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Genuss

Welches Bier das Label 'Craft Beer' verdient, ist für den Konsumenten oft nicht zu erkennen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Hype ohne Substanz?

Der Trend der handgebrauten Biere hält an – mittlerweile gibt es diese in fast jedem Supermarkt zu kaufen. Doch nicht überall wo Craft Beer drauf steht, ist auch wirklich Craft Beer drin. Wir klären auf, was die Bezeichnung über das Getränk aussagt und über welche Sorten derzeit Bier-Liebhaber streiten. wanted.de hat dazu mit einem Craft-Beer-Pionier gesprochen.


Die großen Brauereien wollen auf der Craft-Beer-Welle mitreiten. Immerhin kostet das Trend-Getränk oft mehr als das Dreifache einer normalen Flasche. So hat beispielsweise die Bremer Brauerei Beck's, die zum Getränkemulti Anheuser-Busch Inbev gehört, kürzlich drei Biere dieser Kategorie vorgestellt: Ein Pale Ale, ein Amber Lager und das "1873 Lager". Doch in der Szene wurde heftig darüber gestritten, ob das Bier noch ein Craft Beer ist. Es kommt eben nicht mehr vom kleinen lokalen Brauer, sondern aus der Großbrauerei. Die Puristen beklagen, das Craft-Beer-Label werde hier nur fürs Marketing benutzt. Massenhersteller im Markt Auch Köstritzer, Eichbaum und Maisel sind mit neuen Bieren, auffälligen Etiketten und ungewöhnlichen Namen am Start. Die "Brauhaus Edition“ von Eichbaum etwa besteht aus "Bouquet Blanc", "Barrique Type" und "Exotic Zwickl". >>

Ohne Substanz?
Brauen Sie doch mal Ihr eigenes Bier.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Craft Beer: Das ist der neue Biertrend

Kampfansage an der Bierfront: Wenn es nach den Anhängern der Craft-Beer-Bewegung geht, dann braucht Deutschland neue und bessere Biere. Diesen Maximalisten sind viele heimische Biere zu herkömmlich und nicht exotisch genug – und deshalb müssen intensive und zum Teil extreme Sorten den Genießer von eingefahrenen Wegen abbringen. wanted.de hat sich umgeschaut.


Eine neue Genuss-Welle rollt durch das Land: Exklusives Craft Beer ist sprichwörtlich in aller Munde. Sagen zumindest die Profis, die für die Feinschmecker in Deutschland edle Manufaktur-Biere brauen. Das große Vorbild ist die USA, wo kleine Brauereien mit überraschenden Designer-Bieren auf sich aufmerksam machen. "Wer Bier mit Amerika in Verbindung bringt, denkt unweigerlich an Lightbiere ohne Geschmack. Dieses Vorurteil sollten Sie vergessen," erläutert Manuel Giesinger vom Bier-Blog Bier-Entdecken.de auf Anfrage von wanted.de. Und weiter: "Der Trend hin zu Craft Beer schwappt über den großen Teich. Die Nachfrage der Bierliebhaber hierzulande ist hoch und zeigt den Wunsch nach Bieren, die sich vom Mainstream abheben." Ausgerechnet also Amerika soll das Vorbild für die neue deutsche Bierkultur sein. Nach der Prohibition hatten nur rund 30 Brauereien überlebt – und die mussten sich dank des riesigen Marktes nicht großartig um Qualität oder Vielfalt kümmern. >>

Craft Beer boomt weiter in Deutschland. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Hier wird deutsches Craft Beer gebraut

Deutschland schwört auf das Reinheitsgebot wie kaum ein anderes Land. Wirklich? Woher kommen dann all die frechen Craft-Biere mit Himbeer, Rhabarber und Koriander? wanted.de verrät, wo sie gebraut werden.


Ein Bier, zwei Etiketten: "Feuchter Traum" heißt das Stöffchen ganz kess in Hamburg, in Bayern echt g'schamig "Frischer Traum". Doch aus den Flaschen perlt beide Male - very British - ein feucht gehopftes Pale Ale. Gebraut mit grünen, harzduftigen Dolden, die fünf Stunden zuvor noch an den Drahtgerüsten der Hallertau hingen. Experimentieren ist erlaubt Wer sagt denn, dass Hopfen staubtrocken gedarrt sein muss? Da haben selbst die strengen Zunftwächter kein Problem, die im Juli kommenden Jahres das 500-jährige Jubiläum des Bayerischen Reinheitsgebots von 1516 zelebrieren werden. Und zwar mit einem Staatsakt in Ingolstadt, einer Landesausstellung in Aldersbach und einer dreitägigen Biersause mitten in München. Experimentierlust ist okay für den weiß-blauen Brauerbund. Jedenfalls so lange sie sich "innerhalb der Leitplanken des Reinheitsgebots" austobt. >>

