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Motor

Bereits ein Jahr nach der Einführung der zweiten Generation des R8 Coupé schiebt Audi den stürmischen Spyder nach. (Quelle: Audi)
Audi R8 Spyder: Mega-Sound per Auspufftaste

In Zeiten grüner Korrektheit hallt der Donnerschlag des 5,2 Liter großen Audi R8-Saugmotors mit zehn Zylindern mahnend in den Ohren der Autofans: Viele derartige Autos gibt es nicht mehr. Der neue Audi R8 Spyder ist ein Glücksfall für solvente Fahrzeugliebhaber.


Der R8 war ein Testlauf für Audi. Der erste richtige Supersportwagen für Kunden, denen ein Porsche 911 zu gewöhnlich und Ferrari oder Lamborghini eine Nummer zu hoch erschien. Doch wohin die Reise gehen würde, wusste man in Ingolstadt nicht so richtig. Wonach würden die Kunden fragen, das war die große Frage. Drei Jahre dauerte es, bis nach dem Coupé auch eine offene Version verfügbar war. Bei der zweiten Generation geht es schneller: Bereits ein Jahr nach dem Coupé-Debüt schiebt Audi den im wahren Sinne des Wortes stürmischen Spyder für 179.000 Euro nach. Ein stolzer Preis für ein stolzes Auto, das mit einem Materialmix aus Alu und CFK alles andere als gewöhnlich daherkommt.

Audi R8 Spyder
Der neue Basis-R8 von Audi ist 70 PS schwächer als das Topmodell.  (Quelle: Rossen Gargolov)
Audi R8 V10 im Test: Wie dynamisch ist der Basis-R8?

Der Audi R8 V10 liegt 70 PS und 20 Nm unterhalb des Plus-Modells, unterscheidet sich am Ende aber primär querdynamisch. Ein Klärungsversuch.


Was wurde dem Audi R8 nicht schon alles vorgeworfen. Zuerst, als er vor knapp zehn Jahren debütierte, sah er den Leuten zu abgefahren aus; jetzt, nach dem Modellwechsel, ist er ihnen auf einmal nicht mehr abgefahren genug. Dann wiegt er pauschal natürlich schon mal viel zu viel, ist zu ausladend in seinen Dimensionen, treibt stets alle vier Räder an statt nur die hinteren, wie sich das für einen anständigen Sportwagen gehört. Und zu allem Überfluss ist er kein Porsche 911, was ihn im Kollegium der Fahrdynamik-Doktoren schon grundsätzlich disqualifiziert.

Audi R8 V10
Audi S8 Plus (Quelle: Audi/ Tobias Sagmeister)
Volle Packung

520 PS für unser Flaggschiff? Da geht doch noch etwas, müssen sich die Audi-Ingenieure gedacht haben. Ja, da geht noch etwas – nämlich 85 PS obendrauf. Mit dem 605 PS starken Audi S8 Plus will der Luxusliner zum Ende seines Zyklus’ noch einmal um die solvente Kundschaft buhlen. Wird ihm das gelingen?


Beim ersten Anblick wird gleich klar: Hier steht kein Bodybuilder, der nach drei Stunden Gym seinen Bizeps ungeniert zur Schau stellt, sondern ein  - wie wir später sehen werden - top trainierter Gentleman im Edelzwirn: Karboneinfassungen an den Lufteinlässen, Außenspiegelgehäuse in Karbon, abgedunkelte Heckleuchten und ein mit schwarzen Streben gestalteter Singelframe-Grill. Schicke Carbon-Einlagen Auch im Innenraum hält sich der Maßanzug-Audi vornehm zurück. Auf allzu viel Chrom- und Alu-Ornat verzichtet er, besticht aber dezent mit sehr bequemem Ledergestühl mit dunkelroten Kontrastnähten und Klavierlack. Sehr schick sind die Karboneinlagen mit eingefassten Fäden, die dem ansonsten nüchtern-eleganten Innenraum ein bisschen rot-schimmerndes Ambiente verpassen. >>

Audi S8 Plus
Das ist die zweite Generation des Audi R8. (Quelle: Hersteller/press-inform)
R8 V10: Der stärkste Serien-Audi aller Zeiten

Italien-Gen im Audi: Mit der zweiten Generation des R8 - im Design nur behutsam verändert - ist alles komplett neu konstruiert. Dabei teilen sich die Ingolstädter die Architektur mit dem Lamborghini Huracan. Und sie haben einen beeindruckenden Sportwagen auf die Räder gestellt. Nie zuvor lief ein schnellerer (330 km/h) und stärkerer (610 PS) Serien-Audi vom Band. Eine Rekordmarke setzt Audi auch beim Preis: Die Topversion startet bei 187.400 Euro und rollt im Herbst zu den Händlern.


Wenn Sie einmal die Gelegenheit haben sollten, den neuen R8 zu fahren, dann genießen Sie es! Ganz einfach, weil dieser Sportwagen einer aussterbenden Art angehört: Denn die Zeit der mächtigen Sauger, die bei jeder Bewegung des Gaspedals aus vollen Rohren losjubeln, neigt sich unweigerlich dem Ende zu. Maximal 610 PS Dabei hat die Musik, die der Zehnzylinder ertönen lässt, Suchtpotenzial. Und Kraft gehört dazu, dieses Ungetüm zu beherrschen. Vor allem im Dynamik-Fahrmodus lässt das Zehnzylinder-Orchester seinem Fortissimo freien Lauf. Da ist es übrigens egal, ob man im Basis-R8-V10 mit nur 540 PS sitzt oder in der schärferen Variante mit 610 PS. Klar erledigt der stärkere R8 auf dem Papier alles schneller und im Rennfahrer-Jargon damit besser. >>

Der Mini Clubman S von Mac Audio. (Quelle: Jordi Miranda)
SUV-Coupé mit 585 PS

Die rollende Soundmaschine - dieser Mini Clubman S ist eine Diskothek. Das Gewummer auf vier Rädern ist zwar wenig Gentleman-like, aber dennoch ein enormer Spaßfaktor für Männer. Also schauen wir uns den dröhnenden Flitzer von Mac Audio genauer an. Und nehmen dazu die Hilfe eines Motor-Journalisten in Anspruch.


Ein Auto wie ein ein Rock-Konzert: schnell und laut. Entdeckt haben wir den originellen Umbau auf der Website Miranda Media, sie gehört dem Auto-Journalisten Jordi Miranda. Der hat sich dem Audio-Spezialisten Mac Audio gewidmet, die Firma sitzt in Pulheim nordwestlich von Köln. Klang aus acht Systemen Miranda schwärmt von dem Klang, der aus acht unterschiedlichen Komponenten stammt. Im Einzelnen wippt der Mini durch folgendes Equipment so nett an der Ampel: Die Computer-programmierbaren Endstufen (3 Stück) mit Digital Sound Prozessor und Mac Audio Reference 2.1 DSP, übernehmen die Befeuerung des Subwoofers und sind für den Antrieb der Front/Heck-Lautsprechersysteme verantwortlich. Bei diesen Lautsprechern handelt es sich Mac Audio Star X 2.16, die jeweils vorne und hinten >>

SUV-Coupé
Das Sport Racing Bike von Audi ist limitiert. (Quelle: Hersteller)
Audi-Fahrrad für 17.500 Euro

Für Audi-Fans, die schon alle Modelle in der Garage stehen haben, gibt es jetzt ein ganz besonderes "Spielzeug" - allerdings mit deutlich weniger PS als der R8 oder der Prologue: das Audi Sport Racing Bike. Und das Wort "Fahrrad" wäre für dieses Hightech-Bike schon fast eine Beleidigung. wanted.de stellt Ihnen das Nobelmodell von Audi vor. Auch andere Autobauer bieten interessante Fahrräder.


In dieser Saison sind High-End-Fahrräder angesagt. Die Oberklasse dieser Kategorie kommt dieses Jahr aber wohl von Audi. Der Autobauer verspricht allen Interessenten den ultimativen Fahrspaß und pure Dynamik auf zwei Rädern. Doch das hat natürlich seinen Preis: 17.500 Euro kostet das Sport Racing Bike. Zum Vergleich: Für das gleiche Geld ist ein Audi A1 zu kaufen. Wer dennoch umsatteln möchte, der sollte sich beeilen: Denn das teure Bike wird in einer limitierten Auflage von nur 50 Exemplaren gebaut. Carbonfaser sorgt für ein Federgewicht Aber was macht das Fahrrad so teuer wie ein Auto? Das zusammen mit dem Technik-Unternehmen "CarbonSports" entwickelte Sport Racing Bike wiegt dank der auch im Automobilbau verwendeten Carbonfaser insgesamt nur 5,8 Kilogramm. Beim Treten in die Pedale sorgen also nur Gegenwind, Steigungen und das Eigengewicht des Fahrers für Erschwernis. >>

Der Porsche 919 Hybrid bei einer Testfahrt für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans 2015. (Quelle: press-inform)
Le Mans 2015: Alle gegen Audi

Die 83. Auflage der legendären 24 Stunden von Le Mans wirft ihre Schatten voraus. Toyota und Porsche wollen dem Titelverteidiger Audi das Leben schwer machen. Und Nissan reitet seine Attacke mit einem außergewöhnlichen Konzept.


