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Ein Buchstabe steht für viel PS: BMW M

Ein Buchstabe steht für viel PS: BMW M

04.12.2012, 9:37 Uhr | Heiko Dilk/ Raufeld

Der neueste BMW M5 wurde auf der IAA 2011 in Frankfurt vorgestellt.  (Quelle: Hersteller)

Der neueste BMW M5 wurde auf der IAA 2011 in Frankfurt vorgestellt.

(Quelle: Hersteller)
Der BMW M1 war die Sportwagen-Sensation des Jahres 1978. Die Mittelmotor-Flunder war gerade mal 1,14 hoch und das erste Auto mit der Bezeichnung M auf dem Markt.  (Quelle: Raufeld)

Der BMW M1 war die Sportwagen-Sensation des Jahres 1978. Die Mittelmotor-Flunder war gerade mal 1,14 hoch und das erste Auto mit der Bezeichnung M auf dem Markt.

(Quelle: Raufeld)
BMW engagiert sich seit 1999 bei der MotoGP™ und stellt die offiziellen Safety Cars. Seit 2006 führt die BMW M GmbH, die in diesem Jahr 40-jähriges Jubiläum feiert, die langjährige Partnerschaft weiter. (Quelle: Hersteller)

BMW engagiert sich seit 1999 bei der MotoGP und stellt die offiziellen Safety Cars. Seit 2006 führt die BMW M GmbH, die in diesem Jahr 40-jähriges Jubiläum feiert, die langjährige Partnerschaft weiter.

(Quelle: Hersteller)
Der Champion im Tourenwagensport: Vor 25 Jahren startete der BMW M3 seine einzigartige Siegesserie. (Quelle: Hersteller)

Der Champion im Tourenwagensport: Vor 25 Jahren startete der BMW M3 seine einzigartige Siegesserie.

(Quelle: Hersteller)
BMW hat die neueste M3 Generation in Form von Coupé, Limousine und Cabrio mit dem "Performance"-Zubehör vervollständigt.  (Quelle: Hersteller)

BMW hat die neueste M3 Generation in Form von Coupé, Limousine und Cabrio mit dem "Performance"-Zubehör vervollständigt.

(Quelle: Hersteller)
Die Performance-Aerodyanmikkomponenten schärfen dezent den optischen Auftritt und sorgen gleichzeitig für eine weitere Reduzierung des Auftriebs. Ein typisches Merkmal der neueren M-Modelle sind die Kiemen im Kotflügel. (Quelle: Hersteller)

Die Performance-Aerodyanmik-Komponenten schärfen dezent den optischen Auftritt und sorgen gleichzeitig für eine weitere Reduzierung des Auftriebs. Ein typisches Merkmal der neueren M-Modelle sind die Kiemen im Kotflügel.

(Quelle: Hersteller)
Neben dem Carbon-Dach des M3 Coupés bestehen der Heckspoiler (nur beim Coupé), die Außenspiegelkappen und der Frontsplitter ebenfalls aus Carbon. (Quelle: Hersteller)

Neben dem Carbon-Dach des M3 Coupés bestehen der Heckspoiler (nur beim Coupé), die Außenspiegelkappen und der Frontsplitter ebenfalls aus Carbon.

(Quelle: Hersteller)
Ein kultiges Mitglied der BMW M-Familie war der M3-Pick-Up, bei dem 420 V8-PS auf 450 Kilogramm Nutzlast treffen. Wirklich schade, dass der wohl schnellste Pick-Up der Welt (eigene Angaben von BMW im April 2011) leider nie in Serie ging. (Quelle: Hersteller)

Ein kultiges Mitglied der BMW M-Familie war der M3-Pick-Up, bei dem 420 V8-PS auf 450 Kilogramm Nutzlast treffen. Wirklich schade, dass der wohl schnellste Pick-Up der Welt (eigene Angaben von BMW im April 2011) leider nie in Serie ging.

(Quelle: Hersteller)
Ab dem Herbst 1992 wurde der S38 Motor des BMW M1 in seiner finalen Version mit 3,8 Litern Hubraum und 340 PS in den M5 verbaut. Damit beschleunigte der BMW M5 erstmals unter 6 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde. Im gleichen Jahr befeuerte dieses Triebwerk auch den BMW M5 Touring. (Quelle: Hersteller)

Ab dem Herbst 1992 wurde der S38 Motor des BMW M1 in seiner finalen Version mit 3,8 Litern Hubraum und 340 PS in den M5 verbaut. Damit beschleunigte der BMW M5 erstmals unter 6 Sekunden auf 100 km/h. Im gleichen Jahr befeuerte dieses Triebwerk auch den BMW M5 Touring.

(Quelle: Hersteller)
Das neueste Modell des dynamischen M5 präsentiert sich als Hochleistungs-Sportwagen, der eigentlich für den Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert ist, aber auch im Alltagsverkehr souveränen Reisekomfort bietet. (Quelle: Hersteller)

Das neueste Modell des dynamischen M5 präsentiert sich als Hochleistungs-Sportwagen, der eigentlich für den Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert ist, aber auch im Alltagsverkehr souveränen Reisekomfort bietet.