Craft Beer - der große Redaktionstest von wanted.de (Quelle: t-online.de - Matthias Wahl)
Craft Beer - die besten deutschen Biere

Craft Beer im Test: Was tut sich in der Welt der edlen Manufaktur-Biere? wanted.de wollte es genauer wissen – und deshalb haben wir uns ein gutes Dutzend Premium-Biere aus Deutschland eingeschenkt. Herausgekommen ist eine Kaufanleitung für Sie und ein völlig subjektives Ranking hochwertiger Produkte.


Die Szene lebt: Überall im Land entstehen neue Bierbars, Craft Beer findet guten Absatz. Die Genießer sind weiter bereit, ein wenig mehr Geld für ein gutes Glas Bier auszugeben. Doch wohin geht die Genussreise? Ganz eindeutig zu India Pale Ale (IPA). Den Bierstiel haben die Briten erfunden, sie versetzten das Ale auf dem Seeweg nach Indien mit einer Extra-Portion Hopfen, damit es nicht umkippte. IPA ist nach wie vor das Bier der Stunde für die Brauer. Das kommt nicht von ungefähr: Dieser Bierstil unterscheidet sich am stärksten von den traditionellen deutschen Sorten Pils und Export. Und die Kunden suchen das Exotische. Veredelung im Eichenfass Viele Brauer veredeln den Hopfentrunk außerdem, indem sie das Bier einige Monate in Whisky- oder Cognac-Eichenfässer lagern. Genau diese Art von Bier schmeckt der Redaktion von wanted.de am besten. >>

Teurer ist besser bei Craft Beer (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Die neuen Trends bei Craft Beer

Die Bier-Revolution rollt weiter: Die Craft-Beer-Szene fiebert der Verleihung des "European Beer Star" in München entgegen, gerade liegt die Messe "Finest Spirits and Beer Convention" hinter uns. wanted.de hat sich über die neuesten Trends im Markt für edle Premium-Biere informiert.


So viel vorweg: Unser Favorit für den "European Beer Star" ist das Bayerisch Nizza Clubbier - ein feines Gebräu mit Thymian-Grapefruit-Note, nach dem Mann gleich das nächste aufmachen will - ein süffiges Pale Ale. Doch wir greifen vor. Immer mehr edles Bier Seit etwa drei Jahren ist die aussterbende Tradition kleiner, lokal verwurzelter Brauereien in Europa wieder erwacht. Dutzende hervorragend gemachte Biere werden mittlerweile von Freaks und Traditionsbetrieben abgefüllt. Es werden immer mehr. Teurer ist besser, lautet die Devise. Das Wiederbeleben der uralten Tradition lokaler Biersorten ist ein Re-Import aus den USA. Dort schaffte die US-Regierung 1979 die strengen Marktregeln der Bierproduktion ab. In wenigen Jahren entstanden tausende kleine und kleinste Brauereien. Ein paar Jahre später kam "Craft Beer" - handwerklich erzeugtes Manufaktur-Bier - zurück in die Heimat. >>

Kleine Bier-Spezialitäten auf dem Vormarsch (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Craft Beer - wir erklären die Bier-Revolution

Sollte es noch jemanden geben, der nicht weiß, was Craft Beer ist? Und das, obwohl wanted.de seit Jahren an vorderster Front von der edlen Genuss-Revolution berichtet? Unglaublich, aber wahr: Das gibt es. Daher erfüllen wir unsere journalistische Pflicht und schließen hiermit die letzten Wissenslücken.


Manche Genießer sind schon zu bedauern: Da rollt sein Jahren eine stille Geschmacksrevolution über die Biertresen und viele haben davon noch gar nichts mitbekommen. Kleine Auflagen, beste Zutaten, interessante neue Geschmäcker – und auch hohe Preise. Doch man gönnt sich ja sonst nichts… Der Preis ist meist gerechtfertigt, denn das Wort Craft bedeutet so viel wie Handwerk oder Manufaktur. Massenware geht hier gar nicht. Häufig steht der Braumeister mit seiner Unterschrift für sein Werk gerade und erläutert die Kreation. So auch beim eigenen Craft Beer von wanted.de. Die Bier-Erleuchtung Um den unerklärlichen toten Winkel im Blickfeld der bislang noch nicht Erleuchteten zu verstehen, haben wir eine biertechnisch bislang eher ungeschulte Kollegin in eine Brau-Manufaktur geschickt. Und siehe da: Die Bier-Erweckung hat nun unsere Autorin Sabine Kelle erreicht. Sie urteilt: "Dass sich hinter dem weiten Feld der Biere >>