Der Frontantrieb ist im Straßenverkehr aufgrund seiner Vorteile geschätzt. Autos mit diesem Konstruktionskonzept sind leicht zu beherrschen und günstiger als giftige Heckschleudern. Im Rennsport ist es umgekehrt: Sogenannte Frontkratzer bieten im Grenzbereich deutliche Nachteile gegenüber den heckgetriebenen Boliden. Bei den 24 Stunden von Le Mans will Nissan jetzt den Gegenbeweis antreten. Der japanische Autobauer tritt in der LMP1-Königsklasse mit einem Frontmittelmotor-Auto an, bei dem die Vorderräder die Kraft des V6-Triebwerks auf die Straße bringen. Nissans Batmobil mit 1400 PS? Schon die Optik garantiert Aufmerksamkeit. Der 4,65 Meter lange GT-R LM Nismo ähnelt mit seiner langen Motorhaube und dem flachen Cockpit eher dem Batmobil, als einem Le-Mans-Renner. Obwohl Nissan seit 16 Jahren nicht mehr in der Top-LMP1-Klasse angetreten ist, waren die Japaner in anderen Rennserien erfolgreich. "Wir haben mit dem Nissan Zeod RC enorme Erfahrungen bei Hybridrennwagen gesammelt. Die werden uns jetzt zugutekommen", sagt Marketing-Chef Roel de Vries. >>

Der neue Audi R8 fühlt sich auch auf der Rennstrecke zu Hause. (Quelle: Hersteller)
So rasant ist der neue Audi R8

Der neue Audi R8 soll Jagd machen auf die Schwestermarke Porsche und ihren übermächtigen 911. Bei der zweiten Generation hält Audi die Entwicklungs-Zügel daher fest in der Hand und dreht an verschiedensten Stellschrauben, um zu glänzen. Das fängt bei der Antriebstechnik an und hört beim Fahrverhalten auf.


Die optische Effekthascherei überlässt Audi der wilden italienischen Tochter Lamborghini. "Das Auto soll kein brachialer Blickfang werden. Understatement ist wichtig, aber es soll perfekt fahren", sagt Quattro-Chef Heinz Hollerweger. Die Prämisse der formellen Zurückhaltung galt schon beim ersten R8, jetzt soll die Audi-Vorzeige-Flunder bei der Fahrdynamik mit dem wilden Bruder Lamborghini Huracan mithalten. Optisch zeigt sich der zweite Audi R8 blasser denn je. Auf den ersten Blick könnte es auch eine gründliche Modellpflege sein, denn wirklich viel hat sich abgesehen vom deutlich aufgewerteten Heck nicht getan. Merkmale eines Rennwagens Die Voraussetzungen für mehr Fahrdynamik sind gegeben, da sich Lamborghini Huracan und Audi R8 das Leichtbau-Chassis, das aus einer Hybridbauweise aus Aluminium mit Carbonteilen besteht, teilen. >>

Das ist die neue Studie Audi Prologue (Quelle: Hersteller / press-inform)
Staunen über den Audi Prologue

Prolog zum kommenden Audi A9: Audi hat jüngst seine neue Studie Prologue vorgestellt, der Wagen sorgte in Beverly Hills für Furore. Sobald der neue Super-Audi in Serie gebaut ist, wird aus ihm wohl das Top-Modell der Marke – Branchen-Insider vermuten Preise ab 80.000 Euro aufwärts.


Bentley, Rolls-Royce, Ferrari und immer mal wieder sogar ein Bugatti: Die Jungs vom Valet-Service des noblen SLS-Hotels in Beverly Hills kann man nicht so leicht beeindrucken. Doch bei diesem Auto verschlägt es sogar ihnen die Sprache. Denn das, was da silbern und stylish zum Schaulaufen durch Hollywood startet, haben auch sie noch nicht gesehen: Nur zwei Tage nach ihrer Weltpremiere auf der LA Autoshow - die läuft noch bis 30. November - schickt Audi die Designstudie "Prologue" zur Testfahrt über den Boulevard der Eitelkeiten und macht das Showcar sogar vollends zum Showstar. Schaulaufen in Beverly Hills Im Konvoi mit zwei Streifenwagen der Beverly Hills Cops, deren gewaltige Lichtorgeln wunderbar bunte Reflexe auf den schillernden Lack zaubern, schwimmt der riesige Silberfisch deshalb wie selbstverständlich durch den Verkehr auf der 3rd Avenue, dem Wilshire Boulevard oder dem legendären Rodeo Drive >>

Ein Renner ohne Fahrer - der RS7 (Quelle: Audi/press-inform)
Audi RS7 - schnell und führerlos

Rennstreckentempo wie von Geisterhand: Audi lässt einen RS7 Bestzeiten auf die Rennstrecken brennen – führerlos. Spielzeug für Erwachsene, Zukunft des Autos oder einfach nur Spinnerei? Eines ist automatisiertes Fahren keineswegs: langweilig.


Auf der Geschwindigkeitsanzeige nähert sich die Tachonadel der 180er-Markierung. In ein paar Sekunden steht die erste Kurve an. Der Puls steigt. Die Nackenhaare stellen sich auf. Adrenalin schießt ins Blut. Dann ist es soweit. Starkes Anbremsen, links einlenken und wieder rauf aufs Gas. Von außen sah das alles so schnell aus – hier wirkt das Ganze um ein Vielfaches intensiver. Der fahrende Computer Denn an diesem Tag muss nicht nur seinem eigenen Fahrkönnen, auch nicht dem eines Rennfahrers vertraut werden. Nein, an diesem Tag fährt ein 560 PS starker Audi RS7 allein – und man selbst als Passagier auf dem Beifahrersitz. Den Satz von Audi-Technikvorstand Ulrich Hackenberg im Ohr "Der RS7 fährt auf dem Level eines Rennfahrers, und das dauerhaft und ohne zu ermüden", geht es gen Tripple-Linkskurve auf der Rennstrecke in Oschersleben. Soeben werden die Insassen des selbstfahrenden Autos Zeuge einer perfekten Kurvenkombinations-Durchfahrt. >>

Audi A7 TDI Sportback Competition (Quelle: Hersteller)
Audi A7 TDI Sportback competition: Luxus-Diesel

Der Audi A7 Sportback 3.0 TDI competition bietet viel Kraft, gewohnten Luxus und jede Menge Fahrspaß. Ab August kommt der neue Ingolstädter auf die Straße. Es ist derzeit der stärkste A7 Sportback mit Selbstzünder.


Als 2010 der A7 Sportback auf den deutschen Markt kam, haben sich viele gefragt: Was soll das denn? Der Mischling aus A6 Avant und A8 polarisierte von Anfang an. Sehen seine massive Front aggressiv und sein Heck ein wenig traurig aus, so wirkt er als Gesamtes wie zu Stahl gewordene Männlichkeit. Nun feiert der A7 seine Modellpflege, die sich zum einen auf ein paar kleinere Anpassungen seines äußeren Erscheinungsbildes beziehen und zum anderen die Motorenpalette betrifft. Audi feiert Turbodiesel-Technologie Passend zur Modellpflege, die zeitlich mit dem 25-jährigen Jubiläum der Turbodiesel-Technologie aus dem Hause Audi zusammenfällt, gibt es eine zwei Zentimeter tiefer gelegte Jubiläumsausgabe des A7, den Audi A7 TDI Sportback competition. Der ab 72.000 Euro teure und 4,97 Meter lange Jubilar zeigt Änderungen am Singleframe-Grill, den Stoßfängern, den Abgasendrohren und den Scheinwerfern, die jetzt serienmäßig in LED-Technik verbaut sind. >>

Der Audi S8 kommt mit 520 PS auf die Straße. (Quelle: Hersteller)
Der neue Audi S8: S wie Sause

Normalerweise greifen  wir ja immer zu den dicksten Dingern. Zwölfzylinder gerne – aber in diesem Fall entscheiden wir uns mal anders: Acht Töpfe müssen reichen. Warum das die richtige Entscheidung ist? Der neue Audi S8 liefert die Antwort.


520 PS lässt der vier Liter große V8-Biturbo los – und die haben es in sich: Wie am Schnürchen gezogen marschiert der knapp zwei Tonnen schwere Oberklässler los. Die Achtstufen-Tiptronic wechselt die Gänge sanft und ohne Zugkraftunterbrechung  - auf Wunsch im "Dynamic-Modus" zackig und flott. Grandioser Klang Grandios ist der Klang, der aus den vier ovalen Endrohren entlassen wird. Markant, ohne nervig zu sein, macht der S8 auf den Biturbo unter der Haube aufmerksam. Warum Audi ein Zylinderabschaltsystem in ein Fahrzeug verbaut, das vermutlich weitgehend auf Autobahnen zuhause ist? Fragen Sie mal bei den Ingolstädter Ingenieuren nach. Nur 4,1 Sekunden verfliegen, bis das Head-up-Display die 100er-Marke glasklar in die Windschutzscheibe projiziert. Dank 650 Newtonmeter Drehmoment, die von 1700 bis 5700 Touren anliegen, nimmt die Sause fast kein Ende. >>

'Beauty and the Beast' - Schönheit und Monster zugleich: der Audi RS7 Sportback. (Quelle: Hersteller)
Audi RS7 Sportback: Der Schöne mit Niveau

Wenn bei einem Automobil aus Ingolstadt ein S drauf steht, ist meist ein Sechszylinder drin. Und wenn RS draufsteht, handelt es sich oft um einen Audi mit Achtzylindern. Wir durften das neueste Modell mit dem RS-Schriftzug im Singleframe-Grill testen - das Luxus-Coupé Audi RS7 Sportback.


