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Edel: Ford Model 40 Special Speedster

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Edel: Ford Model 40 Special Speedster

27.09.2012, 19:54 Uhr | tg (CF)

Zeitlose und puristische Schönheit strahlt der Oldtimer Ford Model 40 Special Speedster aus. Der restaurierte, 77 Jahre alte Klassiker wurde am Pebble Beach Concours d'Elegance eindrucksvoll den Autoliebhabern präsentiert.

Wenn sich Mitte August Tausende Oldtimerfahrer, Autoliebhaber und marktführende Autohersteller versammeln, kann das nur einen Grund haben: Der alljährliche Schönheitswettbewerb für automobile Klassiker, der Concours d'Elegance am kalifornischen Pebble Beach, steht an. Jahr für Jahr werden dort die schönsten, ältesten und wertvollsten Klassiker präsentiert und bestaunt. Unikate finden sich darunter in Mengen, sodass ein reges Interesse an nur einem bestimmten Klassiker von Bedeutung sein muss. Der Ford Model 40 Special Speedster ist so einer. Ein Klassiker, der mit einer seltenen Eleganz, seiner Historie und allem voran mit seiner zeitlosen Schönheit viele Blicke auf sich zieht. Auf dem Concours d'Elegance in Pebble Beach und auch während der Monterey-Week erlebte der Ford Model 40 Special Speedster seine ganz persönliche Renaissance. Der Zweisitzer gilt als ein Stück US-amerikanische Automobilgeschichte und zählt wohl zu den ältesten und am besten erhaltenen Oldtimern der Welt. Die preisgekrönte Restaurationsfirma „RM Auto Restauration“ aus dem kanadischen Ontario sorgte dafür, dass dieses einzigartige Fahrzeug in einem makellosen Zustand ist und die rundum runde Form des Autos besonders zur Geltung kommt.

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Die Hintergrundgeschichte des Oldtimers Ford Model 40 Special Speedster ist ebenso eindrucksvoll wie sein vollendetes Design. Diese begann mit einer Europareise von Edsel Bryant Ford im Jahr 1932. Der damalige Geschäftsführer des Autoherstellers Ford suchte direkt nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten seinen damaligen Chefdesigner „Bob“ Gregorie auf. Begeistert von dem Design der Autos aus Übersee forderte er von seinen Mitarbeitern einen Entwurf im europäischen Stil. Der erste Entwurf Gregories konnte aufgrund nicht vorhandener Flachheit und Sportlichkeit nicht überzeugen, sodass er auf Basis des Ford Model 40 einen neuen Versuch unternahm. Mit der Tieferlegung der gesamten Karosserie, der Versetzung des Cockpits und der Verlängerung des Hecks kreierte er schließlich den Ford Model 40 Special Speedster, der den europäischen Vorgaben entsprach. Die Karosserie bestand aus Aluminium und hat weder Türen noch ein Dach. Als Farbe wählte der Designer einen „Perl Essenz Gunmetal“-Lack, der an die Luftfahrt erinnerte. Dem spartanischen Innenraum des Ford Model 40 Special Speedster verpasste er graues Leder. Innovativ war zu diesem Zeitpunkt auch, dass keine Trittbrette mehr an den Türen vorhanden waren.

Lange Zeit verschollener Oldtimer

Der jetzige Oldtimer Ford Model 40 Special Speedster blieb auch nach der Umrüstung im Jahr 1940 ein Einzelstück. Der eingesetzte Model-40-Motor mit 75 PS überstand die Winterkälte nicht und wurde durch ein 100-Pferdestärken starken Mercury V8-Motor ausgetauscht – das damalige Optimum. Edsel Bryant Ford fuhr den einmaligen Ford Model 40 Special Speedster bis zu seinem Tod 1943. Von Mitarbeitern des Unternehmens jahrelang weiter befahren, verschwand das Einzelstück 1958, als ein Navy-Soldat das Auto kaufte, von der Bildfläche. Es galt als verschollen oder zerstört bis 1999 Bill Warner den Oldtimer auf dem Comcours d'Elegance ausstellte. Für 1,76 Millionen US-Dollar kaufte ein Autosammler den Zweisitzer und behielt ihn bis zu seinem Tod zwei Jahre später. Hiernach kehrte der Ford Model 40 Special Speedster zurück zu seinem Ursprung in das „EdselundEleanor Ford House“ und wurde dort liebevoll restauriert. Ein Stück Automobilgeschichte, das die folgenden Ford-Modelle in Sachen Design bedeutend beeinflussen sollte, fand sein glückliches Ende in Familienbesitz.

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