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Jaeger-LeCoultre: Manufaktur in Reinkultur

Manufaktur in Reinkultur: Jaeger-LeCoultre

04.09.2012, 16:00 Uhr | Martin Häußermann

Der Transponder von Jaeger-LeCoultre. (Quelle: Hersteller)

Der Transponder von Jaeger-LeCoultre.

(Quelle: Hersteller)
In Zusammenarbeit mit dem renommierten britischen Automobilhersteller Aston Martin führte Jaeger-LeCoultre eine ganz besondere Uhrenlinie ein: Die "AMVOX". Die Buchstaben A und M sind eine Anspielung an Aston Martin, und VOX verweist auf die berühmte "Memovox" von Jaeger-LeCoultre, da die erste "AMVOX" dank des Kalibers Jaeger-LeCoultre 918 über einen Wecker verfügte. (Quelle: Hersteller)

In Zusammenarbeit mit dem renommierten britischen Automobilhersteller Aston Martin führte Jaeger-LeCoultre eine ganz besondere Uhrenlinie ein: Die "AMVOX". Die Buchstaben A und M sind eine Anspielung an Aston Martin, und VOX verweist auf die berühmte "Memovox" von Jaeger-LeCoultre, da die erste "AMVOX" dank des Kalibers Jaeger-LeCoultre 918 über einen Wecker verfügte.

(Quelle: Hersteller)
Der "AMVOX2 DBS Transponder" ist mit einem Miniatur-Übertragungssystem ausgestattet, das zum Auf- und Abschließen eines Aston Martin DBS Sportwagens dient und verfügt. Außerdem besitzt die Uhr die Funktionen eines waschechten Chronografen. Das winzige Transpondermodul am Gehäuseboden, die Verbindungstechnik und die Übertragungsantenne wurden völlig neu konzipiert, um den Anforderungen der Uhrmacherei gerecht zu werden. (Quelle: Hersteller)

Der "AMVOX2 DBS Transponder" ist mit einem Miniatur-Übertragungssystem ausgestattet, das zum Auf- und Abschließen eines Aston Martin DBS Sportwagens dient und verfügt. Außerdem besitzt die Uhr die Funktionen eines waschechten Chronografen. Das winzige Transpondermodul am Gehäuseboden, die Verbindungstechnik und die Übertragungsantenne wurden völlig neu konzipiert, um den Anforderungen der Uhrmacherei gerecht zu werden.

(Quelle: Hersteller)
Vor vielen Jahren, im Jahr 1931, wurde mitten im hochgewirbelten Staub der Pferdehufe eine bahnbrechende Idee geboren: eine Uhr, die "Reverso", deren Zifferblatt vor Stößen geschützt ist und die dem Betrachter gleichzeitig einen Gehäuseboden bietet, den eine Gravur zierte. (Quelle: Hersteller)

Im Jahr 1931 wurde mitten im hochgewirbelten Staub der Pferdehufe eine bahnbrechende Idee geboren: eine Uhr, die "Reverso", deren Zifferblatt vor Stößen geschützt ist und die dem Betrachter gleichzeitig einen Gehäuseboden bietet, den eine Gravur zierte.

(Quelle: Hersteller)
Als zeitloses Symbol des Art déco ist die "Reverso" die wohl klassischste Variante der rechteckigen Uhr, die sich mithilfe ihres Drehgehäuses in ein Schmuckstück verwandelt, das durch eine unvergängliche Gravur personalisiert werden kann. (Quelle: Hersteller)

Als zeitloses Symbol des Art déco ist die "Reverso" die wohl klassischste Variante der rechteckigen Uhr, die sich mithilfe ihres Drehgehäuses in ein Schmuckstück verwandelt, das durch eine unvergängliche Gravur personalisiert werden kann.

(Quelle: Hersteller)
Seit 1931 nahm die "Reverso" mehr als 50 verschiedene Kaliber auf: Vom kleinsten der Welt über Werke mit Tourbillon, Minutenrepetition und ewigem Kalender bis zu solchen mit großen Komplikationen. (Quelle: Hersteller)

Seit 1931 nahm die "Reverso" mehr als 50 verschiedene Kaliber auf: Vom kleinsten der Welt über Werke mit Tourbillon, Minutenrepetition und ewigem Kalender bis zu solchen mit großen Komplikationen.