"Beauty and the Beast" - Schönheit und Monster zugleich: Das soll laut Audi-Verantwortlichen den RS7 A7 Sportback charakterisieren. Und in der Tat: Auch drei Jahre nach Markteinführung ist das Edelcoupé mit dem weit heruntergezogenen Heck und dem ausfahrbaren Spoiler immer noch ein Hingucker. Starker Auftritt Die RS-typische Kosmetik steht dem Schönling gut: Breite Schweller, markante Stoßfänger, riesige Motorhaube, 275er-Pneus auf 20-Zöllern im 7-Doppelspeichen-Design und 20 Millimeter tiefer gelegt. Der in Sepang-blau (der Bezug auf eine Rennstrecke muss wohl sein) lackierte Ingolstädter macht Eindruck. Mission Beauty erfüllt. Mindestens genauso wichtig wie die Optik ist die Technik: Hier setzen die Ingolstädter auf einen vier Liter großen V8 mit Doppelturbo-Unterstützung, der maximal 560 PS mobilisiert. >>

Der derzeit stärkste Audi. (Quelle: Hersteller)
Audi RS 6 Avant – Kann weniger mehr sein?

wanted.de-Autor Christian Sauer schnappte sich mit dem RS 6 Avant den derzeit stärksten Audi für eine Testfahrt und war dennoch überrascht – der Neue leistet weniger als der Vorgänger – hier sein Bericht.


Das Wettrüsten der Automobilhersteller geht weiter: Längst zählt man(n) mit 500 PS nicht mehr zur absoluten Spitze der Leistungssportler, unabhängig ob in der aufsehenerregenden Form einer flachen Flunder oder "undercover" im Gewand einer Power-Limousine respektive eines Kombis gekleidet. In diesem Segment gibt es seit Jahren einen harten Dreikampf unter den süddeutschen Premiumherstellern, der mit der dritten Generation des Audi RS 6 nun in eine neue Runde geht. BMW legte 2011 mit dem 560 PS starken M5, den es ausschließlich als Limousine mit Hinterradantrieb gibt, eindrucksvoll vor. Das bewies bereits unser Test im letzten Jahr. Mercedes-Benz konterte vor kurzem mit der Neuauflage des E 63 AMG, der traditionell auch als Kombi mit Namen T-Modell bestellt werden kann. Erstmals ist er auf Wunsch auch mit Allrad und als leistungsgesteigerte S-Version mit 585 PS statt 557 PS zu haben und bekam von uns den Titel als stärksten Business-Jet auf vier Rädern verliehen. Bis dato gebührte dieses Superlativ dem RS 6, der in der zweiten Generation auch noch als Limousine angeboten wurde. Mit einem, vom Lamborghini Gallardo abgeleiteten, mit zwei Turbos aufgeladenen Zehnzylinder fuhr er von 2008 bis Ende 2010 zumindest auf dem Papier seinen beiden Konkurrenten davon. >>

Der Audi RS 4 schafft es mit 450 PS auf eine Spitzengeschwindigkeit von 280 km/h. (Quelle: Hersteller)
Audi RS 4 - der Sportwagen-Killer

Der Wolf im Schafspelz - Für kaum ein Auto trifft das Synonym besser zu als für den Audi RS 4. Der Ingolstädter stellt von seiner Performance und vom Preis her so manchen Sportwagen in den Schatten stellt, obwohl er seine Power nicht auf den ersten Blick preis gibt. Seine inneren Werte überzeugten unseren Autor und Testfahrer Christian Sauer.


Respekt! – der Sound, die Beschleunigung, die Straßenlage – hätten wir einen Sozius mit verbundenen Augen auf dem Beifahrersitz Platz nehmen lassen, wäre die Chance auf Erkennen des richtigen Wagens gleich der eines Lottogewinns. Die Vehemenz, wie man bei voller Kraft in die sportlich geschnittenen Sitze gepresst wird, lässt einen reinrassigen Sportwagen vermuten. Die Info, nach nur 4,7 Sekunden Tempo 100 passiert zu haben und so weiter bis 280 beschleunigen zu können, würde den Verdacht bestätigen. Hätten wir den Probanden aber auf einen der Rücksitze gesetzt oder zwei weitere Testkandidaten samt Reisegepäck eingeladen, wäre die Lösung ein Stück näher in Greifweite gerückt. Ein sportlicher Viertürer muss es also sein. Geübte Ohren würden wahrscheinlich das Klangbild eines Achtzylinders identifizieren und die Auswahl verringere sich weiter. Für einen klassischen V8 "made in USA" dreht er zu hoch, also müsste es ein High-Tech-Triebwerk à la BMW M, Mercedes-AMG oder Porsche sein. >>

Der Maserati Ghibli Diesel 2017 macht eine gute Figur auf der Straße. (Quelle: Hersteller)
Was bringt die Frischzellenkur für den Ghibli?

Der Maserati Ghibli ist unters Messer gekommen. Nach drei Jahren auf dem Markt erfolgt das erste, sehr dezente Facelift.


2013 gab der Maserati Ghibli sein Debüt im hart umkämpften Premium-Business-Segment. Der Aufschrei war groß, als klar wurde, dass unter dem scharfen Design auch ein Dieselmotor zum Einsatz kommen würde. Immerhin hat sich Maserati 100 Jahre lang darum drücken können. Drei Jahre später folgt nun das erste Facelift. Die Begeisterung in der Autowelt wird sich allerdings angesichts der nahezu ausschließlich im Interieur stattfindenden Frischzellenkur im überschaubaren Rahmen halten. Was am Ende jedoch bleibt, ist zumindest die Erkenntnis, dass der Fünfsitzer nicht schlechter geworden ist.

Facelift
Hier fährt das schnellste dieselbetriebene Luxus-SUV der Welt. (Quelle: Hersteller)
Hier fährt das weltschnellste dieselbetriebene Luxus-SUV

Der Bentayga ist der erste Bentley mit einem Dieselmotor. Mit 270 km/h ist er zugleich das schnellste Diesel-SUV der Welt.


Das neueste Familienmitglied der Edelmarke aus Großbritannien ist der Bentayga. Oder anders formuliert: Das neue Volumenmodell aus Crewe wird zum luxuriösen Dauerläufer mit Sprinterqualitäten. Denn dank des neuen 4,0 Liter großen und 435 PS starken V8-Dieselmotors, den er sich mit dem Audi SQ7 teilt und welcher aus dem ungarischen Audi-Werk in Győr nach England geliefert wird, avanciert der Brite zum schnellsten dieselangetriebenen Luxus-SUV der Welt.

Diesel-Bentayga
Cadillac hat den Escala vorgestellt. Die coupéhafte Limousine soll nun dem Panamera Angstperlen auf den Lack treiben. (Quelle: Cadillac)
Konzeptlimousine treibt Panamera Angstperlen auf den Lack

Cadillac zeigt mit dem Escala Concept eine Oberklasse-Limousine, die zwar offiziell im Segment der S-Klasse fischen, aber vielmehr zum Konkurrenten des Panamera werden könnte. 


Mit der Limousinen-Studie Escala Concept gibt Cadillac jetzt einen Ausblick auf seine kommende Design-Linie. Und auch auf ein mögliches neues Flaggschiff oberhalb des jüngst vorgestellten CT6. Öffentliche Premiere feiert der coupéhaft geschnittene Viertürer auf dem Concours d’Elegance im kalifornischen Pebble Beach.

Escala Concept
Asphalt statt Rasen: Diese Autos fahren unsere Profi-Fußballer. (Quelle: Audi AG)
Diese Autos fahren Neuer, Hummels und Özil

Hummels, Özil und Co. – sie alle geben nicht nur auf dem Rasen ordentlich Gas. Die Sportskanonen neigen auch in ihrer Freizeit zu einem hochtourigen Lebensstil in Form vieler PS unter einer schnittigen Karosserie. Lesen Sie, in welchen Luxuskarossen unsere Profi-Fußballspieler unterwegs sind.


Als echter PS-Liebhaber outet sich Mesut Özil – und das nicht nur, weil der Arsenal-Spieler Ferrari Gründer Enzo Ferrari zum Verwechseln ähnlich sieht.

