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Bei Anruf Sex - Interview mit einem Callboy 

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Käufliche Liebe: Darauf stehen Frauen  

Bei Anruf Sex - Interview mit einem Callboy 

22.02.2017, 14:48 Uhr | Sabine Kelle - wanted.de

Bei Anruf Sex - Interview mit einem Callboy . Ein Callboy verrät im Interview alles über die Wünsche anspruchsvoller Frauen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Callboy verrät im Interview alles über die Wünsche anspruchsvoller Frauen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sex auf Abruf: Das Geschäft mit der käuflichen Liebe ist so alt wie die Menschheit. Doch die Zeiten ändern sich: Auch Frauen kaufen sich heute einen Mann. Klingt für die Herren nach einem Traumjob: Geld verdienen mit dem Beglücken attraktiver Damen. Ist es das? Und was wollen die Frauen wirklich von einem Mann? wanted.de hat einen Profi gefragt.

Viele Frauen entdecken heutzutage den Reiz käuflicher Liebe. Gerade sehr beschäftigte und im Beruf erfolgreiche Frauen, die wenig Zeit für eine Partnerschaft haben, sind die Hauptkunden von sogenannten "Callboys". Die meisten dieser Männer bieten ihre Dienste im Rahmen von Escort-Agenturen an, spezialisierte Webseiten gibt es auch.

Traumjob Callboy?

Wie wird man "Callboy" und was zahlen Damen für die Dienste? Wir haben einen Profi gefragt und uns mit dem Chef einer Agentur namens "EscortforLadies" unterhalten. Michael Bachor war früher selbst Callboy, bis der Terminkalender dies nicht mehr zuließ. Seit über acht Jahren ist er der Inhaber der Agentur. Bachor kennt sich somit bestens aus in dem Metier und weiß, was starke Frauen wirklich wollen.

Nun hat er unsere Fragen rund um das Thema "Escort-Service" beantwortet. Als Escort zu arbeiten, bezeichnet er als abwechslungsreich, da es immer eine Blind-Date-Situation ist. Ist der Beruf also ein Traumjob? "Ja und nein. Spaß macht der Job, aber ein Traumjob ist es nicht für jeden", erzählt Bachor. Ein Mann der sich gut auf andere einstellen kann und es liebt in Gesellschaft von Frauen zu sein, für den ist es eventuell etwas.

Älter ist besser

Welcher Typ Callboy ist gefragt? Diese Frage beantwortet Bachor ganz klar: "Junge Männer kann ich nicht gebrauchen - unter 25 Jahren geht gar nichts."

Frauen wollen sich oft etwas von der Seele reden und brauchen erfahrene Männer. Außerdem "muss der Escort in der Lage sein, sich zurückzustellen. Das können jüngere Männer oft nicht." Es geht ja darum, dass die Frau glücklich ist. Am besten ist es, wenn der Escort über 30 Jahre alt ist, gerne werden auch Männer um die 50 angefragt. >>

Wichtig ist, dass die Männer berufstätig und gebildet sind. Der Mann muss etwas zu erzählen, Allgemeinwissen haben. Die meisten haben also einen festen Job. 90 Prozent der Escort-Herren sind Single. Die anderen sind in anderen Konstellationen verbandelt, zum Beispiel sind sie mit einer anderen Escort-Dame zusammen.

"50 Prozent sind durchaus intellektuell", darauf legt Bachor Wert. "Ich erhalte pro Jahr etwa 3000 Bewerbungen. Nur ein Bruchteil der Bewerbungen ist wirklich von qualitativ hochwertigen Männern, die auch offen für Sex sind", erzählt Bachor. Wenn eine Buchungsfrage bei ihm eingeht, weiß er genau, welcher Escort zu der Frau hinter der Anfrage passt. Daraufhin empfiehlt er den Escort weiter. Übrigens mag Michael Bachor das Wort "Callboy" oder "Callgirl" nicht, da es zu billig wirkt. Deshalb verwendet er das Wort "Escort" oder "Escort-Herr". Er sagt: "Die Frauen suchen meist einen netten Begleiter und beschreiben erst mal sich selbst." Im Anschluss sucht er dann den passenden Escort aus und vermittelt die beiden.

