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IWC Portugieser Sidérale Scafusia

IWC Portugieser Sidérale Scafusia

13.07.2012, 10:25 Uhr | af (CF)

Mit der IWC Portugieser Sidérale Scafusia hat man im schweizerischen Schaffhausen ein chronografisches Meisterwerk geschaffen, an dem auch Hobbyastronomen ihre Freude haben werden. Die Luxusuhr lässt auch individuellen Wünschen viel Raum.

Die IWC Portugieser Sidérale Scafusia ist allerdings keine normale Luxusuhr, sondern das Ergebnis von zehn Jahren Entwicklungszeit, an der nicht nur Uhrmacher und Ingenieure beteiligt waren, sondern auch Wissenschaftler einen erheblichen Anteil hatten. Denn wer die Armbanduhr von IWC umdreht, erkennt sofort, dass sich dabei um mehr als nur einen zeitlos eleganten Chronografen handelt. Unter dem Boden aus Saphirglas offenbart sich das wahre und komplexe technische Ausmaß der IWC Portugieser Sidérale Scafusia: Dort erstrahlt der Ausschnitt des Sternenhimmels, mathematisch genau abgestimmt auf den Standort des stolzen Besitzers der Luxusuhr. Doch zunächst ein Blick auf das, was die Zifferblattseite des Zeitmessers zu bieten hat. Hier stechen als Erstes die Rotationen des Tourbillons ins Auge, der die negativen Einflüsse der Gravitation kompensiert. Für den einen oder anderen mögen dessen Bewegungen vielleicht etwas zu hektisch sein, und so ist das Zifferblatt auch ohne Öffnung erhältlich. Überhaupt haben Uhrenliebhaber bei der IWC Portugieser Sidérale Scafusia ein großes Maß an individuellen Entscheidungsspielraum, was das Äußere der Luxusuhr angeht.

Das Gehäuse erhalten Sie beispielsweise wahlweise in Gold, Platin oder Edelstahl, das Zifferblatt hingegen in Schwarz oder Silber. Über die Ziffern der Luxusuhr mit einem Handaufzugkaliber 94900 und einer Unruh von 18.000 Halbschwingungen pro Minute springt der Sekundenzeiger im präzisen Sekundentakt wie bei einer Quarzuhr – und nicht in den sonst üblichen kleinen Sprüngen. Verantwortlich hierfür zeichnet sich eine für Armbanduhren neuartige Konstantkraft-Hemmung, die dem nachlassenden Drehmoment der Zugfeder entgegenwirkt. Einmal per Hand aufgezogen, ist eine 48-stündige konstante Energiezufuhr gewährleistet. Damit Sie immer auf dem Laufenden über die verbleibende Zeit sind, hält das Zifferblatt zwischen 4 und 5 Uhr eine Gangreserveanzeige für insgesamt 96 Stunden bereit. Auf der Zwölf findet sich dann eines der chronografischen Meisterwerke der IWC Portugieser Sidérale Scafusia. Auf den ersten Blick wirkt die Anzeige wie die einer zweiten irdischen Zeitzone. Stattdessen hat IWC einen Blick weit über den Horizont gewagt und bildet hier die Sternzeit ab, die im Vergleich zur mittleren Sonnenzeit – an der sich der irdische Lauf der Zeit orientiert – 3 Minuten und 56,555 Sekunden schneller vergeht. Wer sich fragt, wofür das gut sein soll, darf die Luxusuhr jetzt wieder umdrehen und einen Blick auf das dort verewigte Firmament werfen.

Dem Himmel so nah

Mithilfe der Sternzeit weiß die IWC Portugieser Sidérale Scafusia genau, welchen Himmelsausschnitt Sie gerade am Horizont sehen. Zumindest solange Sie sich an dem von Ihnen gewählten Standpunkt aufhalten. Die gelbe Horizontlinie bietet hierfür die Orientierung. Entsprechend ist jede dieser Luxusuhren von IWC ein Unikat. Ebenfalls an Ihren Standort gebunden sind die Angaben der verschiedenen Komplikationen beispielsweise darüber, zu welcher Zeit gerade die Sonne auf- und wieder untergeht. Zusätzlich steht Ihnen ein unendlicher Kalender zur Verfügung sowie eine Anzeige von Schaltjahren. Und damit Sie die Zeit nicht aus den Augen verlieren, zeigt die IWC Portugieser Sidérale Scafusia auch auf rückseitig die mittlere Sonnenzeit an. Sobald Sie sich für einen Standort entschieden haben und zwischen insgesamt mehr als 200 Design-Optionen entschieden haben, müssen Sie nur noch 750.000 Schweizer Franken an IWC überweisen. Dann setzen die Feinmechaniker das Uhrwerk aus mehr als 520 Komponenten zusammen. Allerdings müssen Sie für einen solch einzigartigen Zeitmesser auch etwas Zeit mitbringen: Rund ein Jahr vergeht von der Bestellung bis zu der auf Wunsch auch persönlichen Auslieferung.

Quelle: af (CF)

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