe über den Hauptgang bis zum Dessert. Denn vor allem in Verbindung mit frischen Früchten, mit Äpfeln, Rhabarber oder roten Beeren zeigen die kleinen Körner ihre ganze Vielseitigkeit. Ja sogar im Tee entfaltet sich die pfeffrige Schärfe.
Wie Salz wird auch der Pfeffer als ein wichtiger Würzstoff geschätzt. Beide verstärken den Eigengeschmack von Speisen und oft treten durch sie sogar zusätzliche Aromen hervor. So schmecken Früchte wie Melonen oder Papayas noch voller, wenn man eine Prise Salz darauf streut.
Obwohl es bei allen Gewürzen in der Küche auf die richtige Dosierung ankommt, trifft das in ganz besonderem Maße auf das Salz und den Pfeffer zu - ein Moment der Unachtsamkeit und die Arbeit von mehreren Stunden kann in Sekunden verdorben sein. >>
Mit etwas Glück helfen da noch ein paar Tricks. So lässt sich beispielsweise versalzenes Gemüse retten, indem man es so schnell als möglich aus dem Kochwasser hebt, einige Minuten mit frischem Wasser abspült, neues Wasser aufsetzt und es darin zu Ende gart.
Ist das Gemüse bereits gekocht, nimmt man es ebenfalls aus dem Wasser und schwenkt es im Anschluss in geschmolzener Butter.
Versalzenes retten
Suppen lassen sich manchmal noch retten, indem man - je nach dem Grad der Versalzung - geschälte Kartoffeln mitkocht. Diese saugen das Salz auf.
Reis saugt Salz auf
Wichtig hierbei ist, dass die Kartoffeln nur so lange mitkochen, bis sie gar sind. Oder man hängt ein kleines Baumwollsäckchen mit Reiskörnern in den Topf mit der versalzenen Speise, denn Reis saugt ebenfalls Salz auf. >>
Nicht ganz so dramatisch verhält es sich mit verpfefferten Saucen oder Eintopfgerichten. Ein wenig Butter, Rahm, Crème fraîche oder Schlagsahne mildern den pfeffrigen Geschmack etwas ab. Ansonsten lässt sich das - neben Salz natürlich - beliebteste Gewürz der Deutschen ziemlich genau dosieren, wenn man es frisch aus der Mühle ins Essen gibt.
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Quelle: Marion Hughes , Raufeld
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