(Quelle: Hersteller)
Herz des neuen BMW M5 ist sein neuer V8-Motor. Die Höchstleistung von 412kW / 560PS erreicht die 4,4 Liter große Antriebseinheit bei  6000 bis 7000 1/min. Das maximale Drehmoment von 680 Nm steht in einem Drehzahlband von 1500 bis 5750 1/min zur Verfügung. (Quelle: Hersteller)

Herz des neuen BMW M5 ist sein neuer V8-Motor mit einer Höchstleistung von 560 PS, die er bei  6000 bis 7000 Umdrehungen pro Minute erreicht. Das maximale Drehmoment von 680 Nm steht in einem Drehzahlband von 1500 bis 5750 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung.

(Quelle: Hersteller)
Der stärkste jemals in einem Serienmodell der BMW M GmbH eingesetzte Motor und die mit umfassendem Rennsport-Knowhow entwickelte Fahrwerkstechnik sichern dem neuen BMW M5 seine dominierende Rolle unter den High-Performance-Limousinen. (Quelle: Hersteller)

Der stärkste jemals in einem Serienmodell der BMW M GmbH eingesetzte Motor und die mit umfassendem Rennsport-Knowhow entwickelte Fahrwerkstechnik sichern dem neuen BMW M5 seine dominierende Rolle unter den High-Performance-Limousinen.

(Quelle: Hersteller)
Der M6 Coupé besitzt 507 Pferdestärken. Die M6 Coupé und Cabrio-Modelle gibt es in "San Marino Blau" oder "Sakhir Orange". (Quelle: Hersteller)

Der M6 Coupé besitzt 507 Pferdestärken. Die M6 Coupé und Cabrio-Modelle gibt es in "San Marino Blau" oder "Sakhir Orange".

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Jeff Koons gestaltete 2010 das BMW Art Car das erstmalig im Pariser "Centre Pompidou" präsentiert wurde. Der M3 GT2 war jedoch kein reines Kunstobjekt, denn am 12. Juni 2010 startete er bei den 24h-Rennen von Le Mans. (Quelle: Hersteller)

Jeff Koons gestaltete 2010 das BMW Art Car, das erstmalig im Pariser "Centre Pompidou" präsentiert wurde. Der M3 GT2 war jedoch kein reines Kunstobjekt, denn am 12. Juni 2010 startete er bei den 24h-Rennen von Le Mans.

(Quelle: Hersteller)
Auch die BMW Allradler wurden 2009 mit den M-Versionen aufgerüstet. Mit ihren V8-Biturbomotoren sind es die leistungsstärksten Modelle der M GmbH.  (Quelle: Hersteller)

Auch die BMW Allradler wurden 2009 mit den M-Versionen aufgerüstet. Mit ihren V8-Biturbomotoren sind es die leistungsstärksten Modelle der M GmbH.

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Im Frühjahr 2010 brachten die bayrischen Autobauer das M-Paket auch für den facegelifteten X5 auf den Markt. Als maximales Drehmoment stehen dem SUV 680Nm zwischen 1.500 und 5.600 pro Minute zur Verfügung. Das reicht aus, um den fast 2,4 Tonnen schweren X5 M in 4,7 Sekunden von null auf 100km/h zu katapultieren. (Quelle: Hersteller)

Im Frühjahr 2010 brachten die bayrischen Autobauer das M-Paket auch für den facegelifteten X5 auf den Markt. Als maximales Drehmoment stehen dem SUV 680 Newtonmeter zwischen 1500 und 5600 pro Minute zur Verfügung. Das reicht aus, um den fast 2,4 Tonnen schweren X5 M in 4,7 Sekunden von null auf 100 km/h zu katapultieren.

(Quelle: Hersteller)
Gleichzeitig mit dem X5 M brachte BMW auch den X6 M auf den Markt. Mit seinem direkteinspritzenden V8-Motor und bei maximal 1,5 bar Ladedruck hat der SUV die geballte Kraft von 555 Pferdestärken. Gekoppelt mit einer sportlichen Sechsgang-Automatik mit zwei Fahrprogrammen soll X6 M genauso schnell beschleunigen wie der X5 M. (Quelle: Hersteller)

Gleichzeitig mit dem X5 M brachte BMW auch den X6 M auf den Markt. Mit seinem direkteinspritzenden V8-Motor und bei maximal 1,5 bar Ladedruck hat der SUV die geballte Kraft von 555 Pferdestärken. Gekoppelt mit einer sportlichen Sechsgang-Automatik mit zwei Fahrprogrammen soll X6 M genauso schnell beschleunigen wie der X5 M.

