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Die Eisenbahn eroberte Nordamerika. (Quelle: NGV mbH/Fotolia.com (PHB.cz))
Die Eisenbahn erobert Nordamerika

In Nordamerika entwickelte sich die Eisenbahn wie in Europa schnell zum wichtigsten Verkehrsmittel. Sie stellte bald die Flussschifffahrt als Transportmittel in den Schatten und ermöglichte schließlich die Durchquerung des Kontinents in nur einer Woche. Die Lokomotiven wurden immer größer und stärker. In abgelegeneren Gegenden spielten aber auch kleine Bahnen eine wichtige Rolle.


In den Vereinigten Staaten entwickelte sich das Eisenbahnnetz mit einer rasanten Geschwindigkeit. Dies lag sicher daran, dass bedeutend größere Strecken als in Europa zurückgelegt werden mussten, und Personen und Waren mit keinem anderen Verkehrsmittel mit einer solchen Geschwindigkeit und mit einem vergleichbaren Komfort transportiert werden konnten. Von Ost nach West Saint Louis im Bundesstaat Missouri war beispielsweise von Cincinnati aus mit dem Dampfschiff über die Flüsse Ohio und Mississippi auf einer 1130 Kilometer langen Strecke in ungefähr drei Tagen zu erreichen. Mit dem Bau der Eisenbahn konnte der Weg auf 545 Kilometer und die Fahrzeit auf 16 Stunden verkürzt werden. Der von 1861 bis 1865 dauernde Bürgerkrieg zwischen den Nord- und Südstaaten brachte einerseits eine erhebliche Zerstörung der Infrastruktur des Südens >>

Die Transsibirische Eisenbahn passiert auf ihrer Reise das größte Waldgebiet der Erde. (Quelle: Lernidee Erlebnisreisen)
Auf Zeitreise: Fahrt in der Transsibirischen Eisenbahn

Knapp 9300 Kilometer sind es von Moskau bis Wladiwostok. Wer Russland kennenlernen möchte, muss diese Strecke mit der Transsibirischen Eisenbahn zurücklegen. Es ist auch gleichzeitig die längste Zugstrecke der Welt. Den Kontakt mit Einheimischen gibt es gratis dazu.


Es ist eine Erinnerung an frühere Zeiten: Das rhythmische Rattern der Schienenstöße kennt man aus deutschen Waggons mittlerweile kaum noch. Wenn der Zug der Transsibirischen Eisenbahn durch das Riesenreich jenseits des Urals fährt, begleitet das Geräusch den Reisenden in den Schlaf und weckt ihn früh morgens. Die Reise beginnt in Moskau. Doch so richtig sibirisch wird sie erst in Krasnojarsk. Die Millionenstadt am Jenissej ist seit 380 Jahren das Tor nach Sibirien, von hier aus eroberten und besiedelten Kosaken den Osten. Die Universitätsstadt ist ein riesiger Mix aus sowjetischer Betonoptik, klassizistischen Gründerzeithäusern und herausgeputzten orthodoxen Kirchen. Auf dem Bahnsteig unter der riesigen Stahlkonstruktion stehen Kioske, und Marktfrauen bieten auf Bollerwagen Verpflegung für die Fahrt an: Gurken und Tomaten, Blinis und Brot, Fisch und Fleisch. Früh morgens steigen nur wenige aus, um sich einzudecken. >>

Die Sonderzugreise ''Zarengold'' führt am Baikalsee vorbei. (Quelle: SRT/R. E. Jung/Lernidee)
Sibirien-Express

Sieben Zeitzonen, 9288 Kilometer, 400 Bahnhöfe, 100 Städte: Die Transsibirische Eisenbahn ist die längste durchgehende Bahnstrecke der Welt. Die Zug-Legende führt von Moskau nach Wladiwostok am Pazifik. Jetzt feiert sie ihr 100-jähriges Bestehen.


