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Bahamas: Segeln für Anfänger

Bahamas: Segeln für Anfänger

22.07.2013, 9:57 Uhr | Mona Contzen

Bahamas: Segeln für Anfänger. (Quelle: srt/22.07.2013/Mona Contzen)

Auf den Bahamas können auch Anfänger segeln.

(Quelle: srt / 22.07.2013/Mona Contzen)
Segeln in der Sea of Abaco: Rund um die Abacos, die nördlichste Inselgruppe der Bahamas, keine Flugstunde von Florida entfernt, ist das Meer im Durchschnitt gerade einmal fünf Meter tief. Das große Planschbecken - der Name "Bahamas" kommt vom spanischen "baja mar" und bedeutet flaches Wasser - ist ein ideales Segelrevier für blutige Anfänger. (Quelle: srt/22.07.2013/Mona Contzen )

Segeln in der Sea of Abaco: Rund um die Abacos, die nördlichste Inselgruppe der Bahamas, keine Flugstunde von Florida entfernt, ist das Meer im Durchschnitt gerade einmal fünf Meter tief. Das große Planschbecken - der Name "Bahamas" kommt vom spanischen "baja mar" und bedeutet flaches Wasser - ist ein ideales Segelrevier für blutige Anfänger.

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Angeblich gibt es hier das klarste Wasser der Welt. Ein herrlicher Platz zum Schnorcheln. (Quelle: srt/22.07.2013/Mona Contzen )

Angeblich gibt es hier das klarste Wasser der Welt. Ein herrlicher Platz zum Schnorcheln.

(Quelle: srt / 22.07.2013/Mona Contzen )
Die artenreiche Unterwasserwelt der Bahamas und ihr Ruf als eines der besten Haireviere der Welt locken jedes Jahr rund drei Millionen Badegäste und Taucher an. Die karibische Meeresschnecke gehört zu den größten Vertretern ihrer Art: Sie wohnt in wunderschönen, bis zu 30 Zentimeter großen, kreiselförmigen Schalen. (Quelle: srt/22.07.2013/Mona Contzen )

Die artenreiche Unterwasserwelt der Bahamas und ihr Ruf als eines der besten Haireviere der Welt locken jedes Jahr rund drei Millionen Badegäste und Taucher an. Die karibische Meeresschnecke gehört zu den größten Vertretern ihrer Art: Sie wohnt in wunderschönen, bis zu 30 Zentimeter großen, kreiselförmigen Schalen.

(Quelle: srt / 22.07.2013/Mona Contzen )
In Gärten, Souvenirläden oder am Strand bleichen die weiß-braunen Gewinde mit der pinken Mündung in der Sonne. Zwar steht die gefährdete Conch unter Artenschutz, doch der Verzehr des festen, weißen Fleisches ist auf den Bahamas Teil des Lebensgefühls und offiziell erlaubt.  (Quelle: srt/22.07.2013/Mona Contzen )

In Gärten, Souvenirläden oder am Strand bleichen die weiß-braunen Gewinde mit der pinken Mündung in der Sonne. Zwar steht die gefährdete Conch unter Artenschutz, doch der Verzehr des festen, weißen Fleisches ist auf den Bahamas Teil des Lebensgefühls und offiziell erlaubt.

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Es gibt jährliche "Conch Cracking" Wettbewerbe und kulinarische Festivals. Vom schicken Restaurant bis zur kleinen Imbissbude steht die Conch auf der Speisekarte: als Salat oder Suppe, ausgebacken, gekocht oder auch frittiert.  (Quelle: srt/22.07.2013/Mona Contzen )

Es gibt jährliche "Conch Cracking" Wettbewerbe und kulinarische Festivals. Vom schicken Restaurant bis zur kleinen Imbissbude steht die Conch auf der Speisekarte: als Salat oder Suppe, ausgebacken, gekocht oder auch frittiert.

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Der Punkt in der Ferne nimmt langsam klare Konturen an. Das 600-Einwohner-Städtchen Hope Town liegt auf dem kleinen Inselchen Elbow Cay, das wie ein langes Band die verschiedenen Blautöne von Meer und Himmel durchschneidet. Entlang des Wassers stehen zauberhafte rosa, lila und gelbe Puppenhäuser im Neu-England-Stil.  (Quelle: srt/22.07.2013/Mona Contzen )

Der Punkt in der Ferne nimmt langsam klare Konturen an. Das 600-Einwohner-Städtchen Hope Town liegt auf dem kleinen Inselchen Elbow Cay, das wie ein langes Band die verschiedenen Blautöne von Meer und Himmel durchschneidet. Entlang des Wassers stehen zauberhafte rosa, lila und gelbe Puppenhäuser im Neu-England-Stil.