(Quelle: Hersteller)
Jedes Uhrwerk wurde speziell zum Einsetzen in die unverkennbare Form des Drehgehäuses entwickelt und vollständig in der Manufaktur Jaeger-LeCoultre im Einklang mit der Tradition der großen Schweizer Uhrmacherkunst hergestellt. (Quelle: Hersteller)

Jedes Uhrwerk wurde speziell zum Einsetzen in die unverkennbare Form des Drehgehäuses entwickelt und vollständig in der Manufaktur Jaeger-LeCoultre im Einklang mit der Tradition der großen Schweizer Uhrmacherkunst hergestellt.

(Quelle: Hersteller)
Das erste sphärische Tourbillon der Welt von Jaeger-LeCoultre, der "Master Gyrotourbillon 1", schlägt ein neues Kapitel in der Geschichte der Uhrmacherkunst auf. Eingebettet im Herzen der Jaeger-LeCoultre 177 wird es mit faszinierenden Komplikationen kombiniert: einer laufenden Zeitgleichung und einem ewigen Kalender mit vier retrograden Zeigern. (Quelle: Hersteller)

Das erste sphärische Tourbillon der Welt von Jaeger-LeCoultre, der "Master Gyrotourbillon 1", schlägt ein neues Kapitel in der Geschichte der Uhrmacherkunst auf. Eingebettet im Herzen der Jaeger-LeCoultre 177 wird es mit faszinierenden Komplikationen kombiniert: einer laufenden Zeitgleichung und einem ewigen Kalender mit vier retrograden Zeigern.

(Quelle: Hersteller)
Beide Käfige des Tourbillons drehen sich um zwei Achsen und regulieren somit die Auswirkungen der Erdanziehungskraft. Die Schwingungsweite der Unruh bleibt hierdurch konstant und ermöglicht eine optimale Einstellung und perfekte Ganggenauigkeit. (Quelle: Hersteller)

Beide Käfige des Tourbillons drehen sich um zwei Achsen und regulieren somit die Auswirkungen der Erdanziehungskraft. Die Schwingungsweite der Unruh bleibt hierdurch konstant und ermöglicht eine optimale Einstellung und perfekte Ganggenauigkeit.

(Quelle: Hersteller)
Die "Master Control" gilt als ein großer Klassiker mit reinen Linien, der vom uhrmacherischen Können Jaeger-LeCoultre zeugt. Die "Master Control" war die erste Uhr, die den berühmten 1992 eingeführten "1000 Hours Control"-Test durchlief. Der Gehäuseboden aus Saphirglas gewährt einen Einblick in das symbolträchtige Automatikkaliber 899. (Quelle: Hersteller)

Die "Master Control" gilt als ein großer Klassiker mit reinen Linien, der vom uhrmacherischen Können Jaeger-LeCoultre zeugt. Die "Master Control" war die erste Uhr, die den berühmten 1992 eingeführten "1000 Hours Control"-Test durchlief. Der Gehäuseboden aus Saphirglas gewährt einen Einblick in das symbolträchtige Automatikkaliber 899.

(Quelle: Hersteller)
Der "1000-Hours-Control-Test" ist eine 1000 Stunden dauernde, umfassende und strenge Serie von unterschiedlichen Tests. Ein Kontrollsiegel am Gehäuseboden belegt, dass diese Uhr das Beobachtungsprogramm in den Labors durchlaufen und sämtliche Tests hinsichtlich Ganggenauigkeit, Temperaur, atmosphärischem Druck, Stoßfestigkeit, Magnetfeldern und Wasserdichtigkeit erfolgreich bestanden hat. (Quelle: Hersteller)

Der "1000-Hours-Control-Test" ist eine 1000 Stunden dauernde, umfassende und strenge Serie von unterschiedlichen Tests. Ein Kontrollsiegel am Gehäuseboden belegt, dass diese Uhr das Beobachtungsprogramm in den Labors durchlaufen und sämtliche Tests hinsichtlich Ganggenauigkeit, Temperaur, atmosphärischem Druck, Stoßfestigkeit, Magnetfeldern und Wasserdichtigkeit erfolgreich bestanden hat.