Fußballer
Am 28. April wäre der legendäre Gründer von Lamborghni, Ferruccio Lamborghini 100 Jahre alt geworden. WANTED.DE würdigt den Unternehmer, der auch abseits von Supersportwagen große Erfolge feierte. (Quelle: Imago/ Leemage)
Autonarr, Querdenker, Winzer: Ferruccio Lamborghini

Aus der Welt der Schönen und Reichen sind die Autos von Lamborghini nicht mehr wegzudenken. Die Boliden zählen heute zu den stärksten und exklusivsten Sportwagen der Welt. Maßgeblichen Anteil zum Erfolg trug der Firmengründer Ferruccio Lamborghini bei, der am 28. April 100 Jahre alt geworden wäre. Der legendäre Unternehmer feierte seine ersten Erfolge allerdings nicht mit rassigen Sportwagen, sondern mit Traktoren.


Als Ferruccio Lamborghini in den 60-er-Jahren daran ging, seinen Traum vom ultimativen Sportwagen in die Tat umzusetzen, hatte er bereits ganz klare Vorstellungen. An Flugzeuge, gar an Raketen sollten die Luxusflitzer erinnern - und in Design und Technik alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen. 

Lamborghini
Automarken auf zwei Rädern: Die Fahrräder der Fahrzeugbauer (Quelle: Hersteller)
Diese Fahrräder gibt es von Porsche und Co.

Viele Kreationen der Autohersteller gibt es auch mit zwei Rädern. Fahrräder sind eine willkommene und prestigeträchtige Ergänzung der Produktpalette - gerade für die Hersteller von Luxus-Autos. 


Nur Fahrzeuge bauen Autohersteller schon lange nicht mehr. Sie bieten ihren Markenfans in den eigenen Shops vom passenden T-Shirt bis zur Sporttasche mal mehr und mal weniger nützliche Produkte an, die alle eines eint: Sie tragen das Emblem der Marke. Im Kern stehen die Hersteller für Mobilität. So ist es ja eigentlich nur folgerichtig, dass einige auch eigene Fahrräder bauen: Der Weg vom Vierrad zum Zweirad ist da nicht allzu weit. Wer auch ein Fahrrad seiner Lieblings-Automarke fahren will, muss je nach Marke unterschiedlich tief in die Tasche greifen. Dabei fällt auf: Je mehr deren Autos kosten, desto teurer sind die Räder. AMG-Rad für 9990 Euro Während bei VW ein Citybike ab 670 Euro zu haben ist, kostet das günstigste Erwachsenen-Rad bei BMW schon ab 995 Euro. Bei Mercedes geht es bei 1200 Euro los, Porsche-Räder gibt es ab 2650 Euro. Und wer statt eines Kleinwagens lieber ein Fahrrad der Mercedes-Tochter AMG in der Garage stehen haben will, ist mit 9990 Euro dabei. So viel kostet das Mountainbike, das die Tuning-Firma in Zusammenarbeit mit der Fahrrad-Marke Rotwild aktuell auf dem Markt hat. >>

Zwei Räder
Rolls-Royce Dawn (Quelle: dpa)
Autoträume - die Premium-Stars der IAA 2015

Endlich – die IAA 2015 begeistert wieder die Autofans. Während Elektro-Autos kaum noch zu sehen sind, setzen die Hersteller verstärkt auf SUV. Und die fallen mitunter enorm groß und luxuriös aus. Aber auch bei luxuriösen Cabrios tut sich einiges, wie der neue Rolls-Royce Dawn zeigt. Porsche, Audi, Mercedes, Ferrari, Lamborghini und Co. - eine Auswahl der interessantesten neuen Premium-Autos sehen Sie hier.


Neue Traumautos zuhauf: Über das neue S-Klasse-Cabrio und den BMW 750 Li xDrive hatten wir schon ausführlich berichtet. Auch das neue Edel-SUV Bentley Bentayga hatten wir Ihnen vorgestellt. Nun also der Hauptgang zur Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt. G-Gigant von Brabus Gewaltige Power auf die Piste bringt der Brabus 850 6.0 Biturbo Widestar. Brabus hat auf Basis des Mercedes-AMG G 63 ein 2550 Kilogramm schweres Fahrzeug entwickelt, das dank seines 850 PS starken Achtzylinders in nur 4,0 Sekunden auf Tempo 100 rennt. Unter der Haube steckt ein Biturbo Achtzylinder, der bislang ausschließlich den Sportlern auf Basis der CLS-, E-, SL- und S-Klasse vorbehalten war. Für die G-Klasse vergrößerte der Tuner den Hubraum. Außerdem wurde unter anderem ein spezielles Ansaugmodul entwickelt. >>

Das ist das neue S-Klasse-Cabrio von Mercedes. (Quelle: Hersteller/press-inform)
Weltpremiere Mercedes S-Klasse Cabrio

Er ist wieder da: Mercedes bietet seine exklusive S-Klasse nach 44 Jahren Abstinenz wieder als Cabriolet an. Die Weltpremiere auf der Frankfurter IAA bedeutet vor allem eines: Schwere Zeiten für den doppelsitzigen SL-Roadster aus dem eigenen Haus.


Solvente Cabrio-Freunde horchen auf: Was mit dem wunderschönen Mercedes 280 SE im Jahr 1971 ein vorläufiges Ende fand, wird nun fortgesetzt: Ein Cabriolet für die S-Klasse von Mercedes. Mit dem 5,03 Meter langen Cabrio legen die Stuttgarter bereits das sechste Derivat der S-Klasse auf. Sechs Modelle der S-Klasse Derart viele Varianten dürften nicht nur bei den Hauptkonkurrenten BMW und Audi für Kopfschmerzen sorgen - BMW hat gerade sein neues Flaggschiff vorgestellt. Auch bei Bentley und Rolls-Royce dürfte das neue Modell Unruhe bringen. Mit der offenen Variante ist die S-Klasse-Familie nunmehr komplett. Das Topmodell wird die offene Version des S 63 AMG 4matic Cabriolets mit 585 PS, 900 Nm Drehmoment und Allradantrieb sein. Der offene S 500 wird ausschließlich über die Hinterachse angetrieben. >>

Das neue Flaggschiff - BMW 750 Li xDrive (Quelle: Hersteller/press-inform)
750 Li xDrive - das neue Flaggschiff von BMW

Vorfreude ist die schönste Freude: In New York hat BMW die neue Super-Luxus-Limousine BMW 750 Li xDrive gezeigt. Dabei steht Li für eine verlängerte Version, xDrive bedeutet weiter Allrad-Antrieb. In Deutschland wird die Nobelkarosse zur IAA in Frankfurt ab Mitte September vorgestellt. Der neue BMW wird mindestens 113.000 Euro kosten.


Die Mercedes S-Klasse kann sich Ende Oktober warm anziehen. Ab sofort setzt der neue 7er BMW das Maß der automobilen Dinge. Mehr luxuriöse Fahrdynamik bietet aktuell kein anderer. Das sieht natürlich vor allem BMW so. Von außen kaum Neues Dabei muss der ein oder andere Kunde zweimal hinschauen, ob es sich bei der Luxuslimousine aus Dingolfing wirklich um ein neues Auto oder eine sehr gründliche Modellpflege handelt. Das räumt auch Paul R. Simon, Verkaufsleiter von BMW of Manhattan, ein: "Das meiste hat sich tatsächlich im Innenraum getan. Wer in den Wagen einsteigt, ist begeistert." Hier fallen neue Bedienelemente, Touch-Oberflächen, weiches Leder und edle Holzleisten ins Auge. Dabei ist der 7er BMW der Generation 2016 in vielen Punkten anders als der Hauptkonkurrent Mercedes S-Klasse, den man unbedingt einholen will. >>

Mehr Power für BMW: 50 Jahre Alpina. (Quelle: Hersteller/ press-inform)
Schöner rasen im BMW: 50 Jahre Alpina

Bei Autos ist es wie bei Männern und Wein: Je älter, desto besser. Das gilt auch für den BMW-Veredler Alpina - der feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Bei vielen BMW-Fans gibt es seit Jahrzehnten ein ungeschriebenes Gesetz. Die sportlichsten Modelle kommen nicht von der M GmbH aus Garching, sondern aus Buchloe.


Die Sportlimousinen, Powercoupés und Spaßroadster aus dem Allgäu haben in der Auto-Szene einen Namen wie Donnerhall. Den M7, den BMW sich seit Jahren nicht traut zu bauen und damit der Konkurrenz von Mercedes und Audi eine offene Flanke liefert, gibt es seit vielen Jahren bei Alpina. Der Namen des Buchloer Luxusmodells: Alpina B7. B5 und B6 Bi-Turbo zum Geburtstag Die Stars des Modellprogramms tragen aktuell jedoch die Bezeichnungen Alpina B5 / B6. Zum 50. Firmengeburtstag beschenkt sich die Inhaberfamilie Bovensiepen nicht nur selbst, sondern auch ihre Kunden. Mit einem 600 PS starken Doppelpack aus B5 und B6 Bi-Turbo Edition 50, spektakulär ausgestattet und umfangreich modifiziert. Die meisten Modelle sind längst vergriffen und in alle Welt verkauft. >>

Plattenspieler für unter 2000 Euro bieten viel Leistung fürs Geld (Quelle: Clearaudio)
Top-Geräte

Comeback des Vinyls: Heute setzen Klang-Fans wieder auf die Langspielplatte. Denn die analoge Technik gilt bei HiFi-Enthusiasten als Nonplusultra. wanted.de hat sich für Sie am Markt der Geräte bis 2000 Euro umgeschaut.


