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Die besten Erotikfilme im Überblick

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Unzensiert: Erotische Filme, die es in sich haben

02.02.2017, 14:17 Uhr | Sabine Kelle

Die besten Erotikfilme im Überblick. Lars von Triers „Nymphomaniac Vol. I & II“ (2013) mit Charlotte Gainsbourg.  (Quelle: Concorde Video)

Lars von Triers „Nymphomaniac Vol. I & II“ (2013) mit Charlotte Gainsbourg. (Quelle: Concorde Video)

Sexy, heiß und ziemlich offenherzig – es gibt eine ganze Reihe von erotischen Filmen, die man mit der Partnerin schauen kann, ohne dafür gleich in die Porno-Abteilung zu müssen. 

Nymphomaniac Vol. I & II (2013)

Skandalumwittert: Mit seiner Hauptfigur, der Nymphomanin Joe (Charlotte Gainsbourg), lotet Regisseur Lars von Trier sexuelle und filmische Grenzen aus. Außerdem philosophieren seine Hauptfiguren Joe und Seligman (Stellan Skarsgard) über das Leben, die Liebe, den Tod und warum Männer-Fang vergleichbar ist mit Fische angeln. Über zwei Filme hinweg (Nymphomaniac Vol. I & II) beichtet sie dem Junggesellen ihre sexuellen Erfahrungen ab dem Alter von zwei Jahren – die im Director's Cut explizit gezeigt werden: viel nackte Haut, Oralsex, Penetration, SM, Dreier... Einiges davon ist sexy und erotisch, aber durch die Erzählstruktur immer eingebettet in einen übergeordneten Diskurs. Wer sich auf die lange Reise einlässt, wird mit filmischen Bildern belohnt, die es so bestimmt nicht noch einmal geben wird.

9 Songs (2004)

Ein Mann, eine Frau, ein Sommer voller Sex und Musik. Der Film 9 Songs gilt in Großbritannien als der "(sexuell) eindeutigste Kinofilm eines Mainstream-Regisseurs" (Michael Winterbottom). Im Look der Handkamera hat der Zuschauer das Gefühl, ganz dicht am Geschehen zu sein, egal ob die Hauptfiguren Matt (Kiran O'Brien) und Lisa (Margo Stilley) gerade mal wieder bei der Sache sind oder auf einem Rock-Konzert feiern. Sie genießen ihre Körperlichkeit in allen möglichen Spielarten und Örtlichkeiten. Ansonsten wird nicht viel geredet. Was den Film von einem Porno unterscheidet? Es sind die im Titel erwähnten neun Lieder beziehungsweise neun Bands, die ihre Gastauftritte haben, darunter Franz Ferdinand, Primal Scream und die Dandy Warhols – aber auch die sinnliche Herangehensweise an die Lust zweier Menschen, die sich durchaus auf den Zuschauer übertragen kann.

Hotel Desire (2011)

Die "Bild" bezeichnete Hotel Desire als den "heißesten Film des Jahres" – wenn man auf die deutsche Filmlandschaft blickt, könnte der kurze Streifen von rund 30 Minuten vielleicht sogar zum heißesten deutschen Film des Jahrzehnts werden. Antonia (Saralisa Volm) arbeitet als Zimmermädchen in einem Nobel-Hotel und trägt dabei natürlich eine entsprechende Uniform. An einem heißen Tag trifft sie in einer Suite auf den nackten, blinden Maler Julius Pass (Clemens Schick), der gerade aus der Dusche kommt. Nach dem ersten Schock tasten sich beide langsam aneinander heran – und dann wird der Tag für beide erst so richtig heiß. Für deutsche Verhältnisse eine befreiend lockere Filmepisode, die gut unterhält und ihren Höhepunkt in einer freizügigen und sehr erotischen Sexszene findet.

Betty Blue – 37,2 Grad am Morgen (1986)

Dieser absolute Klassiker des erotischen, französischen Kinos funktioniert auch heute noch. Nach dem Roman von Philippe Djian schildert der Film die Geschichte rund um die unberechenbare und lustvolle Betty und dem Gelegenheitsarbeiter Zorg (Gérard Darmon). Doch hinter Bettys Leidenschaft steckt auch eine psychische Erkrankung, die das Schicksal der beiden besiegelt. Für den Zuschauer heißt das: Die sexuelle Anziehungskraft zwischen den beiden und die unvergleichliche Erotik von Betty-Darstellerin Béatrice Dalle genießen, so lang noch alles halbwegs gut ist – gegen Ende wird der Plot immer dramatischer.

Die Träumer (2003)

Wie wäre es mit einem erotischen Double-Feature? Regisseur Bernardo Bertolucci schrieb mit "Der letzter Tango in Paris" Anfang der 1970er Filmgeschichte. Der alternde Marlon Brando trifft auf die blutjunge Maria Schneider und beide spielen provokante Sexszenen, die noch heute auf großes Lob oder komplette Ablehnung stoßen. Dreißig Jahre später kehrt Bertolucci in das Klima dieser Zeit zurück. Die Träumer erzählt auf seine Weise von Cineasten, sexueller Befreiung und dem jugendlichen Drang nach Veränderung. Die Dreiecksbeziehung zwischen Matthew (Michael Pitt) und den Geschwistern Isabelle (Eva Green) und Théo (Louis Garrel) ist alles andere als unschuldig, eher tabulos und grenzüberschreitend – jedoch viel sinnlicher als im "Letzten Tango". Absolutes Highlight: Bondgirl Eva Green, die bereits in jungen Jahren viel Erotik versprüht.

Secretary – Manchmal muss Liebe wehtun (2002)

Vergessen Sie Fifty Shades of Grey. Wenn Sie Ihre Partnerin auf filmische Weise an das Thema SM heranführen wollen, schauen Sie lieber Secretary. Im Gegensatz zu Grey wurde dieser Streifen mit Auszeichnungen überhäuft, ist leicht, sexy und für viele ein echter Kultfilm. Damals noch relativ unbekannt zeigt sich Maggie Gyllenhaal (The Dark Knight) mutig und offenherzig in dem ungewöhnlichen Streifen, der sich ohne große Vorbehalte dieser sexuellen Spielart nähert. Zur Story: Sekretärin Lee Holloway und ihr Chef (James Spader) verstricken sich in eine dominant-submissive Affäre. Doch bis sich beide eingestehen, dass hinter der Lust Liebe steckt, ist es ein langer Weg. 

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