10.10.2011, 19:24 Uhr | kf (CF)
In der Welt derjenigen, die Uhren lieben, hat der Name Frédérique Constant einen guten Ruf, denn die Armbanduhren aus der Schweiz bestechen nicht nur durch ihre einzigartige Präzision, sondern auch durch ihr markantes Aussehen.
Seit dem Jahr 1904 steht der Name der Schweizer Uhrenfirma Frédérique Constant für handwerkliches Können, Leidenschaft und immer wieder aufregende Kollektionen. Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen aus Genf immer neue Uhren vorgestellt und die Welt mit technischen Neuerungen und ausgefallenem Design überrascht, wie zum Beispiel mit dem Automatik-Tourbillon, einer Uhr, deren Uhrwerk aus 188 Teilen besteht und die eine der ersten Modelle war, in denen das Metall Silizium in Form eines Silizium-Ankerrades verarbeitet wurde. Das Automatik-Tourbillon war nicht die erste Uhr von Frédérique Constant, die preisgekrönt wurde, und sie wird vielleicht auch nicht die letzte Uhr gewesen sein, denn bei Frédérique Constant sind Uhren nicht nur Geräte, mit denen die Zeit abgelesen werden kann, sondern vielmehr auch immer ein Stück Lebensqualität. Uhrenfreunde wissen das zu schätzen und viele der Uhren, die aus der Schweiz in alle Welt gehen, sind heute schon begehrte Sammlerstücke bei Liebhabern exklusiver Stücke. Die Uhren, die sich durch innovative Ideen und viel viel Liebe zum Detail auszeichnen, machen das Unternehmen zu einem der führenden Uhrenhersteller weltweit. >>
Die Geschichte von Frédérique Constant begann 1904 mit der Gründung eines Unternehmens, das sich auf die Herstellung von Zifferblättern für Großuhren spezialisiert hatte. Frédérique Schreiner und Constant Stas hießen die beiden Männer, die das Unternehmen ins Leben riefen und ihre Namen wurden sehr schnell zu einem Begriff für Schweizer Präzisionsarbeit. Heute heißt der Chef Peter Constant Stas und er führt das Unternehmen bereits in der vierten Generation als reinen Familienbetrieb weiter. Im Jahre 1988 spezialisierte sich die Firma Frédérique Constant auf die Herstellung von ungewöhnlichen und auch extravaganten Armbanduhren. Sechs Modelle umfasste die erste Kollektion 1994 und schon die 1996er-Kollektion der sogenannten Heart Beat-Uhren brachte den internationalen Durchbruch für das Unternehmen. Das Besondere an diesen Herzschlag-Uhren war eine Öffnung im Zifferblatt, durch die das pulsierende Uhrwerk betrachtet werden konnte. Später konnte das Unternehmen durch das Automatik-Tourbillon, das als ein Meisterwerk der Schweizer Uhrmacherkunst gilt, wieder einen Clou vollführen. Heute hat das Unternehmen seinen Sitz in Plan-les-Quates, einem kleinen Vorort von Genf, in dem sich auch andere bekannte Uhrmacher wie Rolex niedergelassen haben.
Mit dem Automatik-Tourbillon sollte eine ganz neue Generation von Armbanduhren auf den Markt kommen, denn zum ersten Mal spielte auch das seltene Metall Silizium eine Rolle. Das galt in Fachkreisen als eine Art Revolution und zugleich auch als ein Schritt in eine neue Zukunft. Frédérique Constant setzte das Material für das Ankerrad der Uhr ein. Es ist leicht und stabil und verringert durch seine beinahe reibungslose Funktionsweise Verschleiß und den Verlust von Energie. Das Automatik-Tourbillon wurde im Jahr 2008 zunächst in Rotgold vorgestellt und 188 Mal gebaut. Ein Jahr später kam auch eine Variante in Weißgold auf den Markt, allerdings in einer noch kleineren Auflage von nur 88 Exemplaren. Die geringe Stückzahl und das wertvolle Material machen das Automatik-Tourbillon zu einer wertvollen Luxusuhr, für die Sie rund 30.000 Euro bezahlen müssen, falls es Ihnen gelingt, ein Exemplar zu erhalten. Diese besondere Uhr ist ausgesprochen robust und nimmt selbst bei starken Temperaturschwankungen keinen Schaden. Die Maße der Weißgold-Variante von 42 Millimetern im Durchmesser und einer Höhe von elf Millimetern sind ideal für eine elegante und nicht zu große Uhr.
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