HiFi - klingt zunächst nicht gerade günstig. Zumal ein Plattenspieler allein nicht reicht, zumindest ein guter Verstärker und hochwertige Lautsprecher gehören auch noch dazu. Tatsächlich sagt Roland Stehle von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu): "Hier geht es um sehr hochwertige Geräte, die aus sehr hochwertigen Komponenten und Materialien gefertigt sind. Auch fünfstellige Preise sind gerechtfertigt." Auf Boxen und Verstärker kommt es an Aber: Es geht auch günstiger, wenn die einzelnen Bausteine optimal aufeinander abgestimmt sind. Oder wie Heinz Lichtenegger, Chef des österreichischen Unternehmens Audiotuning, erklärt: "Es hilft kein 10.000-Euro-Plattenspieler, wenn Boxen und Verstärker nichts taugen!" >>

Top-Geräte
Der Audi RS7 im Test (Quelle: Hersteller/press-inform)
Krawall-Cruiser - Audi RS7 im Praxistest

Mindestens rund 115.000 Euro, 560 PS und kein bisschen zurückhaltend: Dieser Audi RS7 Sportback rast in 3,9 Sekunden von Null auf 100. Das Design wird von den meisten gefeiert; andere rümpfen beim überlangen Rücken die Nase. Beim bollernden Vortrieb gibt es jedoch nur strahlende Gesichter.


Der Audi A7 macht es seinen kleinen Geschwistern nach und krönt die Modellreihe mit einem eindrucksvoll erstarkten RS-Produkt. 560 PS, Allradantrieb, achtstufiges Getriebeautomatik und Vortrieb, als gäbe es kein Morgen. Das Heck des RS7 sorgt für Diskussionen Das mit dem Design des Audi A7 / RS7 ist in der Tat so eine Sache. Von vorne präsentiert sich der viertürige Bruder des familiären A6 schick, flach und allemal elegant. Um sich in das flach nach hinten auslaufende Hinterteil zu verlieben, braucht es jedoch einige Zeit. Es bleibt Geschmacksache, denn der endlos lange Rücken geht rund um die LED-Leuchten in ein leicht hängendes Hinterteil über. Kann man mögen, muss man aber nicht und allemal geht es sehenswerter. >>

Die LP ist zurück (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Das Vinyl-Wunder: Die LP ist zurück

Totgesagte leben länger. Die LP war mit dem Aufkommen digitaler Musikproduktion sowie dem Siegeszug von CD und mp3 viele Jahre mausetot. Doch inzwischen bieten fast alle großen Bands und Künstler aus Klassik, Pop und Rock wieder Singles und Alben auf Vinyl an. Kein Wunder: Vinyl vermittelt eben etwas Besonderes.


So ist die LP: Ein opulentes Artwork mit Extras anstatt Kunst auf einer nur Badezimmerkachel-großen CD. Ein Sound, der wärmer und natürlicher klingt als die kühle CD-Transparenz. Das hat die LP zurückkehren lassen. Die Verkaufszahlen steigen und steigen analog zur Nachfrage bei edlen Plattenspielern. Schallplatte wieder gefragt 2014 kauften die Fans in Deutschland 1,8 Millionen LPs – so viele wie seit 1992 nicht mehr und 33 Prozent mehr 2013. Derzeit liegt der Marktanteil von Vinyl insgesamt bei bescheidenen 2,6 Prozent. Doch das ändert sich rasant. In den USA wurden 2014 schon über neun Millionen Alben und Singles verkauft – das sind 50 Prozent Zuwachs gegenüber 2013. Hier liegt der Anteil am US-Musikmarkt bereits bei sechs Prozent. Neben den Rockklassikern aus dem Archiv erscheinen >>

Das optimale Klangerlebnis gibt es nur mit den richtigen Kopfhörern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Edelkopfhörer: Diesen Luxus kann man hören

Ob zu Hause auf der Designer-Couch, beim Fitness Workout oder am Pool: Mit dem Mp3-Player lässt sich die Lieblingsmusik überall mit hin nehmen. Doch nur wirklich gute Kopfhörer bieten auch exzellenten sowie nuancierten Hörgenuss und sind dabei noch modisches Accessoire. wanted.de stellt Ihnen die besten Kopfhörer für ein optimales Klangerlebnis vor.


Früher waren sie im Studio zu Hause. Tontechniker und Produzent am Mischpult hörten genau, was die Band hinter der Scheibe rockte. Lange her. Heute sind sie überall. Doch so einfach ein Kopfhörer zu bedienen ist, so schwierig ist die Auswahl. Den ultimativen Kopfhörer gibt es nicht "Er ist ein extrem individuelles Produkt, sein Klang hat die wichtigste Bedeutung, aber Komfort, Passform und Optik spielen bei der Auswahl eine genauso große Rolle", erzählt Thorsten Jörg, Kopfhörer-Experte des renommierten, bereits 1982 gegründeten Fachgeschäfts "HiFi-Profis" in der Frankfurter Innenstadt. Vor kurzem eröffnete das Haus als eines der wenigen Geschäfte in Deutschland ein Kopfhörer-Studio. Hier lassen sich Edelkopfhörer zwischen 500 und 5000 Euro vergleichen. >>

Die Ersatzteile für Oldtimer sind nicht immer leicht aufzutreiben. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Wie Sie an Ersatzteile für Ihren Oldtimer kommen

Heute eine Panne, morgen repariert: Für Besitzer aktueller Autos ist das eine Selbstverständlichkeit. Doch bei Oldtimern wird es da schon komplizierter. wanted.de verrät Ihnen, wie Sie an die Organspenden für Ihre betagten Autos kommen.


Die Zahl der Oldtimer in Deutschland wächst stetig: Laut dem Kraftfahrtbundesamt waren zum Jahreswechsel fast eine halbe Million klassischer Fahrzeuge zugelassen. Für die Wartung und Pflege zahlen die Besitzer nach Branchenschätzungen pro Jahr mehrere Milliarden Euro - immerhin muss das Gefährt in Top-Zustand sein, wenn es auch als Geldanlage dienen soll. Kein Wunder, dass die Autobauer Oldtimer-Besitzer als Kundengruppe entdeckt haben und manchmal sogar einen Service auf Neuwagen-Niveau bieten. Jaguar gründet Oldie-Sparte Bei deutschen Herstellern gibt es solche Sparten schon länger, nun kommen auch immer mehr Importeure auf den Trichter - wie Jaguar: Die britische Marke hat dafür die Abteilung Jaguar Heritage gegründet, die alle Klassik-Aktivitäten bündelt. Ob Hersteller oder Importeur: Sie alle bieten spezielle Werkstätten für Reparatur und Restauration. Es gibt Clubs und Ratgeber. Und vor allem bauen sie riesige Ersatzteillager auf, die Oldtimer >>

Luxus-Autos wie der Porsche 911 Targa 4 GTS bieten Fahrspaß oben ohne. (Quelle: Hersteller)
Luxus-Cabrios für die Saison 2015

Der Frühling ist da und Mann möchte sofort den Sommerwagen aus der Garage holen. Wie, Sie haben kein Sommerauto? Unerhört! Damit Sie das schnell ändern können, stellt wanted.de Ihnen die schönsten Versuchungen für den Sommer 2015 vor - natürlich allesamt oben ohne.


Wir starten mit den günstigeren Modellen des Luxus-Segements: Die umtriebigen Ingolstädter von Audi legten den offenen TT Roadster bereits kurz nach dem Coupé nach. Bereits das Basismodell mit seinem zwei Liter großen Turbomotor ist die rechte Wahl, um Spaß zu haben. Der Allradantrieb bleibt für die Fahrdynamik unverzichtbar und wer nicht schalten will, sollte sich gleich für die 230 PS starke Kombination aus Quattro und Doppelkupplungsgetriebe entscheiden. Cabrios aus München 370 Newtonmeter maximales Drehmoment machen dabei nicht nur beim Herausbeschleunigen aus Kurven Laune. Null auf Tempo 100 schafft der 4,18 Meter lange Doppelsitzer in 5,6 Sekunden und auch die Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h unterstreicht das sportliche Image. Der Spritverbrauch: 5,6 Liter Super - in der Realität allerdings wohl kaum möglich. Deutlich wichtiger: Das vollelektrische Stoffdachdach öffnet und schließt sich in zehn Sekunden. Der Basispreis: 39.500 Euro. >>

Diese SUVs sind purer Luxus. (Quelle: Hersteller/ampnet)
Die SUV erobern die Luxusklasse

Bahn frei für die luxuriösen Geländewagen: Wer früher etwas auf sich hielt, fuhr S-Klasse oder einen Quattroporte. Doch in der Liga der Schönsten und Reichsten folgen immer mehr den Spuren des exklusiven Range Rover. Hier entsteht ein neues Nobelsegment der prachtvollen Luxus-SUV.