Der große wanted.de-Biertest zur WM (Quelle: Matthias Wahl, t-online.de)
Craft Beer: Das sind die Bier-Weltmeister

Die Spannung steigt: Nur noch acht Teams spielen im Viertelfinale der Fußball-WM in Brasilien. Wenn es nach dem großen Test von wanted.de geht, dann sieht die Sache gut aus für Deutschland. Wir haben für Sie in unserer großen Bier-WM ein Ranking der Viertelfinalisten erstellt.


Was wir vermutet hatten, bestätigt sich im Glas: Teurer schmeckt besser, und Premium schlägt Massenware. Eine gute Nachricht für Fußball-Freunde: Deutschland und Belgien überzeugen, Brasilien und Argentinien gehen genauso unter wie Frankreich. Allerdings gibt es einen Wermutstropfen im Bieglas: Unser Orakel liegt falsch beim Spiel um den dritten Platz, denn demnach sollte die Niederlande gegen das ausgeschiedene Chile antreten. Deutschland gegen Belgien Nur ganz wenige Biere erhalten in unserem Redaktionstest die Bestnote. Unter den WM-Viertelfinalisten holt beispielsweise das "Meine Porter Weisse TAPX" aus Deutschland gleich zweimal ein "sehr gut"; genau wie das "Steen Brugge" von Palm Breweries aus Belgien; einmal die Höchstnote schafft das "Hertog Jan Dubbel" aus den Niederlanden. Damit haben Sie schon einen Hinweis auf die Top-Biere. >>

Wie gut ist Craft Beer aus den USA? (Quelle: Jens Höfling)
Craft Beer: Bittere Lektion das Edelbier aus den USA

Biere aus kleinen, aber feinen Brauereien, in denen industrielle Fertigung verpönt ist und die nur erlesene Zutaten verwenden heißen Craft Beer. Der Trend stammt aus Amerika und Bier-Enthusiasten sind ganz aus dem Häuschen, wenn sie davon hören. wanted.de hat sich in einem großen Test die vermeintlich besten Manufaktur-Biere aus den USA angeschaut. Das Ergebnis vorweg: Die Aktion verlief trotz des Alkohols ernüchternd und war mitunter eine bittere Erfahrung. Übrigens haben wir auch europäische Edelbiere getestet.


Craft Beer ist purer Luxus: Es ist edel, teuer und liefert ganz eigene Geschmacksnoten. Häufig werden Früchte oder Gewürze beim Brauen eingesetzt oder ganz besondere Hopfen-Sorten. Und nicht selten wird ein solches Top-Produkt in einer Champagner-Flasche ausgeliefert. Grund genug für wanted.de, sich in einem großen Bier-Test dem Thema Craft Beer zu widmen. Doch zuvor eine Begriffsklärung: Craft Beer heißt nichts anderes als handwerklich gebrautes Bier, das sich von den Produkten der großen Braukonzerne abhebt. Das ist vor allem in den USA ein Thema, wo beispielsweise Anheuser-Busch gigantische Mengen produziert, von denen deutsche Hersteller nur träumen können. Craft Bewers dagegen produzieren ein Bier, das vom Herstellungsprozess über das Marketing bis hin zum Verkaufspreis >>

Cocktails mit Stammwürze: Genießen Sie den Sommer mit erfrischenden Bier-Cocktails aus aller Welt. (Quelle: Drink-Syndikat)
Pimp my Beer! Die leckersten Cocktails mit Bier

Sie mixen Bier maximal mit Limonade? Da geht doch mehr, viel mehr. Bier-Cocktails sind das Getränk der Stunde. Cocktail-Experten haben für WANTED.DE den Shaker ausgepackt: So trinkt man Bier heute.


Bier und Cocktails, das klingt für die einen wie Leberwurst mit Marmelade, für die anderen gilt ein Bier-Cocktail als ausgezeichnetes Sommergetränk. Fast jeder von uns weiß um die erfrischende Wirkung eines Radlers. Tatsächlich handelt es sich bei dem Mix aus Bier mit Limonade im Endeffekt bereits um einen Cocktail.

