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Armee-Uhren auf dem Vormarsch

Die Armee-Uhr für harte Zeiten

28.02.2013, 10:20 Uhr | Frank Lansky

Militär-Uhren sind für die ganz harten Männer gemacht und dank dem Laser-Licht zugleich wahre Kunstwerke. (Quelle: traser H3 Deutschland GmbH)

Militär-Uhren sind für die ganz harten Männer gemacht und dank dem Laser-Licht zugleich wahre Kunstwerke.

(Quelle: traser H3 Deutschland GmbH)
Das ist die Uhr, die Luminox für die Navy Seals entwickelte. Die A.3001 kostet keine 300 Euro, in ihr tickert ein Quarz-Werk, das Glas ist leider nur gehärtetes Mineralglas. (Quelle: Hersteller)

Das ist die Uhr, die Luminox für die Navy Seals entwickelte. Die A.3001 kostet keine 300 Euro, in ihr tickert ein Quarz-Werk, das Glas ist leider nur gehärtetes Mineralglas.

(Quelle: Hersteller)
Und hier ein Modell aus der Nighthawk-Serie, die A.6402. Verbaut wurde nun Antireflex-beschichtetes Saphirglas. Die Uhr kostet knapp 800 Euro. (Quelle: Hersteller)

Und hier ein Modell aus der Nighthawk-Serie, die A.6402. Verbaut wurde nun Antireflex-beschichtetes Saphirglas. Die Uhr kostet knapp 800 Euro.

(Quelle: Hersteller)
Understatement pur: Die Traser P 6502 Long Life. Die Quarz-Uhr mit dem Nato-Band und der roten Leuchtmasse kostet 390 Franken oder 312 Euro. (Quelle: Hersteller)

Understatement pur: Die Traser P 6502 Long Life. Die Quarz-Uhr mit dem Nato-Band und der roten Leuchtmasse kostet 390 Franken oder 312 Euro.

(Quelle: Hersteller)
Die P.6507 Commander besticht durch ihr beschichtetes Titan-Gehäuse. Das Zifferblatt und das Nato-Strap sind bei dieser Uhr in Olivgrün gehalten. Wer sie sein Eigen nennen möchte muss 705 Franken oder rund 585 Euro bezahlen. (Quelle: Hersteller)

Die P.6507 Commander besticht durch ihr beschichtetes Titan-Gehäuse. Das Zifferblatt und das Nato-Strap sind bei dieser Uhr in Olivgrün gehalten. Wer sie sein Eigen nennen möchte muss 705 Franken oder rund 585 Euro bezahlen.

(Quelle: Hersteller)
Für Globetrotter und Piloten: Die Traser Bücker Automatic. Im Inneren tickt ein automatisches ETA-Kaliber 2893-2. Nützlich ist die Weltzeit-Funktion. Zu haben für knapp 1000 Euro. (Quelle: Hersteller)

Für Globetrotter und Piloten: Die Traser Bücker Automatic. Im Inneren tickt ein automatisches ETA-Kaliber 2893-2. Nützlich ist die Weltzeit-Funktion. Zu haben für knapp 1000 Euro.

(Quelle: Hersteller)
Laser-Show am Handgelenk: Der KHS Missiontimer Automatic leuchtet nachts in rot, orange, blau und grün. Im Inneren schlägt das unverwüstbare automatische ETA-Kaliber 2893-2. Zu haben für 849 Euro. (Quelle: Hersteller)

Laser-Show am Handgelenk: Der KHS Missiontimer Automatic leuchtet nachts in rot, orange, blau und grün. Im Inneren schlägt das unverwüstbare automatische ETA-Kaliber 2893-2. Zu haben für 849 Euro.

(Quelle: Hersteller)
Auch nicht schlecht: Die XTAC leuchtet in blau, weiß und rot. Titangehäuse mit Saphirglas – zu haben für 719 Euro. (Quelle: Hersteller)

Auch nicht schlecht: Die XTAC leuchtet in blau, weiß und rot. Titangehäuse mit Saphirglas – zu haben für 719 Euro.

(Quelle: Hersteller)

Sie sind enorm robust, schwarz getarnt, reflektieren kein Licht. Der Clou: Ihre Zeiger haben dank einer patentierten Spezial-Technologie die höchste Leuchtkraft aller Uhren überhaupt. Militär-Uhren sind somit für die ganz harten Männer gemacht und dank dem Laser-Licht zugleich wahre Kunstwerke. Außerdem sind die Zeitmesser überaus erschwinglich. wanted.de hat sich im Markt umgeschaut.

Soldaten, Wachleute, Jäger, Polizisten, Feuerwehrleute, Outdoor-Enthusiasten – sie alle brauchen extra-robuste Uhren, die sie nachts nicht verraten und trotzdem bei Dunkelheit, Nebel oder starker Rauchentwicklung gut ablesbar sind. Fündig werden harte Kerle bei Militär-Uhren. Dass diese robust sind, versteht sich von selbst: Schläge, Stöße, Wasser, Salz und Schweiß dürfen dem guten Stück nichts anhaben. Ein weiter Vorteil: Da die Uhren für ganze Armee-Einheiten gebaut werden, sind die Produktionskosten pro Stück natürlich geringer, der Preis entsprechend niedrig. Wenn also mal ein gutes Stück zu Bruch geht, dann kostet das nicht die Welt. Und da diese Uhren fast immer mattschwarz oder dunkelgrau sind, schwimmen Armee-Uhren auch auf der aktuellen schwarzen Welle mit: Seit Porsche Design im Jahr 1972 mit dem "Chronograph I" die erste schwarze Armbanduhr der Welt vorstellte, sind diese Uhren auf dem Vormarsch.