Land Rover machte es Anfang der 70er Jahre vor und zumindest in Europa folgte fast niemand. Der Range Rover war die artgerechte automobile Haltung für den britischen Landadel und Großgrundbesitzer, die durch Schlamm und über Weiden den Weg zum eigenen Gehöft finden wollten. Ein gewöhnlicher Land Rover kam dafür nicht in Frage. Jeep und Land Rover als Vorreiter In den USA hatte der Jeep Grand Wagoneer eine ähnliche Ausrichtung, wenngleich nicht eine derart exquisite Kundschaft. Doch auch bei ihm gehörten Luxus und Gelände untrennbar zusammen. In Europa erschien später der Montiverdi Sahara, der ab 1976 in kleinen Stückzahlen bei Fissore als ungleicher Bruder des Amerikaners gebaut wurde. Doch Luxus und Geländetauglichkeit entwickeln sich erst 40 Jahre später zu einem neuen Edelsegment. >>

Der neue Lamborghini Aventador LP 750-4 SV leistet 750 PS. (Quelle: Hersteller)
Die Super-Autos von Genf

Für den Genfer Automobil-Salon nur das Beste: Die Hersteller von Luxuswagen lassen die PS-Muskeln spielen. Und das noch bis zum 15. März. Von Mercedes über McLaren bis zu Audi und Ferrari - wir zeigen die Supersportwagen und Luxusboliden des Genfer Autosalons.


So stark rollen die Super-Boliden in Genf vor: Allein 670 PS stecken im Heck des Ferrari 488, bis zu 610 PS an gleicher Stelle der zweiten Generation des Audi R8. Der Aston Martin Vulcan darf seine 800 Pferdchen ausschließlich auf Rundstrecken ausleben. Erkennbar ist der Wagen am überdimensionalen Heckflügel. Das Herz ist ein sieben Liter großer V12-Motor. Trotz des Preises von knapp 2,5 Millionen Euro dürfte der Aston-Martin-Zweisitzer weggehen, wie warme Semmeln. Brabus befeuert seine neue Topversion des S-Klasse-Coupés auf 850 PS. Eine elektronisch auf 350 km/h limitierte Höchstgeschwindigkeit zeichnen das 6,0 Biturbo Coupé auf Basis des Mercedes S 63 aus. Der Edeltuner aus Bottrop feiert damit die Weltpremiere des schnellsten und leistungsstärksten Allradcoupés der Welt. PS-Schau der Superlative McLaren toppt mit dem 675LT seine Straßensportler. Der Name ist Programm: Die Bezeichnung setzt sich aus der PS-Zahl und dem Kürzel für "Longtail" zusammen. >>

Der Bentley Continental mit W12-Triebwerken leistet 423 kW/575 PS. (Quelle: Bentley)
Zwölfzylinder-Modelle aus dem Volkswagen-Konzern

Es gibt in der Autowelt noch eine Zone, die nicht vom Downsizing betroffen ist - sogar beim Volkswagen-Konzern. Die inzwischen zur Tradition gewordenen W12-Triebwerke befeuern in Deutschland derzeit die drei Modellreihen Audi A8, Bentley Continental GT sowie Flying Spur und treten nicht unter sechs Litern Hubraum an. Eine vierte Variante könnte sogar noch dazukommen.


Wie möchten Sie gerne viel Hubraum und zwölf Zylinder genießen? Zumindest eine entscheidende Grundfrage wird bei den luxus- und komfortbetonten Modellen des Volkswagen-Konzerns gleich beantwortet: Die Hubkolben formieren sich in W-Form. Diese Sonderlösung geht auf das Konto Ferdinand Piëchs zurück, der gerne quer denkt und dabei altbewährte Konzepte wie zum Beispiel jenes des V12 schlicht über Bord wirft. Vom Audi bis zum Bentley Jedenfalls ist dieser exotische Zwölfzylinder mit 72 Grad Bank- und 15 Grad Zylinderwinkel - wenn er schon die Spur der V-Tradition verlässt - eine garantierte Konstante im Konzern: Mit charakteristischem Klang, seidiger Laufkultur sowie vehementer Schubkraft treibt er in verschiedenen Ausführungen Audi A8, sämtliche kleine Bentleys von Continental >>

Der Trend geht in die Vergangenheit: Klang-Genießer wählen sorgfältig aus  und wieder auf Röhre. (Quelle: Audreal)
Das perfekte Klangerlebnis

Hörgenuss wie in Reihe eins vor dem Orchester-Graben: Billigboxen von der Stange sind nicht mehr gefragt, Audio-Fans schwören wieder auf Röhre. Klang-Genießer wählen sorgfältig aus und gehen keinerlei Kompromisse ein. Gut so - wir zeigen Ihnen die edelsten Anlagen auf dem Markt.


Ist doch logisch: Wenn schon die Kids Musik von iPod und Smartphone nicht mehr per schnödem In-Ear hören, sondern immer mehr zu wuchtigen Over-Ears mit tollem Klang greifen, dann ist das ein Trend. Und der setzt sich auch in den heimischen Wohnzimmern fort. Vor allem mit der Röhren-Technologie: Röhrenverstärker gelten vielen HiFi-Enthuasiasten als Maß aller Dinge. Zwar hat die Röhre gegenüber moderneren Transistoren technische Schwächen, etwa was Robustheit und Energieverbrauch angeht. Aber: Hörer empfinden den Klang meist als ruhiger und wärmer. Und das zählt. Leidenschaft für guten Klang "Es gibt keinen Markt für Produkte, die jeder ein bisschen mag, sondern nur für Produkte, die jemand besonders schätzt." Was die New Yorker Werbeikone Laurel Cutler – skuillerweise 1995 als erste Frau zum "Man oft he Year" dieser Industrie gewählt – so treffend konstatierte, gilt heute mehr denn je für die Unterhaltungselektronik. >>

Die Erwartungen an den neuen AMG GT sind groß. (Quelle: Hersteller)
Porsche-Jäger: Mercedes-Benz AMG GT

Erhöhter Puls bei Sportwagen-Fans: Mercedes greift den Porsche 911 mit einer rasanten Neu-Edition an. Und die Edelmarke mit dem Stern geht auch gleich daran, die Mitbewerber von Ferrari, BMW und Audi auf die Plätze zu verweisen. Das könnte gelingen: Der neue Mercedes-Benz AMG GT hat auf seiner Weltpremiere überzeugt.


DTM-Ikone Bernd Schneider erzählt aus guten alten AMG-Zeiten, Entwicklungsvorstand Thomas Weber strahlt mit Markenchef Tobias Moers um die Wette und F1-Pilot Nico Rosberg träumt von seinem nächsten Dienstwagen. Affalterbach, 30 Kilometer nordöstlich von Stuttgart, wurde ein paar Stunden zur Boxengasse für den neuen Mercedes AMG GT. Design mit Legenden-Potenzial Und nun scheint es so, als sei der bisherige Top-Wagen Mercedes SLS nur eine engagierte Fingerübung gewesen, die die Mercedes-Ingenieure als Generalprobe für die ganz große Show benutzt hätten. Denn mit dem neuen GT - von der hauseigenen Sportwagenabteilung AMG gebaut - wollen die Schwaben die Sportwagenwelt unterhalb der Supersportler in Wallung versetzen. Bereits das betont organisch-rundliche Design dürfte der Konkurrenz in München, Ingolstadt und Zuffenhausen den Atem verschlagen. >>

Der neue Porsche Targa 911 S4 (Quelle: Hersteller)
So rasant ist der Porsche Targa 911 4S

Noch Coupé oder schon Cabrio? Egal: Der Porsche Targa 911 4S ist ein reinrassiger Rennwagen zum Preis einer kleinen Wohnung. Wir wollten wissen, wie sich der Traumwagen fährt. Dass es laut wird, war klar.


Keine Frage. Man kann mit jedem Sportwagen von Porsche Beifahrerinnen, die nicht häufig in schnellen Autos sitzen, zum Kreischen bringen. Da macht auch der von uns für einen Alltagstest ausgeführte Targa 4S keine Ausnahme. Muss man aber nicht. Obwohl es durchaus Spaß macht, mit welcher Mühelosigkeit der Elfer eine enge Bergauf-Passage hochstürmt und in der Folge das Ansauggeräusch von hinten mit den freudig ängstlichen Lauten von rechts vermischt wird. Tosen und Kreischen Das erklärt vielleicht, warum man gefühlt an der Seite mittelalter Porsche-Fahrer vermehrt junge Begleiterinnen sieht. Deutlich ruhiger wird es, wenn die junggebliebene Angetraute Platz nimmt. Sie weiß, dass der Porsche im Zweifelsfall noch besser bremst als er beschleunigt und vor allem in engen Landstraßenecken in seinem Revier ist. Das gilt insbesondere für die Targa-Version, weil man mit dem ziemlich offenen Dach nicht unbedingt über Autobahnen rast und mit dem serienmäßigen Allradantrieb dafür umso besser >>

Neuer Trend: Carsharing für Luxusschlitten. (Quelle: Auto-Medienportal.Net/Daimler)
Luxus-Carsharing im "Fast Toys Club"

Kleine Jungs spielen gern mit Spielzeug-Autos. Und große Jungs spielen mit lebensgroßen und stark motorisierten Wagen. Weil diese Liebe für Männer zeit- und kostenintensiv ist, hat der Franzose Chris Carel im "Fast Toys Club" ein Carsharing-Modell für Superautos aufgezogen. Denn was mit Golf und Astra geht, das funktioniert auch mit Porsche und Ferrari.