(Quelle: srt / 22.07.2013/Mona Contzen )
Es gibt hier Restaurants, die von beiden Seiten vom Meer umgeben sind: dort rauschen die stürmischen Wellen des Atlantik an den goldgelben Strand, hier liegt die Sea of Abaco ruhig da wie ein großer See.  (Quelle: srt/22.07.2013/Mona Contzen )

Es gibt hier Restaurants, die von beiden Seiten vom Meer umgeben sind: dort rauschen die stürmischen Wellen des Atlantik an den goldgelben Strand, hier liegt die Sea of Abaco ruhig da wie ein großer See.

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Nicht nur der Tourismus, auch das Leben der Insulaner spielt sich auf und mit dem Meer ab. Da gibt es den drahtigen Tauchlehrer Brendal Stevens, der schon Marlon Brando und den Premierminister der Bahamas unter Wasser führte.  (Quelle: srt/22.07.2013/Mona Contzen )

Nicht nur der Tourismus, auch das Leben der Insulaner spielt sich auf und mit dem Meer ab. Da gibt es den drahtigen Tauchlehrer Brendal Stevens, der schon Marlon Brando und den Premierminister der Bahamas unter Wasser führte.

(Quelle: srt / 22.07.2013/Mona Contzen )
Oder Cousine Annie, die ihr Geld mit einem "Meeres-Produkt" verdient: Vor 60 Jahren hatte ihre Großmutter damit begonnen, Taschen aus den Resten von Segeltüchern zu nähen. Heute ist daraus ein Souvenirladen mit bunt bedruckten Beuteln in allen Formen und Größen geworden. (Quelle: srt/22.07.2013/Mona Contzen )

Oder Cousine Annie, die ihr Geld mit einem "Meeres-Produkt" verdient: Vor 60 Jahren hatte ihre Großmutter damit begonnen, Taschen aus den Resten von Segeltüchern zu nähen. Heute ist daraus ein Souvenirladen mit bunt bedruckten Beuteln in allen Formen und Größen geworden.

(Quelle: srt / 22.07.2013/Mona Contzen )
Vor allem mit Bootstouren oder Schnorchel-Ausflügen kann man die Touristen beeindrucken. (Quelle: srt/22.07.2013/Mona Contzen )

Vor allem mit Bootstouren oder Schnorchel-Ausflügen kann man die Touristen beeindrucken.

(Quelle: srt / 22.07.2013/Mona Contzen )
Edmund Pinder dagegen war 45 Jahre lang Fischer, jetzt im Ruhestand, taucht er für den kleinen Imbiss seines Sohnes nur noch nach den großen Meeresschnecken.  (Quelle: srt/22.07.2013/Mona Contzen )

Edmund Pinder dagegen war 45 Jahre lang Fischer, jetzt im Ruhestand, taucht er für den kleinen Imbiss seines Sohnes nur noch nach den großen Meeresschnecken.

(Quelle: srt / 22.07.2013/Mona Contzen )
Und die gibt es in den seichten Gewässern der Bahamas wirklich wie Sand am Meer: 2010 exportierten die Bahamas Conch-Fleisch im Wert von über drei Millionen US-Dollar.   (Quelle: srt/22.07.2013/Mona Contzen )

Und die gibt es in den seichten Gewässern der Bahamas wirklich wie Sand am Meer: 2010 exportierten die Bahamas Conch-Fleisch im Wert von über drei Millionen US-Dollar.

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"In zwanzig Minuten sammle ich 50 bis 60 Stück", erzählt der 68 Jahre alte Pinder. (Quelle: srt/22.07.2013/Mona Contzen )

"In zwanzig Minuten sammle ich 50 bis 60 Stück", erzählt der 68 Jahre alte Pinder.

(Quelle: srt / 22.07.2013/Mona Contzen )
Das Yachtcharterunternehmen The Moorings bietet Segeln auf den Abacos an. Zum Beispiel mit dem Moorings 4600 Katamaran für acht bis zwölf Personen ab 715 Euro pro Tag oder dem Moorings 41 Monohull für sechs bis acht Personen ab 290 Euro pro Tag. Die Mindestcharterdauer beträgt fünf Tage. Ein Skipper kostet 136 Euro pro Tag. (Quelle: srt/22.07.2013/Mona Contzen )

Das Yachtcharterunternehmen The Moorings bietet Segeln auf den Abacos an. Zum Beispiel mit dem Moorings 4600 Katamaran für acht bis zwölf Personen ab 715 Euro pro Tag oder dem Moorings 41 Monohull für sechs bis acht Personen ab 290 Euro pro Tag. Die Mindestcharterdauer beträgt fünf Tage. Ein Skipper kostet 136 Euro pro Tag.