Im Oktober 1916 war es soweit - als die 2,5 Kilometer lange Brücke über den Strom Amur endlich fertig gestellt war, konnte Russlands Jahrhundertwerk seiner Bestimmung übergeben werden: die Transsibirische Eisenbahn, kurz Transsib genannt, war geboren. Über 9288 Kilometer von Moskau bis Wladiwostok erstreckt sich die Ur-Trasse der Transsib. Heute gibt es mehrere Alternativstrecken, wobei bei Touristen die Strecke von Moskau über den Baikalsee und die Mongolei nach Peking am beliebtesten ist. Der "Sibirien-Express" wird zum Mythos Der längste Schienenstrang der Welt war von Beginn an eine Legende. Mit einer großen Werbekampagne während der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 weckte die Russische Eisenbahn in Kooperation mit dem Luxuszug-Betreiber Compagnie Internationale des Wagons-Lits enormes Interesse am neuen "Sibirien-Express". >>

Sibirien-Express
Der Jacobite auf seiner Nostalgiefahrt durch Schottland. (Quelle: dpa/West Coast Railways)
Mit dem Jacobite durch die schottischen Highlands

Der Jacobite Steam Train ist der letzte Dampfzug Schottlands. Seit gut 30 Jahren fährt er durch die Highlands, von Fort William nach Mallaig. An Bord des Nostalgie-Zuges können Passagiere die Heimat des Whiskys bequem erkunden.


Peter James lässt das Feuer nicht aus den Augen. Es brennt glutrot in der schwarzen Lokomotive des Jacobite Train. "Die Flamme darf nicht ausgehen, sonst haben wir ein Problem", sagt James, der den historischen Dampfzug befeuert. Gut dreieinhalb Tonnen Kohle wird er geschaufelt haben, wenn der Zug am Abend wieder in den Bahnhof von Fort William eingefahren ist. Beliebt bei Eisenbahn- und Filmfans Ein Spektakel ist es schon, wenn die Bahn in der Station der größten Stadt der westlichen schottischen Highlands steht. Es pfeift und zischt auch im Nieselregen, immer wieder hüllt der Wind die neugierigen Passagiere in Dampfwolken ein. Die meisten gehen lange vor Abpfiff an Bord. Die Strecke zählt zu den schönsten Zugreisen der Welt. Eisenbahnliebhaber aus aller Welt sitzen in den sieben Waggons, Technikfans und Touristen, die auf ungewöhnlichem Weg durch die einzigartigen schottischen Highlands fahren wollen. >>

Die Rhätische Bahn bietet die spektakulärsten Bahnstrecken in Europa. (Quelle: Rhätische Bahn)
Über Viadukte zu den Palmen - 125 Jahre Rhätische Bahn

Schroffe Gipfel, gewaltige Gletscher, Burgen und liebliche Täler - die Fahrt mit der Rhätischen Bahn in der Schweiz ist ein grandioses Erlebnis und für Eisenbahn-Fans ein Muss. Die Bahn ist auch nach 125 Jahren noch eine ingenieurtechnische Meisterleistung.


Lokführer Erwin Cabernab kann bei der Arbeit oft schmunzeln. Wenn die leuchtend rote Schmalspurbahn die Albula-Schlucht überquert, spätestens aber wenn sie das ewige Eis des Morteratschgletschers erreicht ist jeder Fahrgast von dieser Traumlandschaft überwältigt. Schönste Überquerung der Alpen Das liegt auch an den großen Panoramafenstern. Während der gut vierstündigen Tour von Chur, dem Hauptort des Schweizer Kantons Graubünden, bis ins mediterran-warme italienische Tirano mit seinen Palmen ist stets Berg- und Rundumsicht garantiert. Express ist freilich ein wenig irreführend: Bei recht gemütlichem Tempo führt die Strecke in Schlangenlinien über Gletscher und Viadukte sowie durch Kehrtunnel, die als bahntechnische Meisterleistungen gelten. Kein Wunder, dass die Albula-Berninastrecke - die Bahntechnik ebenso wie die Landschaft - von der Unesco zum Welterbe erklärt wurde.>>

Die legendäre Dampflok 'Big Boy' wird nach rund 50 Jahren Pause wieder in Betrieb genommen. (Quelle: dpa)
Comeback einer Legende: Big Boy-Dampflok kommt zurück

"Big Boy" - der Name lässt die Herzen von Eisenbahnfans höherschlagen. Die legendäre Dampflokomotive soll nun nach rund 50-jähriger Pause wieder in Betrieb genommen werden.