In Kalifornien funktioniert das Modell offenbar schon recht gut. Den Beginn seiner Leidenschaft für schnelle Autos markierte für Carel 2010 ein Ferrari California, dem in den drei darauf folgenden Jahren vier weitere Supersportwagen folgen sollten. Schnelle Autos machen süchtig Der Appetit auf exotische Autos des Franzosen wuchs noch mehr, nachdem er in einem Rennwagen gesessen hatte. Carel hatte mit einem Telekommunikations-Unternehmen Millionen gemacht. Kurzerhand kaufte er zwei Renner. "Das ist wirklich ein Problem", gibt er zu. "Die Sucht hört niemals auf. Wenn ein kleiner Junge in einen Spielzeugladen kommt, will er gleich alles haben. Großen Jungs passiert sowas mit schnellen Autos." >>

Am Ende steht nach 379 Runden und mehr als 5100 Kilometern ein weiterer Doppelsieg von Audi vor Toyota.  (Quelle: Hersteller)
24 Stunden Vollgas in Le Mans

Dieses Rennen ist Lebensstil und Männerkult zugleich: Die 82. Auflage des ältesten und berühmtesten Langstreckenrennens der Welt bot spannende Zweikämpfe und Dramatik bis zum Schluss. Doch auch neben der Piste war über einen Tag lang Action angesagt.


Es ist Samstag, Punkt 15 Uhr in Le Mans - das Warten hat ein Ende und die Motoren heulen auf. Auf diesen Moment haben die 162 Piloten in 3er-Teams in den 54 Rennwagen monatelang hingearbeitet - ab sofort läuft die Uhr rückwärts - noch 23 Stunden und 59 Minuten. Um es vorweg zu nehmen, mehr als ein Viertel von ihnen werden hier, genau einen Tag später, nicht die karierte Zielflagge sehen. Rennfahrer-Asse volksnah Das Spektakel sucht weltweit seinesgleichen und die 24 Stunden von Le Mans sind neben der Tour de France das größte jährliche Sportereignis in Frankreich, im Rennsport höchstens mit der Formel 1 vergleichbar. Doch auf der 13,62 Kilometer langen Strecke, die zu großen Teilen aus ansonsten öffentlichen Straßen besteht, werden an einem Stück ungefähr so viele Kilometer gefahren, wie in einer ganzen langen Formel-1-Saison zusammen.>>

Gepäckset für den Porsche 918 Spyder (Quelle: Hersteller)
Luxus-Reisegepäck für stilbewusste Autofahrer

Automobilhersteller haben heute weit mehr als nur Fahrzeuge im Angebot. So bietet Porsche ein Gepäck-Set an, das speziell auf den 918 Spyder zugeschnitten ist. Der Hybridsportwagen ist mit einem Grundpreis von 768.000 Euro das teuerste Modell aus Zuffenhausen. Das dazu passende Gepäck kostet so viel wie ein VW Golf. Auch andere Premium-Hersteller bieten edle Reise-Utensilien zum Preis eines Kompaktwagens.


Genau 17.731 Euro verlangt Porsche für das komplette Gepäckset. Dafür bekommen die Kunden zwei Ablageboxen, zwei Kleiderschutzhüllen und einen Trolley, die optisch auf das Interieur des Supersportwagens abgestimmt sind. Passend für den engen Sportwagen Vor allem sind die einzelnen Komponenten des Reisesets auch praktisch, weil sie auf die optimale Nutzung des Raumangebots im vergleichsweise engen Sportwagen ausgelegt sind. So sorgt etwa die außergewöhnliche Form des 30 Liter fassenden Trolleys dafür, dass im Kofferraum genügend Platz bleibt, um auch die abnehmbaren Dachhälften des Hochleistungs-Sportwagen bequem verstauen zu können. >>

Ein guter Subwoofer verwandelt Ihr Wohnzimmer in einen Konzertsaal. (Quelle: Hersteller)
Bass, Bass, wir brauchen Bass

Ein guter Subwoofer kann das Wohnzimmer in eine Konzerthalle oder einen Kinosaal verwandeln. Dabei kommt es allerdings nicht auf möglichst laut wummernde Bässe an: "Ein guter Subwoofer ist der, den man gerade nicht hört", sagt Axel Grüning vom Fachhandel HiFi-Concept. Erst wenn ihn der Besitzer aus der Anlage entfernt, sollte der Verlust negativ auffallen. Wir verraten, was Sie beim Kauf beachten sollten und welche Modelle in Tests glänzten.


Grundsätzlich unterscheiden Kenner zwischen aktiven und passiven Subwoofern. Erstere sind auf dem Markt deutlich in der Überzahl, bringen einen eigenen Leistungsverstärker mit, brauchen dafür aber auch eine Steckdose. Die seltenen passiven Lösungen haben dagegen einen externen Verstärker. "Diese Variante findet sich nur in den Extremen", erklärt Grüning. "Entweder bei Bastelschrott oder sehr hochwertigen Lösungen." Die Membran ist ein zentrales Element jedes Subwoofers. Ist sie nach vorne gerichtet, spricht man von "front fire", zeigt sie zum Boden von "down fire". Hinzu kommt die Unterscheidung zwischen Bassboxen mit geschlossenem Gehäuse oder Bassreflexsystemen. Bei letzteren verstärkt eine zusätzliche Öffnung im Gehäuse die Resonanz. Die meisten Bassboxen werden außerdem an den Vorverstärkerausgang der Anlage gestöpselt - eine kleine Anzahl von Herstellern konzipiert aber auch bewusst Subwoofer für reguläre Lautsprecherausgänge. >>

Der LS 600 ist das Flaggschiff der Premiummarke Lexus und wird ausschließlich mit Hybrid-Antrieb angeboten. (Quelle: Hersteller)
Harte Aufholjagd für den Lexus LS 600h

Luxuskarosse aus Fernost: Nach der S-Klasse von Mercedes-Benz nimmt wanted.de-Testfahrer Christian Sauer nun das Topmodell von Lexus genauer unter die Lupe. Kann der Luxus-Hybrid ihn und die anspruchsvolle Kundschaft überzeugen? Wir haben trotz des edlen Auftritts unsere Zweifel.


Das Lexus-Flaggschiff greift an Es ist schon ein sehr selbstbewusstes Statement, dass der Toyota-Konzern den LS600 – das Flaggschiff seiner Premiummarke Lexus – ausschließlich mit Hybrid-Antrieb aber ohne direkten Stromanschluss anbietet. So muss der LS 600h seine Batterie während der Fahrt aufladen. Dies geschieht zum einen durch den Achtzylinder-Motor mit fünf Litern Hubraum und 394 PS, sowie durch die Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation). Den aktuellen Status zeigen die Displays zwischen den digitalen Rundinstrumenten und in der Mittelkonsole an. Dort hält der 12,3 Zoll große LCD weitere Menüs und Anzeigen zur Auswertung des persönlichen Fahrstils parat. Hoher Verbrauch trotz Hybrid Leider lag der Durchschnittsverbrauch in unserem Test meist über zehn Liter auf 100 km und somit auch über dem offiziellen Wert von 8,6 Litern. Gern hätten wir öfters den EV-Modus genutzt, um mit dem Lexus rein elektrisch dahin zu gleiten. >>

Der Bentley Flying Spur besitzt 625 PS. (Quelle: dpa)
Limousinen für die oberen Zehntausend

Die Premiere der neuen S-Klasse war eine Show der Superlative. Mercedes hatte 750 Gäste eingeflogen, schickte ein Feuerwerk in den Himmel und ließ sich die Party nach Schätzungen aus der Branche einen hohen einstelligen Millionenbetrag kosten. Für Mercedes ist die S-Klasse das "wichtigste Symbol für den Ruf des Ganzen". Aber auch die Konkurrenz hat wegweisende Luxus-Limousinen im Angebot.


Stefan Bratzel hält die aufwendige Premiere für eine gute Geldanlage. Luxuslimousinen haben eine viel höhere Gewinnmarge als Autos in allen anderen Fahrzeugkategorien, erklärt der Professor für Automobilwirtschaft an der Fachhochschule Bergisch Gladbach. Mercedes verdiene an einer S-Klasse deutlich mehr als einer A- oder B-Klasse. Die neuste Generation der Limousine wird mit einem V8-Benziner, einem V6-Diesel und zwei Hybrid-Varianten ausgeliefert. Die Motoren leisten zwischen 190 kW/258 PS und 335 kW/455 PS. Die nächste S-Klasse soll Mercedes zufolge neue Maßstäbe bei Komfort, Sicherheit und Effizienz setzen. Doch die Konkurrenz schläft nicht, auch dort bedeuten große Autos große Gewinne. Um zahlungskräftige Kunden buhlen auch die deutschen Premiumhersteller Audi und BMW, Aufsteiger wie VW, Außenseiter wie Jaguar und Bentley, Umsteiger wie Maserati und ein paar asiatische Autobauer. >>

Unterwegs mit dem Audi R8 e-tron. (Quelle: Hersteller)
Unterwegs mit Iron Mans Dienstwagen

Wenn sich jemand mit moderner Antriebstechnik auskennt, dann ist das wohl kein geringerer als Tony Stark im Hollywood-Blockbuster "Iron Man 3". Er nennt schließlich den Audi R8 e-tron in dem Streifen sein Eigen. Wir durften das Strom-Geschoss in der Nähe Berlins testen.