Pimp my Beer!
Bier und Bayern - das passt. (Quelle: dpa)
Craft Beer und Kloster-Bräu: Top-Bier aus Bayern

Deutsche gelten landläufig als besonders gesetzestreu. Das gilt vor allem für das heiligste Getränk der Teutonen, dem Bier und dem dazugehörigen Reinheitsgebot. Vor 500 Jahren wurde die Vorschrift in Bayern erlassen. Grund genug einen Blick auf einige der Top-Biere und Brauhäuser im schönen Freistaat zu werfen.


"Dießen war als feuchtes Eck verschrien", sagt Claus Bakenecker und grinst. "Viele Feiern, viel Bier, viel was weiß ich", sagt er. Er und sein Kollege Martin Hug brauen ihr Bier selbst, mittlerweile als kleines Geschäft. Und damit holen sie ein Stück Geschichte zurück nach Dießen am Ammersee. 100 Jahre lang gab es keine Brauerei in dem Städtchen. Im Unterbräu wurde 1915 das letzte Bier gebraut. Eigentlich ein No-Go in einer tief katholischen Region, in der das Bierbrauen fast zu den Sakramenten gehört. Keine Einschränkung "Als wir 2014 aufgemacht haben, sagten die Leute: "Endlich mal wieder eine Brauerei!"", erzählt Bakenecker. Skepsis war aber auch da. "Craft Beer": Das hörte sich nach amerikanischer Pfuscherei mit zugesetzten Aromen und Konservierungsstoffen an. Als durchdrang, dass Craft Bräu sich an das Reinheitsgebot hält und das Bier schmeckt, war alles geritzt. >>

Bayern-Bier
Unsere Bier-Favoriten gegen die Hitze. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Frischekick: Unsere Bier-Favoriten gegen die Hitze

Ein kühles Bier im Sommer – das Maß aller Dinge. Doch etwas Besonderes darf es schon sein. wanted.de nennt einige Premium-Favoriten. Und wir klären mit Experten von Braufactum und Riegele die Frage, warum uns gerade jetzt helles, hopfiges Bier schmeckt.


Manch Leser hat es schon schwer mit uns: Warum wir nicht einfach mal ein gutes Pils empfehlen, flatterte jüngst ein kritischer Mail-Kommentar in unser Postfach. Ganz einfach: Weil uns nur ein einziges Pils in den diversen Tests im Lauf der Zeit überzeugt hat. Meist ist dieser Bier-Stil zu eindimensional, er bietet zu wenige Aromen. wanted.de hat sich ja dem feinen Manufaktur-Handwerk und dem ganz besonderen Geschmack verschrieben – wir lieben Experimente. Hopfig, fruchtig, leicht Und daher sind wir auf der Suche nach dem Besonderen. Für den Hochsommer nennen wir Ihnen Craft Beer, das uns im Laufe der Zeit im kollektiven Gedächtnis hängen geblieben ist. Damit zur ersten Frage: Was ist überhaupt Craft Beer? Die Frage ist zumindest in Deutschland noch nicht komplett geklärt. Craft heißt auf deutsch Handwerk. Es geht also um handwerklich gebrautes Bier. Für viele in der Szene ist Unabhängigkeit von großen Konzernen wichtig und der Geschmack soll sich vom üblichen Pils-Mainstream abheben. Bei zwei Euro für die 0,33-Liter-Flasche geht es in der Regel los. >>

Diese Biere passen zum Grillgut. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Das sind die zehn besten Biere zum Grillen

Nichts wie raus, den Grill anwerfen. Doch die Frage aller Fragen ist die: Welches Bier sollen Sie trinken? Und welches passt zu welchem Fleisch? Kein Problem: wanted.de gibt Rat. Unsere Grillbier-Bestenliste ist wahrlich international. Mit Craft Beer aus Deutschland, Belgien, den Niederland, England und den USA.


Eins vorweg: Wir würden niemals edles Bier über das Steak beim Grillen gießen. Das wäre die reine Verschwendung. Wenn das Fleisch mit Bier in Kontakt kommen soll, dann allenfalls ganz vorsichtig mit dem Pinsel gestrichen oder lange vorher eingelegt als Marinade. Ansonsten ist das Trinken viel besser.

Feines Bier
Bestes Bier - ein Hoch auf das Reinheitsgebot (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Die besten Biere aller Zeiten

Ein Prosit auf die Braukunst: Am 23. April feierten Männer weltweit den Tag des Deutschen Bieres. Denn an diesem Tag im Jahr 1516 wurde das bayerische Reinheitsgebot proklamiert. wanted.de huldigt dem Gerstensaft ebenfalls – zum Nachkaufen nennen wir Ihnen die besten Biere, die wir selbst je getestet haben. Und das waren einige...