Sie hat ein Gesamtgewicht von etwa 540.000 Kilogramm, inklusive Tender ist sie mehr als 40 Meter lang: "Big Boy" ist eine Kraftmaschine. Jahrzehntelang zogen diese Dampfloks schwere Güterzüge über die Berge der US-Staaten Wyoming und Utah. Im Dienst der Eisenbahngesellschaft Union Pacific, legten die insgesamt 25 "Big-Boy"-Lokomotiven Millionen Kilometer zurück. Vor einem halben Jahrhundert wurden sie ausgemustert, jetzt steht ihr Comeback bevor. Union Pacific lässt eine der Zugmaschinen aufarbeiten - sie soll später Sonderzüge ziehen. "Als berge man die Titanic" "Es ist so, als berge man die Titanic oder etwas anderes Unglaubliches, von dem wir gedacht haben, dass es niemals passieren wird", sagt Jim Wrinn, Redakteur des Eisenbahnmagazins Trains. "Etwas, was so groß, kraftvoll und prächtig ist - wir haben nicht geglaubt, dass eine von ihnen zurückkommt." >>

Der legendäre Orient-Express wird wiederbelebt. (Quelle: imago/viennaslide)
Nostalgie auf Schienen - Orient-Express kehrt zurück

Ein Mythos kehrt zurück: Der legendäre Luxuszug "Orient-Express" kommt wieder auf die Schiene und löst schon jetzt bei Nostalgikern und Eisenbahnliebhabern Fernweh aus. Ein originalgetreuer Nachbau des historischen Zuges soll schon in fünf Jahren durch Europa rollen und den Reisenden noch mehr Luxus bieten.


Die französische Bahngesellschaft SNCF will den Orient-Express wieder zu neuem Leben erwecken und so einen Mythos auferstehen lassen. Bis die exklusiven Waggons tatsächlich über das Schienennetz rattern, werden aber noch fünf Jahre vergehen, melden französische und britische Medien. Zunächst sei der Abschnitt Paris bis Wien geplant. Aber auch eine Orientierung an der alten Orient-Express-Route sei in Planung und so könnte der Zug später von Paris bis Istanbul unterwegs sein. Im April will die französische Staatsbahn dazu ein Tochterunternehmen gründen. Derzeit arbeitet das Unternehmen bereits am Design der neuen Waggons, die moderner als ihre historischen Vorbilder werden sollen. Damit Zugliebhaber und Fans des berühmten Zuges sich den Flair auch nach Hause holen können, hat die französische Staatsbahn Partnerschaften mit dem Bettenspezialisten Chauval, der edle Matratzen herstellt, und der Manufaktur Moynat geschlossen, die künftig edle Orient-Express-Gepäckstücke herstellen wird. >>

In kaum einem anderem Land war der Lokbau so vielfältig wie in Deutschland. (Quelle: NGV mbH/PIXELIO, Erich Westendarp)
Deutsche Firmen bauen Klassiker - Teil 2

Wie vielfältig der deutsche Lokomotivenbau im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts war, haben wie Ihnen bereits im ersten Teil vorgestellt. Mit der Einführung der Einheitsloks ab Mitte der 1920er-Jahre begann für viele Fans aber erst die goldene Eisenbahnzeit. Nach den amerikanischen bauten die deutschen Firmen die zweitmeisten Dampfloks.


Im Ersten Weltkrieg wurde der Bau einer gemeinsamen Lok aller Länder (mit Ausnahme Bayerns) unternommen. Die Güterzuglok "G 12" mit der Achsfolge 1’E (DR-Baureihe 58) wurde mit der Idee vor Augen geschaffen, einheitliche Ersatzteile, genormte Bauteile und eine einheitliche Bedienung zu realisieren. Das sollte nicht nur Kosten sparen, sondern auch Probleme des Personals reduzieren. Die Geburt der Einheitsloks Nach der Gründung der Deutschen Reichsbahn 1920 war ein Fuhrpark entstanden, der sich aus den unterschiedlichsten Gattungen und Typen zusammensetzte. Bei Neuanschaffungen sollten einheitliche Typen gekauft werden, die eine universelle Bedienbarkeit und vor allem eine Vereinfachung von Reparaturen bringen sollten. Dazu war eine weitestgehende Vereinheitlichung vom Schraubengewinde bis zum Zylinder nötig. In deutscher Gründlichkeit wurde der Bedarf analysiert und eine Liste benötigter Loks aufgestellt. >>

In kaum einem anderem Land war der Lokbau so vielfältig wie in Deutschland. (Quelle: NGV mbH/PIXELIO, Erich Westendarp)
Deutsche Firmen bauen Klassiker

Dank der vielen eigenständigen Länderbahnen bot der deutsche Lokomotivenbau des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts ein faszinierendes Bild der Vielfalt. Darunter finden sich auch ein paar echte Klassiker - hier stellen wir Ihnen die interessantesten deutschen Modelle und Bauarten vor.