(Quelle: Hersteller)
Das neue Gehäuse der "Master Ultra Thin Tourbillon" aus Rotgold (2012) trägt zarte und gestreckte Linien in schlichter Eleganz zur Schau. Das Manufaktur-Tourbillon mit seinem extrem leichten Käfig aus Titan Grad 5 ist das Ergebnis Jahrzehnte langer Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich der Zeitmessung und der Technik. (Quelle: Hersteller)

Das neue Gehäuse der "Master Ultra Thin Tourbillon" aus Rotgold (2012) trägt zarte und gestreckte Linien in schlichter Eleganz zur Schau. Das Manufaktur-Tourbillon mit seinem extrem leichten Käfig aus Titan Grad 5 ist das Ergebnis Jahrzehnte langer Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich der Zeitmessung und der Technik.

(Quelle: Hersteller)
Die "Master Ultra Thin Réserve de Marche" zeichnet sich durch klare Linien und ein hamonisches Zifferblatt aus. Zwei klassische Komplikationen vereinen sich elegant: Die Anzeige der Gangreserve und der Zeiger zur Anzeige des Datums. Auf der Rückseite gewährt der Gehäuseboden aus Saphirglas Einblick auf das Automatikkaliber 938. (Quelle: Hersteller)

Die "Master Ultra Thin Réserve de Marche" zeichnet sich durch klare Linien und ein hamonisches Zifferblatt aus. Zwei klassische Komplikationen vereinen sich elegant: Die Anzeige der Gangreserve und der Zeiger zur Anzeige des Datums. Auf der Rückseite gewährt der Gehäuseboden aus Saphirglas Einblick auf das Automatikkaliber 938.

(Quelle: Hersteller)
Die "Master Grande Tradition à Répétition Minutes" ist ein Hingucker. Das mechanische Manufaktur-Kaliber 947, das eine Minutenrepetition, eine außergewöhnlich lange Gangreserve von zwei Wochen sowie Anzeigen des Federhaus-Drehmoments in sich vereint, stellt eine herausragende Kombination aus technischer Leistungsstärke und höchster Uhrmachertradition dar. (Quelle: Hersteller)

Die "Master Grande Tradition à Répétition Minutes" ist ein Hingucker. Das mechanische Manufaktur-Kaliber 947, das eine Minutenrepetition, eine außergewöhnlich lange Gangreserve von zwei Wochen sowie Anzeigen des Federhaus-Drehmoments in sich vereint, stellt eine herausragende Kombination aus technischer Leistungsstärke und höchster Uhrmachertradition dar.

(Quelle: Hersteller)
Die "Atmos" beschreibt die Zeit in Dimensionen, die sich der menschlichen Vorstellungskraft entziehen: Das Modell mit Mondphasenanzeige weicht nur alle 3821 Jahre einen Tag von der korrekten Zeit ab. (Quelle: Hersteller)

Die "Atmos" beschreibt die Zeit in Dimensionen, die sich der menschlichen Vorstellungskraft entziehen: Das Modell mit Mondphasenanzeige weicht nur alle 3821 Jahre einen Tag von der korrekten Zeit ab.

(Quelle: Hersteller)
Die in Zusammenarbeit mit dem australischen Designer Marc Newson entwickelte "Atmos 561" erfindet die "Atmos" anlässlich ihres 80-jährigen Jubiläums neu. Sie besticht durch ein ausgewogenes und schlichtes Design. Die Uhr ist aus einem Baccarat-Kristallblock geschliffen. Diese Serie ist auf 888 Uhren limitiert. (Quelle: Hersteller)

Die in Zusammenarbeit mit dem australischen Designer Marc Newson entwickelte "Atmos 561" erfindet die "Atmos" anlässlich ihres 80-jährigen Jubiläums neu. Sie besticht durch ein ausgewogenes und schlichtes Design. Die Uhr ist aus einem Baccarat-Kristallblock geschliffen. Diese Serie ist auf 888 Uhren limitiert.

(Quelle: Hersteller)
Diese Ausnahmekreation "Atmos Marqueterie" aus echtem gefärbtem Stroh hebt die fein gearbeiteten Intarsien hervor, während die Minuten, Stunden, Monate und Mondphasen durch das mechanische Kaliber Jaeger-LeCoultre, quasi ein Perpetuum mobile, präzise angezeigt werden. (Quelle: Hersteller)

Diese Ausnahmekreation "Atmos Marqueterie" aus echtem gefärbtem Stroh hebt die fein gearbeiteten Intarsien hervor, während die Minuten, Stunden, Monate und Mondphasen durch das mechanische Kaliber Jaeger-LeCoultre, quasi ein Perpetuum mobile, präzise angezeigt werden.