Die wanted.de-Redaktion steht auf schwere, malzige Biere und auf Weizen, auf das stark gehopfte India Pale Ale (IPA) sind wir nicht so gut zu sprechen. In unzähligen Tests haben wir uns für den Kunden an die Bierfront gestürzt. Und nicht immer war das Ergebnis positiv, wie etwa bei der WM der Biere. Trotzdem waren die Proben überwiegend begeisternd. Deutschland und Belgien führen Doch Puristen müssen jetzt ganz stark sein: Wir mögen nicht nur deutsche Produkte, da sind wir souverän - ein wenig Aromen-Alchemie muss schon sein. Dennoch liegen die heimischen Produkte ganz vorne - und nur Belgien kann es mit Deutschland auf den vorderen Plätzen in der ewigen Bestenliste aufnehmen. Hier die Top Fünf, wenn auch die Wertungen nicht ganz vergleichbar sind, weil die Zusammensetzung der Jury und die den Geschmack beeinflussenden >>

Dieses Gerät sieht aus wie eine Kaffeemaschine - braut aber Bier. (Quelle: Hersteller)
Das eigene Bier

wanted.de zeigt Ihnen ein Bier, das so gut schmeckt wie kein anderes: das eigene. Wir zeigen, wie es geht.


2016 soll ein Gerät in die Küchen dieser Welt kommen, das vor allem Männer erfreuen wird: die Bier-Brau-Maschine "PicoBrew". Umgerechnet 542 Euro soll die Bierbrauerei fürs Zuhause aus Seattle kosten. Dazu benötigt Mann dann noch sogenannte "PicoPaks" mit den typischen Inhaltsstoffen, die zusammen mit Wasser in das Gerät gefüllt werden. Laut "Ingenieur.de" kann der Braumeister selbst entscheiden, ob das Gebräu herb oder mild wird und auch die Umdrehungen sollen variierbar sein. Der Brauvorgang soll zwei Stunden dauern, anschließend heißt es warten: Eine Woche lang muss das Bier nämlich noch gären. Auch deutsche Hersteller bieten vergleichbare Geräte - so zum Beispiel das Unternehmen Speidel, das für 1249,50 Euro den "Braumeister" für zehn Liter anbietet. Bier brauen ohne High-Tech Doch auch wer kein High-Tech-Gerät besitzt, kann seinen Edelstoff selbst herstellen. "Bier brauen kann jeder. Es ist eine Technik, die schon vor Jahrhunderten gut funktioniert hat", sagt Frank Bettenhäuser, Biersommelier und Inhaber der traditionellen Hütt-Brauerei im nordhessischen Baunatal. In der Küche, im Keller oder der Garage kann feinstes Bier entstehen – dazu braucht man nur ein wenig Wissen, die Zutaten und ein paar Geräte. "Es gibt Videos im Netz, die den Vorgang schön zeigen, einige sehr gute Bücher erklären die Technik in allen Details", fügt er hinzu. >>

Das eigene Bier
Das sind die aktuellen Craft-Beer-Trends. (Quelle: Braufactum)
Das sind die aktuellen Craft-Beer-Trends

Ein bitterer Hopfen, das Reifen im Holzfass und das beliebte India Pale Ale (IPA) - das sind die aktuellen Trends zum Thema Craft Beer. wanted.de-Autor Uwe Kauss berichtet von der Messe "Braukunst Live 2015" in München.


Im vergangenen Jahr waren über 8000 Bierfans zum Diskutieren, Fachsimpeln und zum Probieren nach München gekommen, und auch in diesem Jahr war es wieder krachvoll in den Gängen zwischen den Ständen der Brauer. Das allein sei ein guter Beleg, "wie stark die aktuelle Entwicklung in Deutschland auch international inzwischen wahrgenommen wird“, sagt Messegründer und Craft-Beer-Experte Frank-Michael Böer. India Pale bleibt in Mode Allein 24 Produzenten kamen aus dem Ausland, etwa aus Polen, Rumänien, Österreich, Schottland, Norwegen, Italien, der Schweiz und Dänemark. Zu den Ausstellern zählten auch rund 20 Produzenten aus den USA, deren Biere Besucher anzogen. Doch mit über 60 Brauhäusern - die meisten aus Bayern - stammte die Mehrheit der Anbieter in der historischen MVG-Halle aus Deutschland. Der Trend des vergangenen Jahres ist auch eine der Entwicklungen, die sich in der Szene für 2015 als wichtig abzeichnen: Die Sorte India Pale Ale (IPA) bleibt in Mode. >>

Stark, schwarz, süß - das beste Bier an kühlen Tagen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Zehn Top-Biere an kühlen Tagen

Ein Prosit im Schmuddelwetter: Je kühler und feuchter es draußen ist, desto besser schmeckt ein gutes Starkbier. wanted.de wollte es genau wissen: Sebastian Priller, ex-Weltmeister der Bier-Sommeliers aus dem Jahr 2011, hat uns seine Premium-Favoriten genannt.