In Deutschland gab es auch nach der Reichseinigung von 1871 verschiedene Bahngesellschaften, die den Bundesstaaten gehörten. Diese ließen ihre Loks von den Lokfirmen in ihren Ländern bauen. In Preußen, dem weitaus größten Staat, waren dies neben Borsig und Schwartzkopff in Berlin vor allem auch Henschel und die Hanomag, beide waren 1866 zu Preußen gekommen und vorher „Hoflieferanten“ von Hannover und Hessen gewesen. Borsig in Berlin begann den Lokbau 1840 mit einer dem amerikanischen Norris-Typ vergleichbaren Lok, der "Borsig", die die Achsfolge 2’A1 aufwies. Doch schon bald konnte man sich von den Vorbildern emanzipieren und eigene Ideen verwirklichen. Das geschah in enger Zusammenarbeit der Ingenieure mit den Konstruktionsabteilungen der Staatsbahn. Borsig war zeitweise der zweitgrößte Dampflokproduzent der Welt. >>

Die Eisenbahn eroberte nach anfänglichen Schwierigkeiten die Welt. (Quelle: NGV mbH / Fotolia.com, Oleg Shipov)
Anfänge einer revolutionären Technik

Für Viele machen nur die Dampfloks den Reiz der Eisenbahn aus. Alles andere ist für sie nüchterner Beförderungsbetrieb. In der Tat sind die qualmenden Riesen zum Mythos geworden. Ihre Entwicklung von Trevithicks ersten Versuchen bis zum "Big Boy" war wirklich enorm. Und heute? Es werden wieder Dampfloks gebaut!


James Watt hat dem Erbauer der ersten Dampflokomotive noch einen Strick um den Hals gewünscht. Richard Trevithick starb zwar nicht am Galgen, allerdings in Armut. Seinen Nachfolgern erging es besser: Viele von ihnen scheffelten Millionen. Und die Eisenbahn eroberte die Welt. So fing es an. Die ersten Dampfloks Nach Nicholas Cugnots Zugmaschine "Fardier", die an einer Mauer scheiterte, William Murdochs Modell-Dampfmobil, das am Widerspruch des Chefs James Watt scheiterte und Richard Trevithicks Dampfwagen, der an Rentabilität und Publikum scheiterte, war klar, dass mobile Dampfmaschinen es schwer hatten. Doch Trevithick gab nicht auf. Seine entscheidende Erfindung war die Hochdruckdampfmaschine von 1801, die die Dampfkraft erst mobil machen konnte. James Watts Niederdruckdampfmaschine war im Vergleich dazu riesig und brauchte jede Menge Platz. >>

Eisenbahn: Die Zugstrecke der Tibet-Bahn (Quelle: imago/Xinhua)
Neuer Abschnitt für die "Himmelsbahn"

Verlängerte Reiseroute für Zugfans: Urlauber in Tibet können bald mit dem Zug von Lhasa nach Shigatse fahren. Auf dem neuen Abschnitt der "Himmelsbahn" werde voraussichtlich noch im August der Betrieb aufgenommen, teilt das Fremdenverkehrsamt China mit. Damit wird die Bahn noch spektakulärer.


Auf der 253 Kilometer langen Bahntrasse fahren die Züge im Schnitt Tempo 120 und sollen so künftig weniger als drei Stunden für die Verbindung zwischen den beiden wichtigsten Städten Tibets brauchen. Der Spatenstich für das neue, rund 1,2 Milliarden Euro teure Projekt war bereits im Jahr 2010. Für die Strecke wurden 29 Tunnel gebohrt, darunter einer auf 3850 Meter Höhe mit einer Länge von mehr als 10 Kilometern. Der höchste Punkt der Strecke liegt bei 4000 Metern. Zug auf dem Dach der Welt Der erste Abschnitt der Tibet-Bahn war bereits 2006 in Betrieb genommen worden. Er führt von Golmud in der Provinz Qinghai nach Lhasa und liegt auf einer Länge von über 960 Kilometern auf mehr als 4000 Metern Höhe. Der höchste Punkt misst 5072 Meter. Damit ist sie die höchstgelegene Eisenbahn der Welt. >>

Bahnfahrt: Historische Züge und nostalgische Bahnstrecken sind beliebt. (Quelle: srt/18.07.2013/Fabian v. Poser)
Ottenhöfen im Schwarzwald: Bangen ums Bähnle

Im Schwarzwald ist ein Streit um die Zukunft der historischen Achertal-Bahn entbrannt - manche befürchten, sie könnte nie wieder fahren. Bernd Roschach steht da, als könne ihm das ganze Gerede nichts anhaben. Nicht das Gerede über den Schuppen, nicht die Diskussionen ums Geld, nicht die Einmischungen aus dem Nachbartal. Rein gar nichts. Mit stoischer Ruhe lenkt er die mehr als 80 Jahre alte Dampflok durch die Schwarzwald-Idylle.