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Die Sea of Abaco gilt als ideales Segelrevier für Neulinge auf dem Wasser. Hier ist Urlaub zwischen Schnorchel-Stopps, Schnecken-Tauchen und Tiefenentspannung möglich. Auf den Bahamas spielt sich das Leben in und auf dem Wasser ab. Auch blutige Anfänger können hier Segelerfahrungen sammeln und Ausflüge in die artenreiche Unterwasserwelt unternehmen.

Es gibt Länder, die eigentlich gar nicht so heißen dürften. Land gibt es dort nämlich kaum, nur Wasser. Dafür bieten diese Gewässer diese ganz besonderen Momente, in denen die Zeit einfach still steht: beim Anblick unbewohnter Insel-Paradiese, eines vorbeiziehenden Hais oder pastellfarbener Puppendörfchen. Rund um die Abacos, die nördlichste Inselgruppe der Bahamas, keine Flugstunde von Florida entfernt, ist das Meer im Durchschnitt gerade einmal fünf Meter tief. Das große Planschbecken - der Name "Bahamas" kommt vom spanischen "baja mar" und bedeutet flaches Wasser - ist ein ideales Segelrevier für blutige Anfänger: Die Sea of Abaco ist flach und ruhig, die Tagesziele sind meist in Sichtweite. Und so dümpeln wir völlig ahnungslos mit unserem Katamaran bei gemütlichen fünf Knoten vor uns hin. Die ganze Zeit ist der Grund zu sehen: der weiße Sand im angeblich klarsten Wasser der Welt, manchmal bedeckt mit dunklem Seegras, hin und wieder ein großer Seestern. Dann taucht eine Gruppe Delfine auf und gleitet gemächlich am Boot vorbei.

Wir machen einen Schnorchel-Stopp und sehen bizarre Korallenformationen. Manche sind rund und gewunden wie ein menschliches Gehirn, andere erinnern an nackte Bäume im Winter, manche wiegen sich wie filigrane lila Fächer in den Wellen. Dazwischen wuseln leuchtend blaue, gelbe und grün-blau-pink schimmernde Fische. Eine kleine Meeresschildkröte schwebt mit sanften Paddelschlägen vorbei, Riffhaie und riesige Barsche drehen ihre Runden.

Die artenreiche Unterwasserwelt der Bahamas und ihr Ruf als eines der besten Haireviere der Welt locken jedes Jahr rund drei Millionen Badegäste und Taucher an. Der wahre Star ist die Schnecke Der wahre Star unter der Oberfläche ist aber die sogenannte "Conch". Die karibische Meeresschnecke gehört zu den größten Vertretern ihrer Art: Sie wohnt in wunderschönen, bis zu 30 Zentimeter großen, kreiselförmigen Schalen.

In Gärten, Souvenirläden oder am Strand bleichen die weiß-braunen Gewinde mit der pinken Mündung in der Sonne. Zwar steht die gefährdete Conch unter Artenschutz, doch der Verzehr des festen, weißen Fleisches ist auf den Bahamas Teil des Lebensgefühls und offiziell erlaubt. Es gibt jährliche "Conch Cracking" Wettbewerbe und kulinarische Festivals. Vom schicken Restaurant bis zur kleinen Imbissbude steht die Conch auf der Speisekarte: als Salat oder Suppe, ausgebacken, gekocht oder auch frittiert.