Bierkenner wissen Bescheid: Je ungemütlicher das Wetter, desto besser schmeckt ein starkes, malziges Schwarzbier. Der Anteil der Stammwürze muss steigen, wenn die Temperatur unten ist. Denn der Körper braucht Energie, um sich die Wärme von innen zu holen. Schlanke, hopfige und bittere Biere sind dagegen etwas für die wärmeren Tage. Und natürlich müssen es für wanted.de edle Biere aus der Manufaktur sein - wir wollen keine Massenware, sondern Craft Beer. Soll heißen: Kleine Auflage, die besten Zutaten und ungewöhnliche Braukreationen. Die Tipps des Bier-Champions Gesagt, getan: Der Bier-Champion von 2011 liefert. Doch lassen wir Priller selbst zu Wort kommen und einem seiner eigenen Produkte den Vortritt, bevor wir zu seinen anderen Empfehlungen kommen. Warum auch nicht, der Riegele-Chef muss ja zu seinen Bieren stehen. Im Riegele Noctus, das lateinische Wort heißt "die Nacht", fließen – genau wie beim Aceto balsamico - 100 Dunkeleinheiten ins Glas. Dunkelbrauner Schaum, ein Geschmack von Schokolade, Kaffee und Lakritz. >>

Mikrobrauereien setzen auf Craft Beer (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Neue Biertempel für Deutschland

Kleine Craft Beer-Brauereien begründen in Deutschland eine ganz neue Gasthauskultur: Handwerklich hergestellte, famose Biere junger Braumeister kombiniert mit deftigen und doch feinen Speisen. Und das alles in ganz entspannter Atmosphäre. In Deutschlands neuen Biertempeln fühlt Mann sich wohl.


Feierabend. Ab in die Stammkneipe, Freunde treffen, gut essen und in Ruhe ein paar Biere trinken. Für Bier-Gourmets war das bislang ein schwieriger Fall. Sie konnten entweder in ein teures Restaurant gehen oder schlechte Schnitzel mit Massenbier herunterspülen - außer natürlich in Bayern, wo die Brauhaus-Tadition lebendig ist. Es geht aber auch anders: Neue Gasthäuser zapfen feines Craft Beer mit Geschmack und servieren dazu passendes, anständiges Essen. Deutschlands Männer haben darauf gewartet – denn in den neuen Biertempeln mit lässiger Atmosphäre sind freie Plätze rar. Wir stellen Ihnen die besten neuen Bierhallen vor. Das "Alte Mädchen" in Hamburg Zu den Vorzeige-Braugaststätten der Craft Beer-Bewegung gehört das "Alte Mädchen" in Hamburgs Schanzenhöfen. Der Name stammt von einem alten Schlager von Freddy Quinn. >>

Exklusives Craft Beer: Noctus Bourbon - Edition wanted.de (Quelle: Matthias Wahl - t-online.de)
Exklusive Bieredition von Riegele für wanted.de

Es ist vollbracht: Unsere Verlosung ist beendet, die glücklichen 25 Gewinner halten in Kürze einen Sechser-Karton Noctus Bourbon - Edition wanted.de in den Händen. Die Bescherung stammt von der Manufaktur-Brauerei Riegele in Augsburg, die hatte für wanted.de ein Bier abgefüllt, das es so nirgendwo anders gibt. Wir sind uns sicher: Dies ist die kleinste, in Flaschen abgefüllte Edition mit Premium-Bier auf der Welt.