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Die Safety Cars der BMW M GmbH garantieren eine sichere und zuverlässige Rennbegleitung während der Qualifyings und des Rennens selbst. Neben den Safety Cars stellt BMW auch Safety Bikes vom Typ BMW S 1000 RR und verschiedene BMW X Modelle, die von der Rennleitung, dem medizinischen Dienst und als Shuttle-Fahrzeuge genutzt werden (Quelle: Hersteller)

Die Safety Cars der BMW M GmbH garantieren eine sichere und zuverlässige Rennbegleitung während der Qualifyings und des Rennens. Neben den Safety Cars stellt BMW auch Safety Bikes vom Typ BMW S 1000 RR und verschiedene BMW X Modelle, die von der Rennleitung, dem medizinischen Dienst und als Shuttle-Fahrzeuge genutzt werden.

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In diesem Jahr feiern die BMW M- Modelle ihren 40. Geburtstag. Der Buchstabe M stand bei BMW einerseits für den Motorsport, andererseits auch immer für Serienmodelle mit außergewöhnlicher Leistung. (Quelle: Hersteller)

Dieses Jahr feiern die BMW M- Modelle ihren 40. Geburtstag. Der Buchstabe M stand bei BMW einerseits für den Motorsport, andererseits auch immer für Serienmodelle mit außergewöhnlicher Leistung.

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Das erste Auto, das offiziell das große M von BMWs Motorsportabteilung im Namen trug war der M1. Er war das aufsehenerregendste Fahrzeug der BMW Motorsport GmbH, ihr erster und einziger eigenständiger Sportwagen - allerdings konnte der M1 nie nennenswerte sportliche Erfolge feiern. Mythos M1 Der M1 war ein für die Rennstrecke konzipierter Mittelmotor-Sportler, von dem ab 1978 400 Exemplare für den Straßenverkehr gebaut werden sollten. Das war notwendig, weil das Reglement der Gruppe-4-Rennwagen es so vorsah. Doch in dieser Klasse trat er nicht an. Verspätungen bei der Produktion und Reglement-Änderungen machten den M1 als Rennwagen für die Gruppe 4 obsolet. Doch Jochen Neerpasch, der ehemalige Porsche-Werksfahrer und erste Chef von BMWs Motorsportabteilung, tüftelte gemeinsam mit Bernie Ecclestone und Max Mosley die Procar-Serie aus.

Diese wurde 1979 und 1980 im Rahmen der europäischen Formel-1-Rennen ausschließlich mit M1-Werksautos ausgetragen. Begonnen hatte alles im Mai 1972. Zunächst 35 Leute kümmerten sich in der neu gegründeten Abteilung ausschließlich um den BMW Rennsport. Die ersten M-Wagen waren ein BMW 2002 für den Rallye-Einsatz und das Coupé 3.0 CSL für den Tourensport, das zwischen 1973 und 1979 sechs Mal die Tourenwagen-Europameisterschaft gewann.

Der Formel-1-Motor brachte den Erfolg 1980 begann die Motorsport GmbH dann auch mit der Entwicklung eines Formel-1-Motors, mit dem Brabham 1983 die Weltmeisterschaft gewann. Das Triebwerk hatte lediglich vier Zylinder, 1,5 Liter Hubraum und leistete dank Turbo-Aufladung zunächst 800 PS. Das vergisst man heute leicht: Die Motorsport GmbH baute schon früh leistungsfähige Turbomotoren für den Rennsport.

Doch der Ruf der M-Autos für die Straße beruht auf hochdrehenden Saugmotoren. Angefangen beim Reihen-Sechszylinder des M1, der später im M5 und im M635CSi zum Einsatz kam, über den 2,3-Liter-Vierzylinder im ersten M3 von 1986, der in seiner Rennversion zum erfolgreichsten Tourenwagen aller Zeiten wurde. "Das war ganz klar eine Frage der besten Option", wie der jetzige M-GmbH-Chef Friedrich Nitschke sagt. "Und damals war der Sauger die deutlich bessere Option." Heute indes ist das angesichts von Emissionsvorschriften der Turbo. Oder sogar der Diesel, denn auch davon gibt es inzwischen Fahrzeuge mit dem Segen des M. Zurück in den Motorsport? Mit dem motorsportlichen Engagement von BMW hat die inzwischen von BMW Motorsport GmbH in BMW M GmbH umbenannte Abteilung indes schon seit 1993 nichts mehr zu tun. Sie bietet Fahrertrainings für Privatleute an, und seit 1992 gehört auch die weitergehende Individualisierung von Serienmodellen zu den Aufgaben. Ganz vernünftig wird die M GmbH deshalb nicht. Auf die Frage, ob er gerne wieder einen Mittelmotorsportler wie den M1 bauen wolle, sagt Nitschke: "Ich kenne keinen M-Chef, der nicht in dieser Richtung träumen würde. Wir haben die Technik, das Know-how, alles ist da. Im Haus ist die komplette Kompetenz da, eventuell einen Supersportler zu bauen. Was uns fehlt, ist letztlich das ganz klare Go."

Quelle: Heiko Dilk/ Raufeld , wanted.de

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