Wir gleiten vorbei an einigen der 120, manchmal nur zehn Meter schmalen Inselchen des Abaco-Archipels, aufgereiht wie die kleinen Bambusröhrchen eines Holzvorhangs. Die Tage auf See sind eine Mischung aus Tiefenentspannung - wer im Bug auf dem Trampolin über dem Wasser schwebt, spürt jede einzelne Welle wie bei einer Berg- und Talfahrt - und Segelschule. Vieles funktioniert per Knopfdruck, aber das Wichtigste, die Segel, müssen noch mit echter Muskelkraft in Position gekurbelt werden. Am Steuerrad fühle ich mich dagegen fast wie bei einer gemächlichen Busfahrt. Die Wellen plätschern, der Wind rauscht. Nachdem ich mich eine Weile auf einen Punkt konzentriert habe, um den Kurs zu halten, falle ich in eine Art meditativen Zustand und bilde mir ein, selbst als Anfänger ein Gespür dafür zu bekommen, wie ich den Wellen entgegensegeln muss. Skipper Alvio spinnt derweil in breitem Südstaatenakzent sein Seemannsgarn von Haiattacken und Geistern aus dem Meer. Der Punkt in der Ferne nimmt langsam klare Konturen an. Das 600-Einwohner-Städtchen Hope Town liegt auf dem kleinen Inselchen Elbow Cay, das wie ein langes Band die verschiedenen Blautöne von Meer und Himmel durchschneidet. Entlang des Wassers stehen zauberhafte rosa, lila und gelbe Puppenhäuser im Neu-England-Stil. Direkt an der Marina hält gerade der Arzt eine seiner seltenen Sprechstunden, und die Kranken warten geduldig auf der Veranda bis sie an der Reihe sind. Es gibt hier Restaurants, die von beiden Seiten vom Meer umgeben sind: dort rauschen die stürmischen Wellen des Atlantik an den goldgelben Strand, hier liegt die Sea of Abaco ruhig da wie ein großer See. Vom rot-weiß geringelten Leuchtturm, der eher nach Ostfriesland als in den Atlantik passen würde, erschließt sich der Blick auf die Bucht: auf ruhig vorbeiziehende Segelschiffe, auf flotte Motorboote, die weiße Furchen aus Gischt ins Wasser zeichnen, auf eine kleine Werft, in der die Fischerboote in der Sonne bleichen.

Nicht nur der Tourismus, auch das Leben der Insulaner spielt sich auf und mit dem Meer ab. Da gibt es den drahtigen Tauchlehrer Brendal Stevens, der schon Marlon Brando und den Premierminister der Bahamas unter Wasser führte. Da gibt es die Brüder Albury, Bootsbauer in der sechsten Generation. Acht Wochen brauchen sie für eines der handgearbeiteten Schiffe, dann schwimmen die kleinen Kunstwerke zu ihren Besitzern auf die Nachbarinsel, nach Florida oder sogar Europa. Einige Häuser weiter verdient auch Cousine Annie ihr Geld mit einem "Meeres-Produkt": Vor 60 Jahren hatte ihre Großmutter damit begonnen, Taschen aus den Resten von Segeltüchern zu nähen. Heute ist daraus ein Souvenirladen mit bunt bedruckten Beuteln in allen Formen und Größen geworden. Edmund Pinder dagegen war 45 Jahre lang Fischer, jetzt im Ruhestand, taucht er für den kleinen Imbiss seines Sohnes nur noch nach den großen Meeresschnecken. Und die gibt es in den seichten Gewässern der Bahamas wirklich wie Sand am Meer: 2010 exportierten die Bahamas Conch-Fleisch im Wert von über drei Millionen US-Dollar. "In zwanzig Minuten sammle ich 50 bis 60 Stück", erzählt der 68 Jahre alte Pinder. Das reicht, um unseren Jagdinstinkt zu wecken. Ausgerüstet mit Schnorcheln und Flossen rücken wir aus. Aber die Conchs tarnen sich gut. Unter Wasser sehen sie fast wie Steine aus, nur die verräterische Mündung leuchtet fantastisch. Jede Entdeckung lässt uns deshalb triumphieren wie bei einer erfolgreichen Schatzsuche. Zum Mittagessen gibt es Conch-Salat an Bord. Und pünktlich zum Abendessen werde ich seekrank - beim Kofferpacken in der Kabine. Anfänger bleibt eben Anfänger.

Weitere Informationen für Ihren nächsten Segelurlaub auf den Bahamas bekommen Sie beim Bahamas Tourist Office (www.bahamas.de) Die Anreise erfolgt entweder ab Düsseldorf mit American Airlines über London und Miami nach Marsh Harbour, oder ab Frankfurt mit Lufthansa und United via Orlando nach Marsh Harbour. Veranstalter: Das Yachtcharterunternehmen The Moorings (www.moorings.de) bietet Segeln auf den Abacos an. Zum Beispiel mit dem Moorings 4600 Katamaran für acht bis zwölf Personen ab 715 Euro pro Tag oder dem Moorings 41 Monohull für sechs bis acht Personen ab 290 Euro pro Tag. Die Mindestcharterdauer beträgt fünf Tage. Ein Skipper kostet 136 Euro pro Tag.

Quelle: Mona Contzen , srt

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