Das Beste zum Schluss: Der Ansturm war enorm, genau richtig zum Weihnachtsfest oder zur Silvester-Feier können die glücklichen Gewinner ihre Familie und Freunde mit einem ganz besonderen Gerstensaft verwöhnen. Das Noctus Bourbon - Edition wanted.de ist ein Schwarzbier, das in Bourbon-Fässern ausgebaut wurde – ein Geschmacksexperiment der ganz besonderen Art. Die Vermählung hat ein Craft Beer hervor gebracht, das fast gar kein Bier mehr ist: Schwarz, stark und süß wie ein Sherry oder ein Likör. Ein Bier wie ein Sherry Das Ergebnis ist famos: Der nachtschwarze Trunk zeichnet sich zum einen durch Malz- und Schokoladen-Aromen des Riegele Noctus aus – das ist kein Wunder bei der Ballung der Gerstemalz-Sorten Pale Chocolate, Dark Chocolate, Steffi, Münchner Malz und Amber Malz. >>

Bier so edel wie Whisky - das Utopias (Quelle: Hersteller)
Bier-Tipps des Weltmeister-Sommeliers

Voller Einsatz an der Genießer-Front: wanted.de hat den Weltmeister der Bier-Sommeliers des Jahres 2013 nach seinen Favoriten befragt. Oliver Wesseloh nannte uns nicht nur die besten Edelbiere der Welt, sondern gleich das passende Gericht dazu – und verriet, was er bei einem Bier überhaupt nicht leiden kann.


Ausgehend von den USA hat die Welle der kleinen, aber feinen Manufaktur-Biere inzwischen Deutschland erfasst - die Szene der Kreativbiere wächst und gedeiht. Und wohin geht aktuell der Trend? "Es wird momentan sehr viel experimentiert und viel in die USA geschaut. Dabei wird manchmal vergessen, dass die Brauer dort einfach schon 30 Jahre mehr Erfahrung mit extremen Bierstilen haben," urteilt Wesseloh im Gespräch mit wanted.de. IPA, Gose und Weiße gefragt "Generell wird hier schon sehr viel India Pale Ale - eigentlich ein alter Bierstil aus England - gebraut. Ansonsten geht der Trend hin zu Fassgereiften Bieren (barrel aged) und wild vergorenen Bieren wie etwa Gose oder Berliner Weiße." Gleich mehrere Hopfenbomben des in den USA beliebten IPA schafften es in seine Bestenliste, die der Hamburger aus eigener Erfahrung kennt und die wir uns nun genauer anschauen. >>

Außer Salz sollte ein Ribeye-Steak nicht viel begleiten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Grillen wie ein Champion

Echte Profis scheuen keine Herausforderung: Damit Sie als Champion an der Holzkohle für die beste Grillparty des Jahres fit sind, hat sich wanted.de beim  Premium-Anbieter Otto-Gourmet erkundigt, welches Fleisch Sie auf welche Weise auf die Glut legen. Die Profis empfahlen Steaks, die pro Stück rund 120 Euro kosten können.


Die Welthauptstadt der deutschen Grill-Feinschmecker ist Heinsberg in der Nähe von Mönchengladbach. Hier traf wanted.de Stefan Otto am Grill – er ist Besitzer des Online-Fleischhändlers Otto-Gourmet, der mit seltenen und luxuriösen Leckereien die Genießer der Nation verwöhnt. Mit dabei außerdem Nils Jorra aus dem Fleischkompetenz-Team von Otto-Gourmet – er ist gelernter Koch, der in diversen Sterne-Restaurants gearbeitet hat. Weltmeister USA Für Stefan Otto steht der Grill-Champion in Sachen Fleisch schon fest: Es sind die USA. Otto lebte vor Jahren selbst dort, und wurde auf die Dan Morgan Farm in Nebraska aufmerksam – die liefert für die Feinschmecker der Republik heute Qualität aus der Spitzengastronomie. Und thront unangefochten an der Spitze der Weltrangliste für Premium-Fleisch. Und zum Nachgrillen hat er zwei der edelsten Sorten aufgetischt. >>

Edles Craft Beer auf dem Vormarsch (Quelle: dpa)
Bier-Boom im Premium-Segment

Ein Prosit zum Tag des Bieres - Deutschland gilt als Bierland Nummer eins. Doch Konsum und Umsätze sinken. Nicht so beim Craft Beer: Mit frischen Ideen schaffen sich kleine Brauereien eine edle Nische. Ein Trend, den wanted.de seit langem erkannt hat - für viele Genießer sind diese Manufaktur-Biere das Nonplusultra.