Die Location hätte kaum beeindruckender und passender sein können. Wo früher Flugzeuge starteten und landeten, gehen heute nur noch Flugdrachen in die Luft und die Berliner nutzen die riesige Grünfläche für Freizeitaktivitäten. Flugzeuge gibt es nur noch im kleinen Maßstab als ferngesteuerte Modelle oder in Lebensgröße als historische Ausstellungsstücke zu bewundern. Doch dieser Tage hauchte Audi zumindest einem der riesigen Hangars und dem kaum zu überblickenden Vorfeld wieder Leben ein. Viel Platz wurde benötigt, um die automobile Zukunft mit alternativen Antriebskonzepten "erfahrbar" zu machen. Eine ganze Flotte von Prototypen und Vorserienmodellen stand für Testfahrten zur Verfügung. Aber vor der Praxis erst einmal die Theorie. Der rein elektrisch angetriebene Supersportwagen R8 e-tron sollte eigentlich Audis Antwort auf den BMW i8 und den von uns bereits getesteten Mercedes-Benz SLS AMG Electric Drive werden. Doch dann häuften sich Gerüchte um einen Stopp des Projekts. >>

Beim 24-Stunden-Rennen herrscht ohrenbetäubender Lärm. (Quelle: dpa)
Le Mans: 1440 Minuten lang gibt’s was auf die Ohren

Am fiesesten sind  die Corvetten. Ein Röhren, die Fehlzündung knallt, eine Feuerfontäne stiebt aus dem Auspuff, ein Gangwechsel-Schlag, dann ist die sonnengelbe ZR1 vorbeigedonnert – und das ganze Gedröhne geht wieder von vorne los. Und das noch fast 20 Stunden lang. Beeindruckend und betäubend. Willkommen bei dem 24-Stunden-Radau-Spektakel von Le Mans.


Le Mans – das ist die ganz große Auto-Show. Nicht nur fürs Auge, vor allem fürs Ohr. In vier Klassen treten  Rennwagen an. Jede Klasse hat eigene Reglements für Hubraumgrößen und Motoreneinstellung. Über 50 Autos sind zu Beginn auf der gut 13 Kilometer langen Strecke, alle paar Sekunden brettert ein Wagen vorbei. Fast jeder hat seinen unverwechselbaren Sound. Knallige Fehlzündungen Die Corvette ZR1hört sich fast untertourig an – allerdings brutal laut. Wie ein Trecker, der mit 300 Sachen vorbeischraddelt. Kein anders Auto entlässt so viele knallige Fehlzündungen. Hier werden die Gänge nicht gewechselt, sondern reingeprügelt.  Ähnlich brabbelnd rast Aston Martins V8 Vantage über den Asphalt. >>

Ein Mercedes 300 SL, Baujahr 1962, landete im Jahr 2010 für eine knappe Million Dollar unter dem Hammer. (Quelle: Nidermaier Gooding and Company)
Oldtimer mit Patina im Kommen

Verblichener Lack, Flugrost an der Stoßstange und eingesessene Sitze: Die Spuren der Zeit sind für einen Oldtimer kein Makel mehr. Manchmal steigern sie sogar den Wert der Klassiker. Denn für viele Oldtimer-Fans muss ein Auto mittlerweile eines sein: authentisch. Die Patina wird zum Prestige.


Vor der Oldtimer-Garage "Meilenwerk" in Berlin parkt ein azurblauer Honda Civic. Die Chromzier angegraut, das Veloursgestühl gut eingesessen, ein H-Kennzeichen am eigenwillig-rundlichen Heck. Nicht jeder mag in diesem Alltagsgefährten aus den ausgehenden Siebzigern bereits einen Klassiker sehen. Und doch sieht genau so eine Zukunft des Oldtimermarktes aus. Ein banales Auto irgendwie, aber authentisch in allen Teilen. Ist-Zustand wird konserviert Und genau darum geht es: Um Autos, denen man das Alter ansieht. Um matte Stellen im verblichenen Lack, um erste Risse im vollnarbigen Leder, um Flugrost an den Chromstoßstangen. Denn längst konservieren Fahrer und Sammler klassischer Automobile bevorzugt dessen Ist-Zustand. Ein Trend, der als Begleiterscheinung des Oldtimerbooms der vergangenen Jahre entstanden ist: Alleine von 2007 bis 2011 stieg die Zahl der beim Kraftfahrt-Bundesamt gemeldeten Oldtimer – also der mindestens 30-jährigen >>

1200 Euro teuer: Die AKG K3003 In-Ear-Kopfhörer (l.) (Quelle: Spiegel Online)
Kopfhörer für 1200 Euro

Mit diesen Kopfhörern soll man neue Klangwelten entdecken und ein ultimatives Hör-Erlebnis geboten bekommen. Der österreichische Audio-Spezialist AKG bringt die K3003 aus Edelstahl auf den Markt. Der Kostenpunkt für die In-Ear-Kopfhörer: 1199 Euro. AKG ist aber nicht der einzige Hersteller, der teure Ohrhörer für unterwegs produziert. Bilder der verschiedenen Klangwunder gibt's in unserer Foto-Show.


Die Tonspezialisten von AKG sind eigentlich für erstklassige Kopfhörer im mittleren Preissegment bekannt. Jetzt verkaufen die Österreicher In-Ear-Kopfhörer für rund 2000 Euro. Für diese Summe bekommt man mit den K3003 die "kleinsten echten Drei-Wege-Kopfhörer" der Welt. Drei-Wege bedeutet, dass jeweils ein Treiber auf die Hoch-, Mittel- oder Tieftöne spezialisiert ist. Üblicherweise sind nur große Lautsprecherboxen mit Drei-Wege-Systemen ausgestattet. Aus einem Guss Die K3003 sind aus einem einzigen Stück Edelstahl geformt. Dadurch sind die Kopfhörer besonders robust, aber auch etwas schwerer als normale In-Ear-Modelle. Nur die Fernbedienung mit integriertem Mikrofon ist aus Plastik. Eine kleine Stahlhülle kaschiert den Plastik-Look. AKG liefert die Luxus-Kopfhörer mit viel Zubehör. >>

Der Sony TPS L-2 war seinerzeit der erste Walkman der Welt. (Quelle: dpa)
Alte Geräte mit Legendenstatus

Im Elektronik-Bereich sind tägliche Gebrauchsgegenstände schnell veraltet und werden von verbesserten Nachfolgemodellen ersetzt. Einige Geräte sind aber solche Meisterwerke, dass sie nicht in Vergessenheit geraten sind. Vielmehr gibt es alte Fernseher und Stereoanlagen, die Kultstatus besitzen. Mehr legendäre Geräte der Technikgeschichte gibt's in unserer Foto-Show.


Wer in der heutigen Zeit seine analogen Tapedecks, Plattenspieler oder Fotokameras auf dem Gebrauchtmarkt veräußern will, stößt in vielen Fällen auf wenig Resonanz. So manche teure Anschaffung von früher ist mittlerweile fast nichts mehr wert, viele gut erhaltene Geräte wechseln für ein paar lumpige Euro den Besitzer. Das gilt aber nicht ausnahmslos: Besitzer eines Technik-Meisterwerks brauchen sich um dessen Wert weniger Sorgen machen. Alte Audiogeräte sind begehrt So werden beispielsweise Nakamichi-Tapedecks immer noch für vierstellige Euro-Beträge gehandelt, Tonbandmaschinen von Revox erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Auch ganze Stereoanlagen sind begehrt, etwa die Braun Atelier aus den Achtzigerjahren. Viele der Technik-Meilensteine brachten den jeweiligen Herstellern zwar Ruhm und Ehre, aber leider manchmal mit bösen Folgeerscheinungen. >>

Der Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid ist die neue Topversion der Panamera-Baureihe. (Quelle: Hersteller)
Erste Fahrt im Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid

Mörderischer Schlag ins Kreuz: Der neue Hybrid-Panamera zeigt, dass sich das Umschwenken auf Elektrifizierung lohnt.

Wende bei Porsche
Carpaccio ist ein Klassiker bei den Gerichten aus rohem Fleisch. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Carpaccio und Tatar: So köstlich ist pures Fleisch

Rohes Fleisch und roher Fisch schmecken ausgezeichnet – etwa als Carpaccio und Tatar. So gelingen die Spezialitäten.

Roh und pur
Modeschöpfer Hubert de Givenchy zählt zu den berühmtesten Modedesignern. Die lebende Legende wird am 20. Februar 90 Jahre alt. (Quelle: dpa/Bart Maat/epa/dpa)
Givenchy wird 90
Givenchy wird 90

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