Am Fenster ziehen die Weinberge vorbei. Lieblich geschwungen liegen sie im Morgenlicht da. Die Lok schnauft bergauf und prustet pechschwarze Rußwolken in die Luft. In den fünf holzgetäfelten Waggons tummeln sich an diesem Sommertag etwa 250 Fahrgäste. Sie machen Fotos. Einige nippen auch schon an ihrem Bier aus dem Buffetwagen. Seit mehr als 100 Jahren tuckert die Bahn so durch das Achertal im Nordschwarzwald. "Durch Kaiserreich, Weltkriege, Bomben- und Fliegerangriffe, Zusammenbruch und Wirtschaftswunder rollte unser Zug", wirbt ein Prospekt des Achtertaler Eisenbahnvereins. Die älteste normalspurige Nostalgiebahn Deutschlands soll das Bähnle, wie sie den Zug im Schwarzwald nennen, sein. Und in der Tat: Die Geburtsjahre der Fahrzeuge liegen zwischen 1896 und 1928. Bis heute ist die Bahn eines der Wahrzeichen des Nordschwarzwalds. >>

Eine Fahrt mit einer Dampflok ist ein besonderes Erlebnis. (Quelle: imago/Herbert Ortner)
Zugfahrten anno dazumal: Romantik unter Dampf

Das Bild erinnert an eine Modellbahn-Szene: Durch blühende Wiesen dampft eine blank polierte Lok mit einigen kleinen Wagen. Tiefes Lokomotiven- Tuten und dicke Dampfwolken begleiten sie durch eine Bilderbuchlandschaft. Wer einsteigt, entflieht eine Zugfahrt lang der Hektik des Alltags und genießt die Langsamkeit. Im Frühling beginnt die Saison auf historischen Bahnstrecken. Schauen Sie sich diese fünf spektakuläre Zug-Touren zwischen Wales und Südtirol an.


Wenn in Ochsenhausen das Öchsle startklar gemacht wird, begeben sich die Passagiere auf Zeitreise. Dann beginnt die 70-minütige Fahrt in die Vergangenheit. Mit viel Dampf und Getute begibt sich der historische Zug auf seine Reise zwischen Ochsenhausen und Warthausen. 1983 war sie als letzte Festland-Schmalspurbahn der Deutschen Bundesbahn eingestellt worden. Ein 19 Kilometer langes Teilstück durch sanfte Hügellandschaft, über die Wasserscheide von Riß und Iller und entlang hübscher Städtchen ist seit 1985 wieder befahrbar. Stolz ist man in Oberschwaben über eine besondere Auszeichnung: Im März diesen Jahres wurde die älteste Öchsle-Lok 99633 von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg als Denkmal des Monats prämiert. Seit zwei Jahren restauriert der Schmalspurbahnverein sorgfältig die 114 Jahre alte Zugmaschine. Zum 115. Geburtstag soll sie wieder zwischen Ochsen- und Warthausen dampfen. >>

Star-Flitzer unterm Hammer: Justin Biebers Ferrari wird versteigert.  (Quelle: Photos courtesy of Barrett-Jackson Auction Co, LLC)
Justin Biebers Ferrari kommt unter den Hammer

Der Sportwagen wurde komplett nach den Vorstellungen des Popstars entwickelt. Doch er ist nicht ganz makellos.

Popstar-Ferrari
Traumhaftes Panorama: Viele Radtouren bieten neben Fitness-Training auch  atemberaubende Naturerlebnisse…  (Quelle: Radlabor)
Ab auf den Drahtesel: der gelungene Start auf dem Bike

Radfahren ist nicht nur gut für die Gesundheit – es macht auch schön und glücklich. Wir verraten, was Sie dazu brauchen.

Richtig Radfahren
William Frederick Cody alias Buffalo Bill gilt als schillerndste Figur des Wilden Westen. (Quelle: imago/Leemage)
Buffalo Bill
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