Ein schwerer Geruch - würzig, süßlich, nussig - wabert einem entgegen, bevor man die Wendeltreppe hinter dem Holzverschlag heruntersteigt. Rauchfahnen steigen aus einem Kessel. In einem anderen türmt sich weißer Schaum mit braunen Flecken immer höher auf. Noch sieht die Flüssigkeit darunter aus wie naturtrüber Apfelsaft - doch es ist Bier. "Heute ein klassisches Pils, morgen testen wir eine Hopfensorte mit Melonenaroma", sagt Philipp Brokamp. Hinter seiner Kneipe "Hops&Barley" im Berliner Szeneviertel Friedrichshain betreibt er eine der kleinsten Brauereien Deutschlands. Aus Wasser, Hopfen, Malz und Hefe mischt der Braumeister hier nicht nur Standard-Pils, sondern Ales mit Ingwer oder Frucht, bittere Biere mit starker Hopfennote. So wie er entdecken Brauer gerade überall in Deutschland ein altes Handwerk neu - in Zeiten sinkenden Bierkonsums und eines harten Preiskampfes für viele ein rettender Strohhalm. >>

Ungebrochene Nachfrage nach Premium-Bieren (Quelle: Braukunst Live / Mette Photography)
Premium-Biere edel wie Whisky

Der Frühling kann kommen: Die Braukunst Live hat als erstes bedeutendes Event des neuen Jahres die Saison der Edel-Biere eingeläutet. Die gerade zu Ende gegangene größte deutsche Messe für Craft Beer belegt: Der Trend zu feinen Manufaktur-Bieren hält unvermindert an. wanted.de hat sich die leckersten Bier- Entwicklungen angeschaut.


Edle Bier-Kreationen aus Bayern und Deutschland stehen einer wachsenden internationalen Konkurrenz gegenüber: Rund ein Drittel der rund 120 Aussteller stammte aus dem Ausland. Craft Beer aus aller Welt So traten in München auch die schottischen Bierkünstler von Brewdog an, die für kurze Zeit den Titel für das stärkste Bier der Welt hielten, bevor sie die Krone an Schorschbräu abgeben mussten, der nicht in München mit dabei war. Auch die mehrfach ausgezeichneten Braumeister der kalifornischen Sierra Nevada schenkten ihr dunkles, Bernstein-farbenes Imperial Pale Ale ein. Erstmals stellte die Brewers Association auf dem Festival aus, das ist der Dachverband der amerikanischen Craft Brewer. Im Gewimmel der diversen Tresen ließ sich mühelos ein Trend herausfiltern: Craft Beer ist nicht zu stoppen. Diese Biere werden in kleiner Auflage mit edlen Zutaten aufwändig hergestellt. >>

Die interessanten Biere aus Europa und den USA. (Quelle: Jens Höfling / wanted.de)
Der grosse wanted.de-Edelbier-Test

Sie sind klein, sie fertigen per Hand und sie verwenden nur edelste Zutaten - Manufakturen rollen mit interessanten Neukompositionen den Biermarkt auf. Ihr Gebräu ist um einiges teurer als herkömmlicher Gerstensaft und findet sich selten im Supermarkt um die Ecke – doch ist dieses sogenannte Craft Beer auch wirklich den Preis wert? Die Redaktion von wanted.de hat selbstlos einige der vermeintlich besten europäischen Biere im Markt probiert. Außerdem haben wir einige US-Biere getestet.


Edel, teuer, gut, exotisch. So lautet das Selbstverständnis der Craft-Beer-Bewegung. Genau das Richtige also, wenn Sie Ihren Chef oder Ihre Schwiegereltern in spe bei der Grillparty richtig beeindrucken wollen. Denn genau dann sollten Sie Luxus-Biere auffahren, die es vom Preis her locker mit einem Wein aufnehmen können und die garantiert nicht jeder kennt. Der Aha-Effekt ist garantiert, das Eis ist gebrochen. Empfehlungen von Top-Experten Grund genug für wanted.de, sich die womöglich besten Biere Europas genauer anzuschauen. Wir haben daher bei Experten angeklopft: Zum ersten fragten wir bei Braufactum nach und erhielten Biere, die teils selbst gebraut, teils in Deutschland unter dem eigenen Label vertrieben werden. Braufactum ist eine Tochter von Radeberger, die den Markt für Luxusbiere erschließt. >>

Porsche 910: Replica mit Boxer- oder E-Motor und Straßenzulassung (Quelle: dpa)
Evex belebt einen Mythos aus der Renngeschichte

Zu seiner Zeit durfte er nur auf der Rennstrecke fahren. Jetzt kommt er noch stärker auf die Straße.

Daniel Humm (Quelle: dpa)
Er kocht im weltbesten Restaurant

Wir sagen Ihnen, wo Sie hinfahren müssen, um das Essvergnügen der Spitzenklasse zu genießen.

Noch dominieren in Basel klassische Zeitmesser wie etwa die attraktiven Modelle von Breitling. Doch Smartwatches werden für die Branche immer wichtiger. (Quelle: Reuters/Arnd Wiegmann)
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