(Quelle: Hersteller)

Eine solche Kombination aus Innovationskraft und Fertigungstiefe ist in der Uhrenbranche selten anzutreffen: Jaeger-LeCoultre ist eines der wenigen Unternehmen, das mit Ausnahme der Spiralfeder jede Komponente eines Uhrwerks selbst entwickeln und fertigen kann. Das liegt unter anderem in der Tradition des Hauses begründet, das 1833 von Charles-Antoine LeCoultre in Genf gegründet und bald nach Le Sentier im Vallée de Joux verlegt wurde.

Man spezialisierte sich auf die Herstellung von Uhrwerken für andere Hersteller, wobei die Kundschaft, darunter so illustere Namen wie Audemars Piguet und Girard-Perregaux, meist keine einfachen Kaliber bezog, sondern Chronografen-, Repetitions- und Kalenderwerke. Ein Beispiel für die technischen Fähigkeiten des Hauses ist das 1929 vorgestellte Kaliber "101", bis heute das kleinste mechanische Uhrwerk der Welt. Die enge Geschäftsbeziehung zu Edmond Jaeger, einem Pariser Hersteller von Chronometern und Autoinstrumenten, mündete 1917 in der Fusion der Uhrenbereiche beider Unternehmen. Nach dem Tod von Jacques-David LeCoultre, einem Enkel des Firmengründers, ging das Unternehmen in einer Holding auf, die nach vielen Höhen und Tiefen 1978 vom deutschen Instrumentenhersteller VDO übernommen wurde.

Die VDO investierte hohe Summen in das Unternehmen, das auch in Krisenzeiten die traditionelle Uhrmacherkunst pflegte, und machte es so fit für moderne Zeiten, in denen die mechanische Uhr wieder hohes Ansehen bei der Kundschaft genießt.

Technische Innovationskraft und Gestaltungsfreude Seit Jaeger-LeCoultre 2000 gemeinsam mit IWC und A. Lange & Söhne unter das Dach der Richemont-Gruppe kam, ist die Manufaktur regelrecht aufgeblüht. Die Uhrmacher aus Le Sentier zünden unter der Leitung ihres engagierten Chefs Jérôme Lambert jedes Jahr ein Neuheiten-Feuerwerk, das vor technischer Innovationskraft und Gestaltungsfreude nur so sprüht: Das revolutionäre, weil dreidimensional arbeitende "Gyrotourbillon", der drückerlose Chronograf "AMVOX2" und die moderne "Autotractor"- Uhrwerksfamilie sind nur einige der Highlights, die Jaeger-LeCoultre in seinem Portfolio hat.

Das komplette Angebot der Manufaktur lässt sich in acht Kollektionen aufteilen, wobei zweien eine besonders hohe Marktbedeutung zukommt: Das sind zum einen die runden Uhren, die auf den Namen "Master" hören, sowie die rechteckigen "Reverso"-Modelle. Die erste "Reverso" kam 1932 auf den Markt, und so feierte die Uhr mit dem charakteristischen Wendegehäuse 2012 ihren 80. Geburtstag; trotz ihres Alters (oder vielleicht gerade deshalb) ist sie heute beliebter denn je. Das älteste Modell im Sortiment ist aber die seit 1928 fast unveränderte "Atmos", die im wahrsten Sinne des Wortes ein Selbstläufer ist. Sie bezieht ihre Energie aus dem Wechsel der Umgebungstemperatur: Ein Grad Unterschied am Tag bringt eine Gangautonomie von 48 Stunden. Man darf gespannt sein, welche Funken in den nächsten Jahren zu leuchtenden Sternen am Uhrenhimmel mutieren, wenn Jaeger-LeCoultre seine alljährlichen Neuheiten vorstellt. Einige spannende Uhrenmodelle von Jaeger-LeCoultre sehen Sie in unserer Foto-Show.

Quelle: Martin Häußermann, Fackelträger Verlag GmbH, Köln

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