Die meisten Frauen wissen, was sie wollen

"95 Prozent der Frauen wissen ganz genau was sie wollen. Nur ein ganz geringer Teil weiß das nicht so richtig." Dann muss er schauen, mit wem sie am besten einen guten Abend verbringen kann. Ganz selten benötigt die Frau wirklich nur eine Abendbegleitung für eine Veranstaltung. "Oftmals enden diese Abende aber trotzdem in einem erotischen Abenteuer", berichtet Bachor. "Die meisten Frauen sind schon lange allein und haben Sehnsucht nach einem Mann." "Bei einer Agentur wie meiner haben sie die Sicherheit, dass bei dem Treffen nichts schief läuft, da die Männer alle registriert sind." Oberste Devise bei einem Escort ist, dass die Frau an dem Abend ein Maximum an Spaß hat. "Der Escort muss der Frau ein positives Gefühl geben", sagt Bachor. Die Frauen wollen auch reden, lachen und einen schönen Abend haben. Das ist vielleicht der Unterschied zu den "normalen" Männern, denen es oft nur um den Sex geht.

Umgekehrt geht es auch: Viele der Frauen wollen nicht den ewigen Kennenlernprozess durchmachen, sondern nutzen eben eine Dienstleistung, bei der sie wissen, was sie bekommen. "Zwei Drittel der Treffen sind solo, also der Escort trifft eine einzelne Frau, der Rest sind Paarbegleitungen".

Ein Dreier für die Lady

Sieh an: Zu den Kunden gehören auch Paare, die ihre Spielarten der Sexualität frei ausleben. Viele wollen einfach mal einen Dreier ausprobieren. Dabei geht es jedoch nur darum, dass die Frau dabei beglückt wird und ihr Mann zuschaut. Ein typischer Abend dieser Kategorie sieht auch so aus: Ein reicher Mann aus den Vereinigten Emiraten bucht für seine Frau einen Escort auf das Hotelzimmer. Dieser soll die Dame massieren, danach wird der Escort nach Hause geschickt. Ein anderer Fall: Es wird ein Treffen an der Hotelbar arrangiert, dann lernt man sich erst mal bei einem Aperitif an der Bar kennen und geht dann für die nächsten zwei bis drei Stunden auf das Hotelzimmer. Die Kundinnen der Agentur sind 20 bis 60, die meisten zwischen 35 und 45 Jahren alt und durchaus attraktiv. Das sei das Erstaunliche dabei, urteilt der Agenturchef. "Die Frauen sind keine grauen Mäuse. Die meisten sind schlank, gepflegt und gebildet. Ein Teil ist sogar vergeben." Der gemeinsame Nenner: Viele sind auf der Suche nach Neuem und wollen sich ausprobieren, ohne dass danach jemand ständig anruft oder eine nähere Bindung eingehen möchte. Deshalb buchen Paare auch oft und regelmäßig einen Escort über die Agentur. Häufig hat Bachor auch Anfragen von zwei Geschäftsfrauen, die beruflich in einer Stadt sind und gerne eine gemeinsame Zeit mit jemanden verbringen möchten. Wichtig ist die persönliche Solvenz, denn zwei Stunden kosten 400 Euro. Und hat der Profi einen Geheimtipp für die Befriedigung der Kundinnen? Hier hält sich Bachor bedeckt, das sei schließlich Geschäftsgeheimnis, genau wie der Verdienst eines professionellen Lovers. Was also können Männer aus alledem lernen: Die Frauen hierzulande sind durchaus offen für den Sex mit Fremden und wollen eben nicht immer Romanze und Gefühle. Einige wollen einen netten Abend vor dem Sex, andere kommen schnell zur Sache. Ein Dreier ist schon längst kein Tabu mehr. Immer aber muss ein Grandseigneur beeindrucken und seinen Mann im Leben stehen. Alle Fakten zusammengefasst finden Sie in unserer Foto-Show.

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