Viele Uhren-Enthusiasten lassen sogar ihre Rolex schwärzen, weil der Schweizer Hersteller keine produziert. Nachtlicht aus den USA Vorreiter bei Militär-Uhren ist die amerikanisch-Schweizer Firma Luminox. Und hier ist der Name Programm: Lumen bedeutet auf Lateinisch Licht, Nox ist die Nacht. Gegründet wurde Nachtlicht im Jahr 1989, die Firma sicherte sich umgehend die Rechte für ein komplett neues Lichtsystem. Den Durchbruch schaffte Luminox, als ein Offizier der Navy Seals auf einer Messe auf die Firma aufmerksam wurde. Was folgte, war ein Großauftrag für die Spezial-Einheit.

Auch die US-Luftwaffe war von der Uhr begeistert und danach fertigte Luminox Uhren für die Piloten im Stealth-Bomber F-117 Nighthawk. Die Crew im Nachtfalken fliegt natürlich meist in Dunkelheit und braucht präzise Zeitmesser, die auch im Dämmerlicht funktionieren.

Die Heldenliste ist noch länger: Polizei, FBI und auch der erste kommerzielle Raumfahrt-Anbieter, die Space Expedition Corporation (SXC), schwört auf die Uhren aus dem Hause Luminox. Was diese Stücke so absolut einzigartig macht, ist ihr Leuchtsystem, Luminox nennt dies LLT – Luminox Light Technology. Bei herkömmlichen Uhren wird meist Leuchtmasse eingesetzt, die meist aus radioaktiven Stoffen wie Tritium, in seltenen Fällen Promethium oder Radium besteht. Diese Superluminova muss sich über Tageslicht aufladen, die Leuchtkraft lässt aber schnell nach. Einige Uhren haben noch eine Lampe eingebaut, die über einen Drücker aktiviert wird.

Luminox geht ganz andere Wege: Hier ist das Edelgas Tritium in kleinen Glaskapseln eingeschlossen, die auf den Indexen und Zeigern verbaut werden. Dadurch leuchtet die Uhr rund um die Uhr – und zwar 25 Jahre lang. Die Leuchtkraft ist spektakulär – das Licht ist hundert mal stärker als vergleichbare Systeme - der Neon-Effekt mit den Farben blau, rot, weiß, grün oder orange enorm cool. Traser - Laser-Uhren aus der Schweiz Entdecker der revolutionären Licht-Technologie ist die Schweizer Firma mb-microtec. Sie beschichtet Glas-Röhrchen mit einem Durchmesser von einem halben Millimeter an der Innenseite mit einem phosphoreszierendem Puder aus Zink-Sulfid. Dieses Material leuchtet, wenn es mit Energie versorgt wird – und die stammt von dem leicht radioaktiven Tritium-Gas. Tritium ist instabil und zerfällt unter Aussendung von Beta-Strahlen – also Elektronen - mit einer Halbwertszeit von 12,3 Jahren zu Helium. Eine Gefahr für die Haut besteht nicht: Selbst ein Blatt Papier soll die Strahlung dieser Trigalights-Technolgie stoppen können. Verbaut wird das ganze in diversen Marken unter dem Namen H3. Der Begriff bezieht sich auf das neulateinische Wort Tritium – das bedeutet "das Dritte", dies wiederum bezieht sich auf die Chemie. Tritium ist ein Isotop des Wasserstoffs, das das chemische Symbol H besitzt.

mb-microtec hat natürlich seine eigene Uhren-Linie mit dieser der H3-Technik versehen – die äußerst ansehnliche Marke Traser. Der Hersteller gibt auf alle ihre puristischen und unzerstörbaren Uhren zehn Jahre Garantie und beliefert auch die US-Army. KHS - Lichtshow aus Deutschland Auch in Deutschland gibt es einen Hersteller, der spektakuläre Modelle anbietet: Die Firma KHS Tactical Gear aus Mühlheim an der Ruhr. Die Firma beliefert diverse Behörden und Sicherheitskräfte, geht aber nicht weiter ins Detail. KHS darf nach Traser als zweite Uhrenmarke überhaupt die weißen H3-Trigalights verwenden.

Besonders beeindruckt hat uns das Top-Modell "Missiontimer 3 Automatic": Die Uhr präsentiert sich tagsüber dezent in schwarz, mit weißen Indexen und knallrotem Minuten-Zeiger. In der Nacht tobt die Lichtshow in blau, rot und grün. Eine weitere Besonderheit: Das Band hält die Uhr über besonders stabile verschraubte Bandstege. In den meisten Uhren sind nur herkömmliche Federstege verbaut.

Fazit: Die Militär-Uhren sind enorm chic und robust. Sie kosten nicht die Welt und strahlen mit ihrer schwarzen Tarnfarbe ein lässiges Understatement aus – und sie verrichten ihre Dienste in der Wildnis, im Einsatz an der Front aber auch bei der Pirsch im Nachtclub. In unserer Foto-Show stellen wir Ihnen einige Modelle von Militär-Uhren vor.

Quelle: Frank Lansky, wanted.de

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